NEU Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen (2019)

Kristian Berg (2019): Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060485-6. (20. August 2019)

Inhalt: Wie werden Wörter im Deutschen und im Englischen geschrieben? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo sind Unterschiede? Diese Fragen werden aus morphologisch-graphematischer Perspektive bearbeitet. Es geht hier also nicht um Bezüge zwischen Schrift und Lautform (traditionell oft im Fokus der Graphematik), sondern um Korrespondenzen zwischen Schrift und Morphologie. Das betrifft zum einen den Aufbau von Morphemen (Beschränkungen, minimale und prototypische Stämme und Affixe) Zum anderen geht es um Fragen der Einheitlichkeit (Uniformität) und Eindeutigkeit (Distinktivität). Insgesamt zeigt sich, dass im Englischen eher Affixe (oft eindeutig und einheitlich), im Deutschen häufig Stämme einheitlich kodiert werden – zwei grundsätzlich unterschiedliche Strategien der Leseerleichterung.

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NEU Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum (2019)

Nicole Palliwoda/Verena Sauer/Stephanie Sauermilch (Hgg.) (2019): Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-056872-1. (20. August 2019)

Inhalt: Seit jeher befasst sich die Dialektologie mit Grenzen und Isoglossen sowie mit der Abgrenzung von Dialekten untereinander. Hierbei spielen sowohl natürliche als auch gesetzte Grenzen eine Rolle, das zeigen besonders jüngste Untersuchungen. Der vorliegende Band basiert auf einer gleichnamigen Tagung, die an der Technischen Universität Dresden stattgefunden hat. Ziel des Bandes ist, unterschiedliche Forschungszweige zum Thema »Sprache und Grenze« zusammenzuführen und eine breite synchrone, methodische, strukturelle sowie funktionale Perspektive zu eröffnen. Die folgenden vier Themenschwerpunkte stehen hierbei im Mittelpunkt: Dialektgeographie, Sprachdynamik, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit sowie Wahrnehmungsdialektologie.

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NEU Handbuch Sprache in der Geschichte (2019)

Jochen A. Bär/Anja Lobenstein-Reichmann/Jörg Riecke (Hgg.) (2019): Handbuch Sprache in der Geschichte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-029575-7. (20. August 2019)

Inhalt: Das Handbuch beleuchtet die Rolle, die dem Sprechen und Schreiben in der Sprache Deutsch im Laufe der Sprachgeschichte zugeschrieben wurde. In dieser Perspektive wird die Geschichtlichkeit von Sprache mit all ihren Facetten aus dem überlieferten Sprachbewusstsein bzw. aus dem Gebrauchsspektrum der Sprache erschlossen. Das Handbuch besteht aus zwei konstituierenden Blöcken. Auf den ersten, allgemeinen, an den Gegenstandsbereichen der Sprachgeschichte orientierten Teil schließt sich ein zweiter, auf die verschiedenen Wissensdomänen (alltägliche Sinnwelt, institutionelle Sinnwelt, religiöse Sinnwelt, wissenschaftliche Sinnwelt und dichterische Sinnwelt) bezogener Teil an. Die Beiträge eröffnen in ihrer Gesamtheit eine neue Sicht auf die Geschichte der deutschen Sprache.

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NEU Standardsprache und Variation (2019)

Christa Dürscheid/Jan Georg Schneider (2019): Standardsprache und Variation. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8268-3. (06. August 2019)

Inhalt: Im Band wird einleitend der Begriff Standardsprache erläutert und als Gebrauchsstandard konzeptualisiert. Die anschließenden Kapitel stellen die Entwicklung der deutschen Standardsprache dar und behandeln Standardsprachideologien. Danach wird ein Überblick über die Unterschiede zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Gebrauchsstandard gegeben und das Verhältnis zwischen Norm und Variation illustriert. Anschließend liegt der Schwerpunkt auf einer Diskussion der Faktoren, die zu sprachlicher Variation führen können. Das Abschlusskapitel widmet sich der diatopischen Variation im Standarddeutschen (z.B. Österreich, Deutschland, Schweiz). Der Band wendet sich an Studierende der germanistischen Sprachwissenschaft und kann auch im gymnasialen Oberstufenunterricht eingesetzt werden.

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Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts (2019)

Friedemann Vogel (Hg.) (2019): Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 78-3-428-15423-4. (31. Juli 2019)

Inhalt: The world of law has changed in the last decades: it has become more globalized, multilingual and digital. The sections and contributions of this volume continue the interdisciplinary discussion about the challenges of this change for theory and practice of law and for the International Language and Law Association (ILLA) 2017. First, the book gives a broad overview to the research field of legal linguistics, its history, research directions and open questions in different parts of the world (US, Africa, Italy, Spain, Germany, Nordic countries, Russia). The 2nd section deals with the relation of language, law and justice in a globalized world with a focus on the EU. The 3rd section focuses on digitalization and mediatization of the law, the last on the discussion at the ILLA conference.

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Deutscher Wortschatz – interkulturell (2019)

Csaba Földes/Lyubov Nefedova (2019): Deutscher Wortschatz – interkulturell. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8087-0. (18. Juli 2019)

Inhalt: In den Beiträgen des vorliegenden Bandes wird die Erkenntnis produktiv gemacht, dass sich die Kulturalität von Sprache wohl in Lexik und Phraseologie am deutlichsten und vielfältigsten zeigt. Im analytischen Fokus steht daher der deutsche Wortschatz mit Blick auf Facetten seiner Erforschung, wobei die Interkulturalität als erkenntnisleitendes Prinzip gilt: Die präsentierten Studien erschließen ein breites Spektrum empirischer Untersuchungsaspekte vor allem in deutsch-russischer Perspektive.

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Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert (2019)

Emanuel Ruoss (2019): Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060885-4. (17. Juli 2019)

Inhalt: Die deutsche Schweiz gilt als typischer Fall einer Diglossiesituation, in der die Dialekte die ausschliessliche Alltagsvarietät aller Bevölkerungskreise darstellen. Die historischen Bedingungen sind bislang jedoch wenig untersucht. Die Studie analysiert die öffentlichen Debatten zum Schweizerdeutschen und zum Verhältnis zwischen Dialekt und Standardsprache in der Deutschschweiz des 19. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage rekonstruiert sie zeitgenössische Spracheinstellungen und dominante Formen kollektiven Sprachbewusstseins. Sie zeigt, wie sich vor dem Hintergrund gesellschaftsgeschichtlicher Entwicklungen ein nationales Sprachbewusstsein ausbildet, aus dem sich die Diglossie als spezifisches Element einer (Deutsch-)Schweizer Sprachkultur konsolidiert, die bis heute anhält.

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Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte (2019)

Ulrich Ammon/Gabriele Schmidt (Hgg.) (2019): Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-047670-5. (17. Juli 2019)

Inhalt: Im Gegensatz zu schon vorliegenden Bänden geht es in diesem umfassenden Themenband durchgehend um Fördermöglichkeiten von Deutsch als Fremdsprache und Germanistik sowie Möglichkeiten der Stellungstärkung der deutschen Sprache. Dabei wird auch Bezug genommen auf Deutsch als Zweit- und Muttersprache, soweit es für das jeweilige Thema/Land relevant ist. Die 57 Beiträge sind gegliedert in zwei Teile: der erste (30 Beiträge) befasst sich mit allgemeinen, übergreifenden Fragen, der zweite mit nationalen und regionalen Besonderheiten. Dabei bilden die Fördermöglichkeiten jeweils die Leitfrage, die so umsichtig und präzise wie möglich beantwortet wird – bei allerdings möglichst klarer und ungeschminkter Darstellung von Unsicherheiten/Unwägbarkeiten.

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Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit (2019)

Evghenia Goltsev (2019): Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063011-4. (17. Juli 2019)

Inhalt: Mehrsprachige Individuen verfügen über vielfältige sprachliche Ressourcen. Dies manifestiert sich oft darin, dass die einzelnen Sprachen der multilingualen Person im Vergleich zur monolingualen Norm Spezifika aufweisen. Diese werden im Zweitspracherwerb u. a. als L2-Merkmale bezeichnet. Hier wird primär die deutsch-erstsprachliche auditive Wahrnehmung solcher DaZ-Merkmale untersucht: ihr Einfluss auf Verständlichkeit und Bewertung der Sprechenden.

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Handbuch des Deutschen in West- und Mitteleuropa. Sprachminderheiten und Mehrsprachigkeitskonstellationen (2019)

Rahel Beyer/Albrecht Plewnia (Hgg.) (2019): Handbuch des Deutschen in West- und Mitteleuropa. Sprachminderheiten und Mehrsprachigkeitskonstellationen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8154-9. (11. Juli 2019)

Inhalt: Das Handbuch liefert einen Überblick über Beschaffenheit und soziolinguistische Situation des Deutschen in Gebieten am Rande des geschlossenen deutschen Sprachgebietes in West- und Mitteleuropa. Dabei werden sowohl deutschsprachige Minderheiten als auch Mehrsprachigkeitskonstellation unter Beteiligung des Deutschen in den Blick genommen. In sieben Gebietsartikeln wird jeweils ein Überblick über Demographie, Geschichte, politische und rechtliche Lage der Minderheiten, eine Beschreibung der Kompetenz- und Sprachgebrauchssituation sowie der soziolinguistischen Situation gegeben. Schließlich werden auch Spracheinstellungen der Sprecher und die visuell realisierte Sprache im öffentlichen Raum (Linguistic Landscapes) erläutert.

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Internetlinguistik (2019)

Konstanze Marx (2019): Internetlinguistik. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-6988-0. (09. Juli 2019)

Inhalt: Der Band enthält neben einem kurzen Abriss über die Entwicklung der Internetlinguistik bibliografische Angaben zu Spezifika des Kommunikationsraums, der Kommunikationsplattformen und der digitalen Kommunikation, zu menschlichen Handlungsweisen im Web 2.0 und zu methodischen Zugängen der linguistischen Onlineforschung mit einem Überblick über Internetkorpora. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen aufgezeigt. Der Band gibt außerdem Empfehlungen zu einschlägigen Blogs und Zeitschriften.

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Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit – linguistisch betrachtet (2018)

Martin Luginbühl/Juliane Schröter (Hgg.) (2018): Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit – linguistisch betrachtet. Bern [u. a.]: Peter Lang. ISBN: 978-3-0343-3468-6. (29. Mai 2019)

Inhalt: Die externe Wissenschaftskommunikation – also die Wissenschaftskommunikation über die jeweilige Forschungsgemeinschaft hinaus – hat in den letzten 20 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. In besonderem Maße gilt dies für die Geisteswissenschaften, die ihre Existenzberechtigung zunehmend öffentlich legitimieren müssen. Der Band legt einen Grundstein für die systematische linguistische Erforschung der externen Kommunikation der Geisteswissenschaften, die bisher weitgehend ein Desiderat geblieben ist. Untersucht werden das kommunikative Verhältnis zwischen Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit(en) ausgehend von empirischen Beispielen. Direkt oder indirekt zeigen sie auch Möglichkeiten für eine vorteilhaftere externe Kommunikation der Geisteswissenschaften.

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Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (2018)

Nina Janich/Lisa Rhein (Hgg.) (2018): Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Bern [u. a.]: Peter Lang. ISBN: 978-3-631-76104-5. (29. Mai 2019)

Inhalt: Das Buch präsentiert eine disziplinäre Vielfalt an Perspektiven auf Unsicherheit in der Wissenschaft. Schwerpunkte sind Klimaforschung, Umweltwissenschaft und Technikfolgenabschätzung. Die Beiträge diskutieren Gründe und Folgen wissenschaftlicher Unsicherheit und einer entsprechenden Verantwortung der Wissenschaft. Vertreten sind Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre sowie Chemie und Klimawissenschaft. Der Band dokumentiert die ungewöhnliche Kooperation zweier Schwerpunktprogramme der DFG – «Wissenschaft und Öffentlichkeit» und «Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?» –, die sich auf einer Tagung mit weiteren WissenschaftlerInnen zu Austausch und kritischer Reflexion getroffen haben.

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Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee (2018)

Albrecht Plewnia/Claudia Maria Riehl (2018): Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-6928-8. (29. Mai 2019)

Inhalt: Mit dem »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee« liegt nun ein komplementärer Band zum »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Mittel- und Osteuropa« vor. Es bietet eine konzentrierte Zusammenschau der Situation der deutschsprachigen Minderheiten außerhalb Europas. Acht Überblicksartikel (USA, Texas, Südamerika, die Mennoniten, Namibia, Südafrika, Australien, ehemalige Kolonialgebiete in der Südsee) liefern ausführliche Informationen über die historischen Entwicklungen der jeweiligen Sprachinseln, die politische und rechtliche Lage der Minderheiten sowie ihre demografische Situation. Für jedes Land: die Kompetenz- und Sprachgebrauchssituation, die soziolinguistische Situation (Standard-Substandard-Verteilungen) und die Spracheinstellungen der Sprecher.

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Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive (2018)

Nadine Schimmel-Fijalkowytsch (2018): Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8106-8. (29. Mai 2019)

Inhalt: Dieser Band gibt eine ausgreifende und diversifizierte Analyse der Diskurse um die deutsche Rechtschreibung der 1990er und 2000er Jahre. Er nimmt eine differenzierte Verortung der Orthografiediskussion in der sprachpolitisch-sprachpflegerischen Diskussion vor und zieht Vergleiche zu anderen europäischen Orthografiereformen. Der besondere Mehrwert liegt in einer Übersicht über die diskursiven Abläufe in den fachlichen Reformdiskussionen, in denen vielfach dem Leser nicht zugängliche Informationen über politische Zusammenhänge unter einem diskursiven Blick vermittelt werden.

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Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen (2018)

Kathrin Steyer (Hg.) (2018): Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8216-4. (29. Mai 2019)

Inhalt: Der Band befasst sich aus unterschiedlichen theoretischen und empirischen Perspektiven mit sprachlicher Verfestigung an der Schnittstelle von Phraseologie und Konstruktionsgrammatik, wobei lexikalische Musterhaftigkeit im Mittelpunkt steht. Kennzeichnend für alle Beiträge ist eine starke korpusempirische Ausrichtung, die es ermöglicht, funktional verfestigte Sprachmuster und Phrasem-Konstruktionen auf der Basis sprachlicher Massendaten zu rekonstruieren/beschreiben. Die Untersuchungen liefern Impulse für sowohl eine neue musterbasierte Phraseologie- und Lexikontheorie als auch Weiterentwicklung gebrauchsbasierter konstruktionsgrammatischer Ansätze. Anhand zahlreicher Fallstudien werden darüber hinaus Vorschläge für die Sprachvergleichs- und Fremdsprachenperspektive unterbreitet.

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Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt (2018)

Eva Gredel (2018): Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-89308-453-1. (29. Mai 2019)

Inhalt: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia dient im Alltag mittlerweile verbreitet zur ersten Orientierung bei Wissensfragen und kann als eines der erfolgreichsten Projekte im Social Web verstanden werden: Rund 17 Jahre nach ihrer Gründung verzeichnet die Wikipedia mehr als 46 Millionen Einträge, die von Tausenden von Freiwilligen gemeinschaftlich verfasst wurden. Nur wenige Internet-Nutzer wissen allerdings, wie die enzyklopädischen Inhalte der Wikipedia in digitalen Diskursen entstehen und welche Rolle Sprache bei der Erarbeitung der Einträge spielt. Der wissenschaftliche Blick hinter die Kulissen soll dabei unterstützen, mit Informationen im digitalen Zeitalter kompetent umzugehen. Er zeigt auf, wie der reflektierte Zugang zu digitalen Diskursen im Netz gelingen kann.

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Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen (2019)

Johannes Wild/Alfred Wildfeuer (2019): Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8202-7. (28. Mai 2019)

Inhalt: Das Buch stellt wichtige Themenbereiche der Erst- und Zweitsprachdidaktik übersichtlich und einsteigerfreundlich dar, bietet aber auch vertiefende Informationen. Es eignet sich damit hervorragend für Studium, Examensvorbereitung, Referendariat und Schulpraxis. Die Kapitel des Buches berücksichtigen durchgängig die Perspektive von DaZ-Lernenden und gehen auf wichtige Voraussetzungen sowie auf mögliche Stolpersteine beim Erwerb des Deutschen ein. Potenziell unbekannte Fachausdrücke werden durch so genannte »Infokästen« erklärt und mit weiterführenden Informationen vernetzt.

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Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung (2019)

Jörg Roche (2019): Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8219-5. (03. Mai 2019)

Inhalt: Wissenschaftliches Denken, Lernen und Arbeiten erfordern in einer stark differenzierten und technologisierten Studien- und Forschungslandschaft vielfältige Grundkompetenzen in der Organisation und im Management von Wissen, in einer Vielzahl von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, in Datenmanagement und Datenanalyse, in Statistik, in den Lern- und Arbeitsmedien und in der Kommunikation von Ergebnissen. Dieser Band liefert dazu eine grundlegende Einführung in gut verständlicher Sprache und mit Beispielen aus der aktuellen Erforschung des Spracherwerbs und der Sprachvermittlung.

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Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft (2019)

Volker Harm/Anja Lobenstein-Reichmann/Gerhard Diehl (Hgg.) (2019): Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063212-5. (19. April 2019)

Inhalt: Der Sammelband führt vor, wie Wörterbücher historische ›Wortwelten‹ erschließen, und reflektiert Voraussetzungen, Methoden und Probleme des historisch-lexikographischen Arbeitens. Er zeigt damit, welchen Beitrag die Lexikographie für die Historische Semantik leisten kann. Neben grundlegenden Beiträgen zu Methodik und Geschichte werden Einblicke in aktuelle Fragen des Forschungsfeldes gegeben, die an konkrete Probleme aus der Wörterbucharbeit anknüpfen. Vertreten sind die Sprachstadienwörterbücher des Deutschen, die Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs sowie das historische Spezialwörterbuch Deutsches Rechtswörterbuch vertreten. Ferner werden zwei neue lexikographische Projekte vorgestellt. Der Band bietet damit einen guten Überblick über das Forschungsfeld.

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