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Aktuelle Rezensionsangebote

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Rezensionsangeboten der von uns redaktionell betreuten Fachzeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund. Mit NEU sind Titel gekennzeichnet, die in den letzten eineinhalb Monaten (aktuell also nach dem 02.08.2021) eingetragen worden sind.

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NEU Das Deutsche als europäische Sprache. Ein Porträt (2021)
Gisela Zifonun (2021): Das Deutsche als europäische Sprache. Ein Porträt. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-061615-6. (26. August 2021)
Inhalt: Das Deutsche ist eine der am besten erforschten Sprachen der Welt; weniger bekannt ist, welche Gemeinsamkeiten es mit den europäischen Nachbarsprachen teilt und wo seine Besonderheiten liegen. Die insgesamt acht Kapitel des Buches stellen prägnant und anhand von anschaulichen Beispielen Wortschatz und Grammatik des Deutschen vor. Dabei verhilft ein Vergleich mit den Optionen etwa im Englischen, Französischen, Polnischen, Ungarischen oder anderen europäischen Sprachen zu einem verschärften Blick. Ausgangspunkt ist dabei ein kurzer Abriss der Facetten von Sprache allgemein sowie die Herleitung der grundlegenden Sprachfunktionen aus einer handlungsbezogenen Perspektive.
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NEU Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen (2021)
Florian Busch (2021): Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-072874-3. (26. August 2021)
Inhalt: Angesichts der Ausdifferenzierung des kommunikativen Alltags durch digitale Medien untersucht das Buch sozio-situative Schreibvariation. Im Nexus aus Soziolinguistik, Schriftlinguistik und linguistischer Onlineforschung wird ein Forschungsansatz zur Analyse von digitalen Schreibregistern entwickelt, der in der sprachstrukturellen und ethnographischen Untersuchung jugendlicher Schriftlichkeit zwischen Schule und WhatsApp Anwendung findet.
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NEU Funktionsverbgefüge des Deutschen. Untersuchungen zu einer Kategorie zwischen Lexikon und Grammatik (2021)
Volker Harm (2021): Funktionsverbgefüge des Deutschen. Untersuchungen zu einer Kategorie zwischen Lexikon und Grammatik. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-065967-2. (26. August 2021)
Inhalt: Die vorliegende Untersuchung setzt bei der Frage an, ob es Funktionsverbgefüge (FVG) überhaupt gibt. Diese Frage wird positiv beantwortet. Bei der Etablierung der Kategorie FVG wird allerdings eine andere Ausgangsbasis gewählt als bisher üblich: Grundlage für die Definition sind weniger Eigenschaften des Verbs als vielmehr der gesamten Nomen-Verb-Konstruktion. Die präzisere Klasseneingrenzung ist die Basis für eine Standortbestimmung der FVG zwischen Lexikon und Grammatik. Es wird gezeigt, dass es sich bei FVG überwiegend nicht um einen Verbund von lexikalisch voll spezifizierten Einzelidiomen handelt, sondern um Konstruktionen mit Leerstellen, deren Besetzung freilich mehr oder weniger strikten Beschränkungen unterliegt.
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NEU Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit. Perspektiven auf Sprache, Diskurse und Kultur (2021)
Anna Mattfeldt/Carolin Schwegler/Berbeli Wanning (Hgg.) (2021): Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit. Perspektiven auf Sprache, Diskurse und Kultur. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-074034-9. (26. August 2021)
Inhalt: Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit sind Themen, die viele Wissensdomänen berühren – von naturwissenschaftlichen über rechtliche Aspekte bis zu Überlegungen der Sprachkritik. Sie bedürfen einer Betrachtung aus verschiedensten Fachdisziplinen, wie es etwa auch im Rahmen der Environmental Humanities gefordert wird. Um in diesem Zuge die Relevanz sprachbezogener Zugänge und Wissenschaften zu stärken, führt dieser Band Perspektiven der Literaturwissenschaft, Didaktik, BNE, Human Animal Studies, Geschichte, Philosophie usw. mit Beiträgen aus verschiedenen neueren und auch traditionellen linguistischen Teilbereichen zusammen (wie Ökolinguistik, Diskurslinguistik, Nachhaltigkeitskommunikation). Der Band eröffnet somit für Wissenschaftler/-innen interdisziplinäre Einblicke in Nachhaltigkeit.
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NEU Sprache des Sterbens – Sprache des Todes. Linguistische und interdisziplinäre Perspektivierungen eines zentralen Aspekts menschlichen Daseins (2021)
Christian Braun (Hg.) (2021): Sprache des Sterbens – Sprache des Todes. Linguistische und interdisziplinäre Perspektivierungen eines zentralen Aspekts menschlichen Daseins. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069471-0. (26. August 2021)
Inhalt: Obwohl Sterben und Tod eine zentrale Rolle im Leben eines jeden Menschen spielen, erfolgt eine linguistische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld bisher nur in sehr geringem Maße. Die Beschäftigung mit der bewusst wahrgenommenen Endlichkeit des (eigenen) Lebens findet sich bereits in den frühesten Schriftzeugnissen der Menschheit. Die Gewissheit über die Unausweichlichkeit des Todes, des Sterben-Müssens einerseits, und andererseits die Ungewissheit im Hinblick auf ein jenseitiges Überdauern sind Merkmale unserer Existenz, die seit jeher eine Fülle kultureller Reaktionen nach sich ziehen. In vielfältiger Weise begegnet uns der Tod als Thema. Der Band zielt auf die sprachliche Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Tod/Sterben aus linguistischer Perspektive.
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NEU Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik (2021)
Toke Hoffmeister (2021): Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-074938-0. (26. August 2021)
Inhalt: Die Studie entwirft auf der Basis eines sozio-kognitiven Wissensbegriffs ausgehend von den alltäglichen Lebenswelten ein umfassendes Modell laienlinguistischen Wisssens, das mittels einer empirischen Untersuchung plausibilisiert wird. Zudem findet zum ersten Mal eine umfassende Modellierung des Laien statt. Am Ende stehen damit ein theoretisch fundiertes Bild des linguistischen Laien sowie umfassend analysierte Daten zu Sprachkonzepten im Alltag.
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Sprachdivergenzen im Europäischen Kollisionsrecht. Ein europäisch-rechtslinguistischer Ansatz (2021)
David Cuenca Pinkert (2021): Sprachdivergenzen im Europäischen Kollisionsrecht. Ein europäisch-rechtslinguistischer Ansatz. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18320-3. (02. Juli 2021)
Inhalt: Das Europäische Kollisionsrecht liegt in seinen Verordnungen in 24 verbindlichen Sprachen vor. Die Übersetzungen sind nicht immer gelungen. Es gibt Sprachabweichungen. Untersucht wird am Beispiel ausgewählter Vorschriften des EU-Verordnungsrechts (Art. 22 Abs. 3 Eu-GüVO, Art. 2 Rom II-VO und anhand der sog. Euro-Latinismen) inwieweit Sprachdivergenzen Einfluss auf die Rechtsanwendung haben können. Dabei werden etablierte Methoden und Theorien aus der Linguistik (wie Frame-Semantik und Taxonomie), auf den Rechtstext angewandt und die rechtslinguistische Auslegungsarbeit in die streng juristische Methodenlehre dogmatisch übergreifend eingeordnet. Plädiert wird dafür, dass die Rechtslinguistik zur dogmatischen Auslegungsarbeit der Jurisprudenz beiträgt und herangezogen werden muss.
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Korpora in der Lexikographie und Phraseologie. Stand und Perspektiven (2021)
Michał Piosik/Janusz Taborek/Marta Woźnicka (Hgg.) (2021): Korpora in der Lexikographie und Phraseologie. Stand und Perspektiven. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071680-1. (17. Juni 2021)
Inhalt: Der Einsatz von Korpora ist heutzutage aus der Lexikographie nicht mehr wegzudenken. Im vorliegenden Sammelband zeigen die Autoren, wie Korpora eingesetzt werden (können), um konkrete Fragestellungen in der Lexikographie und Phraseographie zu lösen. Dabei handelt es sich um Referate, die während des 10. Kolloquiums zur Lexikographie und Wörterbuchforschung gehalten wurden, das an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań (Polen) 2018 stattfand.
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Historische Valenz. Einführung in die Erforschung der deutschen Sprachgeschichte auf valenztheoretischer Grundlage (2021)
Albrecht Greule/Jarmo Korhonen (2021): Historische Valenz. Einführung in die Erforschung der deutschen Sprachgeschichte auf valenztheoretischer Grundlage. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8478-6. (27. Mai 2021)
Inhalt: Die Autoren dieser Einführung sind überzeugt, dass die Übertragung des Valenzmodells auf die deutsche Sprachgeschichte bessere Grundlagen des Textverständnisses schafft. Die Beobachtung der semantischen und morphosyntaktischen Umgebung von Verben, wenn die historischen Texte der Valenzanalyse unterzogen werden, fördert Erkenntnisse zutage, die in lexikalische Verzeichnisse Eingang finden. Damit stehen syntaktisch untersuchte Verben aller Sprachperioden bereit und bieten sich zum historischen Vergleich an. Aus dem spezifischen Blickwinkel wird der Sprachwandel erfasst und erklärt. Die wichtigsten Forschungsbereiche der historischen Valenz sind Syntax, Phraseologie, lexikalische Semantik und Lexikografie.
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Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung (2021)
Michael Breyl (2021): Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073665-6. (20. April 2021)
Inhalt: Diese Monografie verfolgt drei für die einschlägige Forschung relevante Ziele. Erstens werden für die Sprachursprungsforschung notwendige fachliche und methodische Grundlagen einführend aufbereitet. Zweitens wird ein Methodenkatalog erarbeitet, welcher sich aus allgemeinen Prinzipien der Wissenschaftstheorie, Qualitätskriterien etablierter (meta)wissenschaftlicher Vorgehensweisen sowie Leitlinien guter Literaturrezeption ableitet, um ein methodisches Instrument zum leistungsfähigen Umgang mit der einschlägigen Literatur vorzulegen. Drittens wird ebenjener Methodenkatalog exemplarisch auf mehrere Bereiche der multidisziplinären Forschung angewandt.
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Ikonizität (2021)
Sonja Taigel (2021): Ikonizität. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4816-8. (07. April 2021)
Inhalt: Dieser Band untersucht die Bildhaftigkeit (Ikonizität) von Sprache. Seit der Antike fragt man sich, ob die Relation zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem motiviert oder willkürlich ist. Die Frage nach dem Zusammenhang von Form und Bedeutung gehört somit zu den ältesten Fragen linguistischer bzw. sprachphilosophischer Beschäftigung. Im Zentrum dieses Buches steht das Aufdecken ikonischer Phänomene in der Grammatik des Deutschen auf den Ebenen von Phonologie, Morphologie und Syntax. Ebenfalls wird untersucht, welche Rolle Ikonizität im Sprachwandel und Erstspracherwerb spielt, sowie ob/wie verschiedene Grammatiktheorien das Phänomen in ihre Modelle integrieren.
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Visuelle Linguistik. Zur Genese, Funktion und Kategorisierung von Diagrammen in der Sprachwissenschaft (2020)
Noah Bubenhofer (2020): Visuelle Linguistik. Zur Genese, Funktion und Kategorisierung von Diagrammen in der Sprachwissenschaft. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069873-2. (18. Februar 2021)
Inhalt: Wie beeinflussen Diagramme die Entstehung von wissenschaftlichen Tatsachen? In welche Handlungen sind sie eingebunden und welche Effekte haben sie auf sprachliche Daten? Wie ermöglichen Sie Transformationen von Daten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen? Das Buch untersucht diagrammatische Praktiken in der Sprachwissenschaft sowohl aus historischer als auch technischer Sicht und zeigt die Einbettung dieser Praktiken in Diagrammkulturen und »Coding Cultures«. Die Vielfalt der Diagramme wird auf fünf diagrammatische Grundfiguren zurückgeführt, deren spezifischen Funktionen und Effekte analysiert werden. Semiotisch und wissenschaftstheoretisch unterfüttert wird sodann eine Methodologie der Visuellen Linguistik entwickelt.
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Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems (2021)
Martin Evertz-Rittich/Frank Kirchhoff (Hgg.) (2021): Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071075-5. (18. Februar 2021)
Inhalt: Die traditionelle Annahme, dass die Schriftsprache direkt von der gesprochenen Sprache abgeleitet ist, hat sich in jüngerer Forschung als problematisch erwiesen. Die neuere Forschung hingegen postuliert ein Schnittstellenmodell, in dem gesprochene und geschriebene Sprache Modalitäten eines übergreifenden Sprachsystems sind. Dieser Sammelband verfolgte die Fragestellung, welche neuen Einsichten aus einer solchen Perspektive folgen können.
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Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland (2021)
Csaba Földes (Hg.) (2021): Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8304-8. (16. Februar 2021)
Inhalt: Der inhaltliche Schwerpunkt der Beiträge liegt auf aktuellen Kontaktkonstellationen, in denen Varietäten des Deutschen mit anderen Sprach(varietät)en außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets koexistieren und interagieren. Ein zentrales Ziel ist es, charakteristische Merkmale solcher Kontaktvarietäten der deutschen Sprache aufzuzeigen, zu beschreiben und zu interpretieren, wobei der Aspekt der Interkulturalität eine vorrangige Rolle spielt. Somit kommt z. B. dem Kommunikationsverhalten deutschsprachiger Minderheiten in traditionellen »Sprachinseln« und in sonstigen inter-/transkulturellen Konfigurationen wie in Migrationskontexten eine hohe Relevanz zu. Fokussiert wird dabei sowohl auf Sprachstrukturen und Sprachverwendungsaspekte als auch auf sozialpsychologische Faktoren.
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Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen (2020)
Sandro M. Moraldo (2020): Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4750-5. (22. Januar 2021)
Inhalt: Der Band setzt sich aus vier Studien zusammen, die im Anschluss an die Untersuchungen zur Funktionserweiterung von »obwohl« in der Gesprochene-Sprache-Forschung und Interaktionalen Linguistik entstanden sind. An authentischen Hörbeispielen konnten diese eine Grammatikalisierungstendenz von »obwohl« als konzessivem Subjunktor zum korrektiven Diskursmarker nachweisen. Dieses Sprachwandelphänomen lässt sich linguistisch sehr genau bestimmen und differenzieren. Die vier Studien schlagen eine Brücke zu medial graphischen Texten, in denen jeweils in Abgrenzung zum »konzessiven obwohl« das »korrektive obwohl« untersucht wird.
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Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen (2020)
Annelie Bauer (2020): Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18118-6. (25. November 2020)
Inhalt: Im Buch geht es um die normative Regulierung einer bestimmten Sprachpraxis. Es wird der rechtliche Rahmen für die Verwendung geschlechtergerechter Sprache durch die öffentliche Hand sowie Private in Deutschland analysiert, vom Unions- und Völkerrecht über das Grundgesetz bis hin zu einfach- und untergesetzlichen Maßgaben auf der Bundes- und der Landesebene, und zwar unter dem Blickwinkel: Was ›darf‹, was ›muss‹ der Staat tun? Was müssen/dürfen Private? Untersucht werden auch »Schranken« für geschlechtergerechte Sprache, etwa aus kollidierenden Verfassungsrechtsgütern wie dem Gebot der Normenklarheit und -verständlichkeit oder Grundrechten derjenigen, die zu geschlechtergerechter Sprache angehalten werden. Für die Auflösung der Spannungsverhältnisse werden Maßgaben erarbeitet.
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Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt (2020)
Nils Reiter/Axel Pichler/Jonas Kuhn (Hgg.) (2020): Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069385-0. (13. November 2020)
Inhalt: Sprachtechnologische Standard-Werkzeuge stoßen in den Digital Humanities nicht selten an ihre Grenzen: die untersuchten Texte weichen in zentralen Eigenschaften von den gängigen Entwicklungsdaten ab, oder die zugrundeliegende Forschungsfrage erfordert Werkzeuge für spezielle Analyseaufgaben. Der vorliegende Band führt in Einzelanalysen vor, wie eine interdisziplinär entwickelte und reflektierte Methodologie technische Möglichkeiten integrieren und alternative Blickwinkel auf den wissenschaftlichen Umgang mit Texten eröffnen kann. Er bietet so eine Einführung in den methodisch reflektierten algorithmischen Umgang mit literarischen und nicht-literarischen Texten.
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Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels (2020)
Anne-Laure Daux-Combaudon/Anne Larrory-Wunder (Hgg.) (2020): Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8386-4. (22. Oktober 2020)
Inhalt: Als kurz kann etwa ein verbloser Satz betrachtet werden. Besonders kurze, nicht zerlegbare sprachliche Einheiten erhalten als »Partikeln« eine Sonderstellung in der Sprachbeschreibung. Kurz sind aber auch in der modernen Kommunikation Textformate wie Tweets, Wahlplakate und verschiedenste Kommunikationsangebote im öffentlichen Raum. In diesem Sammelband werden – hauptsächlich an deutschen und französischen Beispielen und zahlreichen unterschiedlichen Korpora (sprachtheoretische Texte, Literatur, Comics, gesprochene Sprache, SMS, soziale Medien, Wahlslogans, Verkehrsschilder) – vielfältige Erscheinungen und Aspekte sprachlicher Kürze beleuchtet sowie grundlegende Fragestellungen rund um Ellipse, Satzbegriff und Bedeutungskonstitution untersucht.
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Adjektiv (2020)
Lirim Selmani (2020): Adjektiv. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. (23. September 2020)
Inhalt: In diesem Band wird das Adjektiv syntaktisch definiert, wonach Adjektive Ausdrücke sind, die sich mit Substantiven kombinieren lassen und flexivische Merkmale tragen. Das Buch führt in die Grammatik des Adjektivs ein und geht auf die Morphologie sowie die Wortbildung des Adjektivs ein. Die syntaktische Mehrfachnutzung der Adjektivphrase und die Adjektivvalenz bilden hierbei einen wichtigen Teil. Die semantische Hauptleistung des Adjektivs erschöpft sich nicht im Ausdruck der Restriktion des nominal aufgebauten Bezugsgegenstandes. So drücken appositive Adjektive keine Restriktion aus, sondern geben eine Zusatzinformation wieder. Wichtige semantische Subklassen sind Qualitätsadjektive, Zugehörigkeitsadjektive und Quantitätsadjektive.
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Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht (2020)
Michael Rödel (2020): Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht. Tübingen: Stauffenburg Verlag. ISBN: 978-3-95809-353-9. (15. September 2020)
Inhalt: Wie können wir schulisches Schreiben denken? Der Band erörtert jene fachlichen Grundlagen, die souveräne Entscheidungen zum Schreiben in der Schule erst möglich machen. Um konzeptuelle Folgerungen für den Deutschunterricht ziehen zu können, werden daher Themen wie Normorientierung (Wie wichtig ist die Norm beim digitalen Schreiben? Verändert Digitalität die Norm?), Schreibtechnik (Wie verhalten sich Hand- und Tastaturschreiben zueinander? Welche Konsequenzen hat es, wenn uns Programme die Schreibarbeit abnehmen?) und digitale Textualität aufeinander bezogen und miteinander gedacht. In anschaulicher Weise arbeitet dieses Buch Forschungsergebnisse auf und diskutiert ihre didaktische Relevanz.
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Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen (2020)
Mirja Bohnert-Kraus (2020): Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen. Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag. ISBN: 978-3-487-15841-9. (17. August 2020)
Inhalt: Der mittelalemannische oder auch bodenseealemannische Raum steht unter deutlichem Einfluss der benachbarten Dialektregionen Schwäbisch und Hochalemannisch. Der umstrittene Status des Mittelalemannischen sowie die große sprachliche Heterogenität und Dynamik in der Region machen das Gebiet für variationslinguistische Untersuchungen besonders interessant. In der vorliegenden Arbeit werden auf Basis von Sprachaufnahmen mit Sprechern aus drei Generationen in unterschiedlichen Situationen die regionalsprachlichen Spektren für die Untersuchungsorte Bräunlingen, Tuttlingen und Ravensburg ermittelt. Die Untersuchung berücksichtigt Variationsphänomene aus den Bereichen Vokalismus, Konsonantismus sowie Morphologie und Nebensilben.
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Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen (2020)
Waldemar Fraschke (2020): Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen. Norderstedt: Books on Demand. ISBN: 978-3-7504-9258-5. (14. August 2020)
Inhalt: Wie eine italienische Lebensart zum Familiennamen wurde und sich in Europa ausbreitete: Waldemar Fraschke verbindet Namenforschung mit der Kultur-, Migrations- und Religionsgeschichte Europas. Ursprung, Herkunft und Bedeutung der Familiennamen Fraschke, Fraske und vieler ähnlicher Namen wie Wraske, Wraschke, Frasch, Frasche, Frache, Fratzke, Wratzke werden erforscht. Darüber hinaus sind über 1000 Familiennamen aus verschiedenen Ländern aufgeführt, die ebenfalls aus frasca oder frasche bzw. den daraus entstandenen Begriffen hervorgegangen sind. Es wird beschrieben, wie diese Begriffe und Familiennamen entstanden, wie sie sich in Europa verbreiten konnten und welche Rolle die Glaubensflüchtlinge, z.B. die protestantischen Waldenser aus dem Piemont, dabei spielten.
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Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon (2020)
Vito Pirrelli/Ingo Plag/Wolfgang U. Dressler (Hgg.) (2020): Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-051748-4. (18. Juni 2020)
Inhalt: Word storage and processing define a multi-factorial domain of scientific inquiry whose thorough investigation goes well beyond the boundaries of traditional disciplinary taxonomies, to require synergic integration of a wide range of methods, techniques and empirical and experimental findings. The present book intends to approach a few central issues concerning the organization, structure and functioning of the Mental Lexicon, by asking domain experts to look at common, central topics from complementary standpoints, and discuss the advantages of developing converging perspectives. The book will explore the connections between computational and algorithmic models of the mental lexicon, word frequency distributions and information theoretical measures of word families, etc.
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Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications (2020)
Nina-Kristin Pendzich (2020): Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-066800-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: The book presents an empirical and theoretical investigation of lexical nonmanuals in German Sign Language including torso, head and facial expressions. Three empirical studies demonstrate the relevance of nonmanuals for the wellformedness of signs, their meaning, and lexical processing. Moreover, implications for the theoretical implementation of lexical nonmanuals concerning, e.g., articulation patterns and phonological status are discussed.
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Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms (2020)
Katharina Jacob/Klaus-Peter Konerding/Wolf-Andreas Liebert (Hgg.) (2020): Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067960-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: Empathie hat sich zu einem Leitbegriff in den Kognitions-, Sozial- und Kulturwissenschaften entwickelt. Die Linguistik hat sie bisher nur unzureichend thematisiert, obwohl Sprache und sprachliche Interaktion in menschlicher Kommunikation und Verständigung das grundlegende Mittel und Medium für Empathie sind. Empathie wird in diesem Band als eine komplexe kommunikative Praktik konzeptualisiert. Der Band enthält grundlegende Beiträge aus Philosophie, Ethnologie, Psychologie und Linguistik in den Wissensdomänen Mensch-Tier-Kommunikation, Recht, Politik, Bildung, Wirtschaft, Medizin, Literaturwissenschaft, Kunst, Interkulturalität, Wissenschaftskommunikation und Sprachreflexion und umreißt so den Rahmen für eine zukünftige Linguistik der Empathie.
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Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig (2020)
Konstanze Marx/Henning Lobin/Axel Schmidt (Hgg.) (2020): Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067886-4. (24. April 2020)
Inhalt: Die Beiträge des Bandes untersuchen, wie Soziale Medien Kommunikation und Sprache verändern und welche neuartigen kommunikativen Formen der Gebrauch sozialer Medien hervorgebracht hat. Kommunikationsmedien sind nie bloß technische Errungenschaften, sondern schreiben sich über ihren Gebrauch in unsere Kultur ein und verändern so unsere Verhaltensweisen und Wertvorstellungen. Soziale Medien vereinen sprachliche Aspekte mit multimodalen Kommunikationsformen wie Emojis und Hashtags, mit denen verflochten uns die deutsche Sprache in Sozialen Medien begegnet. Die Beiträge des Bandes fragen sowohl nach den wissenschaftlichen Möglichkeiten der Erfassung dieser Modi als auch nach dem Zusammenspiel von sprachlichen und anderen semiotischen Ressourcen.
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Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen (2019)
Lirim Selmani (2019): Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen. München: IUDICIUM Verlag. ISBN: 978-3-86205-630-9. (16. März 2020)
Inhalt: Untersucht wird die synchrone Grammatik der deutschen Präpositionen, in erster Linie die Syntax der topologisch flexiblen Präpositionalphrase als Ausdrucksform des Präpositionalobjekts, des präpositionalen Attributs und Adverbials. Nicht die Abgrenzung der einzelnen syntaktischen Rollen steht im Zentrum, sondern vielmehr ihre Grammatik. Der abstrakten, rekonstruktiv zugänglichen Bedeutung der Präpositionalobjekte konstituierenden Präpositionen wird nachgegangen, um zu zeigen, dass Präpositionen nicht „bedeutungsleer“ sind. Auch sprachenübergreifend bestätigt sich diese Annahme, wie am Beispiel des Albanischen skizziert wird. In der auch diachrone Aspekte berücksichtigenden Analyse wird ein funktionalgrammatischer Zugang eröffnet.
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