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Aktuelle Rezensionsangebote

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Rezensionsangeboten der von uns redaktionell betreuten Fachzeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund. Mit NEU sind Titel gekennzeichnet, die in den letzten eineinhalb Monaten (aktuell also nach dem 02.01.2020) eingetragen worden sind.

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TIPP Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte (2018)
Wolf Peter Klein (2018): Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-049530-0. (01. Februar 2019)
Inhalt: »Wog« oder »wiegte«? »Dummer« oder »dümmer«? »Friede« oder »Frieden«? »Der« oder »das Teil«? »Trotz dem« oder »trotz des Unfalls«? Das Buch führt zum ersten Mal systematisch in die linguistische Analyse sprachlicher Zweifelsfälle ein.
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TIPP Stil und Text. Eine Einführung (2017)
Michael Hoffmann (2017): Stil und Text. Eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8026-9. (08. Juni 2017)
Inhalt: Dieses Buch beschreibt die kommunikative Vielseitigkeit der Texteigenschaft Stil, die sich in pragmatischen und ästhetischen, individuellen und sozialen, monologischen und dialogischen, poetischen und nichtpoetischen Gestaltungsweisen offenbart. Es ist innovativ und verständlich geschrieben und wendet sich an alle, die ein philologisches Interesse für das Verhältnis von Stil und Text aufbringen. Großer Wert wird auf die systematische Beschreibung von Gestaltungszusammenhängen gelegt, in die sich Gestaltungsprinzipien, -ideen, -verfahren und die verwendeten Gestaltungsmittel (sprachlicher oder nichtsprachlicher Art) einfügen. Das Spektrum des Buches reicht vom Nutzen der Stilistik für den Erwerb von Textkompetenz bis zur Methodik von Stiluntersuchungen.
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NEU Fachsprachen (2020)
Thorsten Roelcke (2020): Fachsprachen. 4. neu bearbeitete und wesentlich erweiterte Aufl. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-18802-4. (15. Januar 2020)
Inhalt: Das Buch umfasst systematische, pragmatische und historische Gesichtspunkte der deutschen Fachsprachen. Neben der begrifflichen Bestimmung und Gliederung von Fachsprachen und einem geschichtlichen Überblick geht es auch um deren Eigenschaften in Wortschatz und Grammatik sowie um die fachsprachliche Ausbildung in Schule und Beruf. Einige wissenschaftssprachliche Persiflagen, ein ausführliches Literaturverzeichnis und ein umfangreiches Register runden diesen Band zu einer umfassenden Einführung ab. In der 4. Auflage wurden insbesondere die Kapitel zur Theorie, zur Systematik und zur Didaktik von Fachsprachen überarbeitet und erweitert; diejenigen zur terminologischen Normung und zur Lexikografie wurden gekürzt und zusammengefasst.
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Sprachdämmerung. Eine Verteidigung (Sachbuch) (2020)
Jürgen Trabant (2020): Sprachdämmerung. Eine Verteidigung (Sachbuch). München: C. H. Beck. ISBN: 978-3-406-75015-1. (13. Dezember 2019)
Inhalt: Die vielfältigen Sprachen Europas und der ganzen Welt sind – das wusste schon Humboldt – ebenso vielfältige Weisen, die Welt zu betrachten. Will man also die welterhellende Funktion der Sprache verteidigen, muss man auch den Reichtum der vielen Sprachen erhalten. Das beginnt für uns mit dem Deutschen, das gegen-über dem amerikanischen Englisch zunehmend in Not gerät. Und es gilt genauso für all die anderen europäischen Sprachen, die auf dem Rückzug sind, weil nur die globale Sprache Macht verspricht. Jürgen Trabants Buch ist ein Lob der Sprache, ohne die der Mensch nicht zu denken ist, und zugleich eine Warnung vor der heranrückenden Sprachdämmerung.
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Zur Theorie des lexikographischen Beispiels. Die Beispielangaben in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie des Deutschen (2019)
Khrystyna Lettner (2019): Zur Theorie des lexikographischen Beispiels. Die Beispielangaben in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie des Deutschen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062786-2. (11. Dezember 2019)
Inhalt: Das Buch widmet sich dem Desiderat einer Theorie des lexikographischen Beispiels. Als theoretischer Rahmen für die Untersuchung der Beispielangaben werden metalexikographische Grundlagen zur Gestaltung des semantischen Kommentars im einsprachigen und zweisprachigen Wörterbuch behandelt. Neben dem Themenbereich der Funktionalität werden auch Aspekte der Abgrenzung, der Typologien der Beispielangaben und der Kriterien für die Beurteilung ihrer Qualität in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie behandelt. Die Auseinandersetzung mit den lexikographischen Beispielangaben relativiert eine in der Forschungsliteratur verbreitete Auffassung dieses Angabetyps als illustratives Beiwerk mit Hilfsfunktion in Bezug auf andere Angabetypen.
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Jobben oder arbeiten? Anglizismen ein bisschen anders (2020)
Katarína Seresová (2020): Jobben oder arbeiten? Anglizismen ein bisschen anders. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. ISBN: 978-3-339-11354-2. (22. November 2019)
Inhalt: Die Monographie widmet sich der Problematik von Anglizismen in der deutschen Sprache aus mehreren Sichtweisen. Sie bringt die orthographische, phonetische, morphologische, syntaktische und lexikologische Integration der Anglizismen näher und es werden auch die stärksten Faktoren, die den immer wachsenden Einfluss der englischen Sprache unterstützen, analysiert, und zwar die sprachlichen, historischen, wirtschaftlichen, kulturellen, politischen Faktoren und Faktoren, die mit der Computertechnologie zusammenhängen. Es wird auch die Antwort auf die Frage gesucht, ob die Anglizismen eine Sprachbereicherung bedeuten und welche Vorteile und Nachteile die Benutzung von Anglizismen für die deutsche Sprache bringt.
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Der Verein ›Muttersprache‹ Wien unter Vorsitz von Karl Tekusch und Erwin Mehl (1949–1984) (2019)
Falco Pfalzgraf (2019): Der Verein ›Muttersprache‹ Wien unter Vorsitz von Karl Tekusch und Erwin Mehl (1949–1984). Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-6935-4. (07. November 2019)
Inhalt: Der Verein ›Muttersprache‹ Wien ist heute noch der größte und einflussreichste österreichische Sprachverein. Bereits 1949 als Nachfolger des Deutschen Sprachvereins mit ganz ähnlichen Zielsetzungen (neu) gegründet, erlebte der Verein bis 1984 seine Höhepunkte unter den Vorsitzenden Karl Tekusch und Erwin Mehl. Was waren die Hauptanliegen und Ziele dieses Vereins? Wer engagierte sich im Vorstand? Um wen handelte es sich bei den Vortragenden? Mit welchen anderen Organisationen war der Verein verbunden? Und schließlich: Welche Schlussfolgerungen können daraus hinsichtlich des Vereins gezogen werden? Dies sind die Hauptfragen, auf die die vorliegende Monographie – die erste, die sich mit dem Verein beschäftigt – Antworten gibt.
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Was ist gutes Deutsch? Eine qualitative Analyse laienlinguistischen Sprachnormwissens (2019)
Patrick Beuge (2019): Was ist gutes Deutsch? Eine qualitative Analyse laienlinguistischen Sprachnormwissens. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-064705-1. (21. Oktober 2019)
Inhalt: Die Studie setzt sich mit linguistisch nicht gebildeten Sprechern – kurz: linguistischen Laien – und deren Wissen über eine gute Sprache auseinander. Unter Einbezug wissenssoziologischer sowie kognitions- und soziolinguistischer Überlegungen und unter Einsatz der Qualitativen Inhaltsanalyse wird dieses Wissen im Rückgriff auf das im Buch entfaltete Forschungskonzept Sprachnorm(wissen) rekonstruiert und modelliert.
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Sprache und Raum – Ein Internationales Handbuch der Sprachvariation. Bd. 4: Deutsch (2019)
Joachim Herrgen/Jürgen Erich Schmidt (Hgg.) (2019): Sprache und Raum – Ein Internationales Handbuch der Sprachvariation. Bd. 4: Deutsch. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-018003-9. (21. Oktober 2019)
Inhalt: Der vorliegende Band zeigt die areale Sprachvariation im Deutschen in neuer Sicht. Das gesamte regionalsprachliche Spektrum vom Basisdialekt über den Regionaldialekt bis hin zum Regionalakzent wird behandelt. Dargestellt werden nicht allein die sprachlichen Eigenschaften der Varietäten, sondern es wird nach der Sprachdynamik der Regionalsprachen gefragt, einschließlich der damit einhergehenden Bewertungs- und Umwertungsprozesse.
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Moderationsstile aus Rezipientensicht. Ein metalinguistisches Beschreibungsprofil (2019)
Grit Böhme (2019): Moderationsstile aus Rezipientensicht. Ein metalinguistisches Beschreibungsprofil. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062393-2. (21. Oktober 2019)
Inhalt: Medienschaffende versuchen, ihrem Produkt eine kohärente, unverwechselbare Markenidentität zu verleihen. Bei Radioprogrammen geschieht dies vor allem über die Art und Weise, den Stil, in dem die Moderator(-inn)en sich selbst darstellen und ihr Publikum ansprechen. Doch was nehmen die Hörer/-innen eigentlich als typisch für den Moderationsstil eines Senders wahr, sodass sie ihn anderen Programmen unterscheiden können? Mit dem entwickelten Ansatz kann untersucht werden, wie ein Sprechstil im Kontext zu anderen Sprechstilen wahrgenommen wird, wo und nach welchen Kriterien die Grenzen zwischen Stilen gezogen werden. Zudem können dahinterliegende normative Vorstellungen („Sprachideologien“) rekonstruiert und Rückschlüsse auf saliente Merkmale gezogen werden.
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Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen (2020)
Franz Dornseiff (2020): Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen. 9. überarbeitete und (um 20 %) erweiterte Aufl. Bearb. v. Uwe Quasthoff. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-045563-2. (21. September 2019)
Inhalt: Der Dornseiff bildet den gesamten deutschen Wortschatz nicht alphabetisch, sondern nach Sachgruppen geordnet ab. So präsentiert jeder Eintrag eine Fülle von Wörtern aller Wortarten, die zur jeweiligen Sache bzw. einem Begriff gehören, und bietet so Information, Dokumentation und Inspiration in einem. Mit seinem einzigartigen Strukturierungsprinzip stellt der Dornseiff ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle Schreibenden dar, die bedeutungsverwandte Wörter (Synonyme) suchen, um Texte präziser und abwechslungsreicher zu formulieren. Über die stilistische Praxis hinaus ermöglicht der Dornseiff differenzierte Wortschatzanalysen. Die 9. Auflage des traditionsreichen Standardwerks enthält ca. 20 % mehr Einträge. Der gesamte abgebildete Wortbestand wurde mit Hilfe des Wortkorpus des Projekts
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Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik (2019)
Christiane Fäcke/Franz-Joseph Meißner (Hgg.) (2019): Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8200-3. (19. September 2019)
Inhalt: Dieses Handbuch bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung und zur Praxis der Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Die über 120 Artikel behandeln u. a.: Sprachenpolitik (national und EU), Interkomprehension, Erst-, Zweit- und Mehrsprachenerwerb, Tertiärsprachendidaktik, lebensweltliche Vielsprachigkeit, Herkunftssprachen, bilingualen Sachfachunterricht, autochthone Mehrsprachigkeiten, Kompetenzorientierung, Didaktik der Grenzregionen, interkulturelles Lernen, Translanguaging, Unterricht an mehr- oder vielsprachigen Lerngruppen u. v. a. m.
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Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen (2019)
Kristian Berg (2019): Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060485-6. (20. August 2019)
Inhalt: Wie werden Wörter im Deutschen und im Englischen geschrieben? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo sind Unterschiede? Diese Fragen werden aus morphologisch-graphematischer Perspektive bearbeitet. Es geht hier also nicht um Bezüge zwischen Schrift und Lautform (traditionell oft im Fokus der Graphematik), sondern um Korrespondenzen zwischen Schrift und Morphologie. Das betrifft zum einen den Aufbau von Morphemen (Beschränkungen, minimale und prototypische Stämme und Affixe) Zum anderen geht es um Fragen der Einheitlichkeit (Uniformität) und Eindeutigkeit (Distinktivität). Insgesamt zeigt sich, dass im Englischen eher Affixe (oft eindeutig und einheitlich), im Deutschen häufig Stämme einheitlich kodiert werden – zwei grundsätzlich unterschiedliche Strategien der Leseerleichterung.
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Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum (2019)
Nicole Palliwoda/Verena Sauer/Stephanie Sauermilch (Hgg.) (2019): Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-056872-1. (20. August 2019)
Inhalt: Seit jeher befasst sich die Dialektologie mit Grenzen und Isoglossen sowie mit der Abgrenzung von Dialekten untereinander. Hierbei spielen sowohl natürliche als auch gesetzte Grenzen eine Rolle, das zeigen besonders jüngste Untersuchungen. Der vorliegende Band basiert auf einer gleichnamigen Tagung, die an der Technischen Universität Dresden stattgefunden hat. Ziel des Bandes ist, unterschiedliche Forschungszweige zum Thema »Sprache und Grenze« zusammenzuführen und eine breite synchrone, methodische, strukturelle sowie funktionale Perspektive zu eröffnen. Die folgenden vier Themenschwerpunkte stehen hierbei im Mittelpunkt: Dialektgeographie, Sprachdynamik, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit sowie Wahrnehmungsdialektologie.
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Handbuch Sprache in der Geschichte (2019)
Jochen A. Bär/Anja Lobenstein-Reichmann/Jörg Riecke (Hgg.) (2019): Handbuch Sprache in der Geschichte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-029575-7. (20. August 2019)
Inhalt: Das Handbuch beleuchtet die Rolle, die dem Sprechen und Schreiben in der Sprache Deutsch im Laufe der Sprachgeschichte zugeschrieben wurde. In dieser Perspektive wird die Geschichtlichkeit von Sprache mit all ihren Facetten aus dem überlieferten Sprachbewusstsein bzw. aus dem Gebrauchsspektrum der Sprache erschlossen. Das Handbuch besteht aus zwei konstituierenden Blöcken. Auf den ersten, allgemeinen, an den Gegenstandsbereichen der Sprachgeschichte orientierten Teil schließt sich ein zweiter, auf die verschiedenen Wissensdomänen (alltägliche Sinnwelt, institutionelle Sinnwelt, religiöse Sinnwelt, wissenschaftliche Sinnwelt und dichterische Sinnwelt) bezogener Teil an. Die Beiträge eröffnen in ihrer Gesamtheit eine neue Sicht auf die Geschichte der deutschen Sprache.
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Standardsprache und Variation (2019)
Christa Dürscheid/Jan Georg Schneider (2019): Standardsprache und Variation. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8268-3. (06. August 2019)
Inhalt: Im Band wird einleitend der Begriff Standardsprache erläutert und als Gebrauchsstandard konzeptualisiert. Die anschließenden Kapitel stellen die Entwicklung der deutschen Standardsprache dar und behandeln Standardsprachideologien. Danach wird ein Überblick über die Unterschiede zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Gebrauchsstandard gegeben und das Verhältnis zwischen Norm und Variation illustriert. Anschließend liegt der Schwerpunkt auf einer Diskussion der Faktoren, die zu sprachlicher Variation führen können. Das Abschlusskapitel widmet sich der diatopischen Variation im Standarddeutschen (z.B. Österreich, Deutschland, Schweiz). Der Band wendet sich an Studierende der germanistischen Sprachwissenschaft und kann auch im gymnasialen Oberstufenunterricht eingesetzt werden.
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Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts (2019)
Friedemann Vogel (Hg.) (2019): Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 78-3-428-15423-4. (31. Juli 2019)
Inhalt: The world of law has changed in the last decades: it has become more globalized, multilingual and digital. The sections and contributions of this volume continue the interdisciplinary discussion about the challenges of this change for theory and practice of law and for the International Language and Law Association (ILLA) 2017. First, the book gives a broad overview to the research field of legal linguistics, its history, research directions and open questions in different parts of the world (US, Africa, Italy, Spain, Germany, Nordic countries, Russia). The 2nd section deals with the relation of language, law and justice in a globalized world with a focus on the EU. The 3rd section focuses on digitalization and mediatization of the law, the last on the discussion at the ILLA conference.
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Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert (2019)
Emanuel Ruoss (2019): Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060885-4. (17. Juli 2019)
Inhalt: Die deutsche Schweiz gilt als typischer Fall einer Diglossiesituation, in der die Dialekte die ausschliessliche Alltagsvarietät aller Bevölkerungskreise darstellen. Die historischen Bedingungen sind bislang jedoch wenig untersucht. Die Studie analysiert die öffentlichen Debatten zum Schweizerdeutschen und zum Verhältnis zwischen Dialekt und Standardsprache in der Deutschschweiz des 19. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage rekonstruiert sie zeitgenössische Spracheinstellungen und dominante Formen kollektiven Sprachbewusstseins. Sie zeigt, wie sich vor dem Hintergrund gesellschaftsgeschichtlicher Entwicklungen ein nationales Sprachbewusstsein ausbildet, aus dem sich die Diglossie als spezifisches Element einer (Deutsch-)Schweizer Sprachkultur konsolidiert, die bis heute anhält.
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Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte (2019)
Ulrich Ammon/Gabriele Schmidt (Hgg.) (2019): Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-047670-5. (17. Juli 2019)
Inhalt: Im Gegensatz zu schon vorliegenden Bänden geht es in diesem umfassenden Themenband durchgehend um Fördermöglichkeiten von Deutsch als Fremdsprache und Germanistik sowie Möglichkeiten der Stellungstärkung der deutschen Sprache. Dabei wird auch Bezug genommen auf Deutsch als Zweit- und Muttersprache, soweit es für das jeweilige Thema/Land relevant ist. Die 57 Beiträge sind gegliedert in zwei Teile: der erste (30 Beiträge) befasst sich mit allgemeinen, übergreifenden Fragen, der zweite mit nationalen und regionalen Besonderheiten. Dabei bilden die Fördermöglichkeiten jeweils die Leitfrage, die so umsichtig und präzise wie möglich beantwortet wird – bei allerdings möglichst klarer und ungeschminkter Darstellung von Unsicherheiten/Unwägbarkeiten.
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Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit (2019)
Evghenia Goltsev (2019): Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063011-4. (17. Juli 2019)
Inhalt: Mehrsprachige Individuen verfügen über vielfältige sprachliche Ressourcen. Dies manifestiert sich oft darin, dass die einzelnen Sprachen der multilingualen Person im Vergleich zur monolingualen Norm Spezifika aufweisen. Diese werden im Zweitspracherwerb u. a. als L2-Merkmale bezeichnet. Hier wird primär die deutsch-erstsprachliche auditive Wahrnehmung solcher DaZ-Merkmale untersucht: ihr Einfluss auf Verständlichkeit und Bewertung der Sprechenden.
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Internetlinguistik (2019)
Konstanze Marx (2019): Internetlinguistik. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-6988-0. (09. Juli 2019)
Inhalt: Der Band enthält neben einem kurzen Abriss über die Entwicklung der Internetlinguistik bibliografische Angaben zu Spezifika des Kommunikationsraums, der Kommunikationsplattformen und der digitalen Kommunikation, zu menschlichen Handlungsweisen im Web 2.0 und zu methodischen Zugängen der linguistischen Onlineforschung mit einem Überblick über Internetkorpora. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen aufgezeigt. Der Band gibt außerdem Empfehlungen zu einschlägigen Blogs und Zeitschriften.
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Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (2018)
Nina Janich/Lisa Rhein (Hgg.) (2018): Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Bern [u. a.]: Peter Lang. ISBN: 978-3-631-76104-5. (29. Mai 2019)
Inhalt: Das Buch präsentiert eine disziplinäre Vielfalt an Perspektiven auf Unsicherheit in der Wissenschaft. Schwerpunkte sind Klimaforschung, Umweltwissenschaft und Technikfolgenabschätzung. Die Beiträge diskutieren Gründe und Folgen wissenschaftlicher Unsicherheit und einer entsprechenden Verantwortung der Wissenschaft. Vertreten sind Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre sowie Chemie und Klimawissenschaft. Der Band dokumentiert die ungewöhnliche Kooperation zweier Schwerpunktprogramme der DFG – «Wissenschaft und Öffentlichkeit» und «Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?» –, die sich auf einer Tagung mit weiteren WissenschaftlerInnen zu Austausch und kritischer Reflexion getroffen haben.
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Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee (2018)
Albrecht Plewnia/Claudia Maria Riehl (2018): Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-6928-8. (29. Mai 2019)
Inhalt: Mit dem »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee« liegt nun ein komplementärer Band zum »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Mittel- und Osteuropa« vor. Es bietet eine konzentrierte Zusammenschau der Situation der deutschsprachigen Minderheiten außerhalb Europas. Acht Überblicksartikel (USA, Texas, Südamerika, die Mennoniten, Namibia, Südafrika, Australien, ehemalige Kolonialgebiete in der Südsee) liefern ausführliche Informationen über die historischen Entwicklungen der jeweiligen Sprachinseln, die politische und rechtliche Lage der Minderheiten sowie ihre demografische Situation. Für jedes Land: die Kompetenz- und Sprachgebrauchssituation, die soziolinguistische Situation (Standard-Substandard-Verteilungen) und die Spracheinstellungen der Sprecher.
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Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive (2018)
Nadine Schimmel-Fijalkowytsch (2018): Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8106-8. (29. Mai 2019)
Inhalt: Dieser Band gibt eine ausgreifende und diversifizierte Analyse der Diskurse um die deutsche Rechtschreibung der 1990er und 2000er Jahre. Er nimmt eine differenzierte Verortung der Orthografiediskussion in der sprachpolitisch-sprachpflegerischen Diskussion vor und zieht Vergleiche zu anderen europäischen Orthografiereformen. Der besondere Mehrwert liegt in einer Übersicht über die diskursiven Abläufe in den fachlichen Reformdiskussionen, in denen vielfach dem Leser nicht zugängliche Informationen über politische Zusammenhänge unter einem diskursiven Blick vermittelt werden.
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Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen (2018)
Kathrin Steyer (Hg.) (2018): Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8216-4. (29. Mai 2019)
Inhalt: Der Band befasst sich aus unterschiedlichen theoretischen und empirischen Perspektiven mit sprachlicher Verfestigung an der Schnittstelle von Phraseologie und Konstruktionsgrammatik, wobei lexikalische Musterhaftigkeit im Mittelpunkt steht. Kennzeichnend für alle Beiträge ist eine starke korpusempirische Ausrichtung, die es ermöglicht, funktional verfestigte Sprachmuster und Phrasem-Konstruktionen auf der Basis sprachlicher Massendaten zu rekonstruieren/beschreiben. Die Untersuchungen liefern Impulse für sowohl eine neue musterbasierte Phraseologie- und Lexikontheorie als auch Weiterentwicklung gebrauchsbasierter konstruktionsgrammatischer Ansätze. Anhand zahlreicher Fallstudien werden darüber hinaus Vorschläge für die Sprachvergleichs- und Fremdsprachenperspektive unterbreitet.
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Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt (2018)
Eva Gredel (2018): Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-89308-453-1. (29. Mai 2019)
Inhalt: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia dient im Alltag mittlerweile verbreitet zur ersten Orientierung bei Wissensfragen und kann als eines der erfolgreichsten Projekte im Social Web verstanden werden: Rund 17 Jahre nach ihrer Gründung verzeichnet die Wikipedia mehr als 46 Millionen Einträge, die von Tausenden von Freiwilligen gemeinschaftlich verfasst wurden. Nur wenige Internet-Nutzer wissen allerdings, wie die enzyklopädischen Inhalte der Wikipedia in digitalen Diskursen entstehen und welche Rolle Sprache bei der Erarbeitung der Einträge spielt. Der wissenschaftliche Blick hinter die Kulissen soll dabei unterstützen, mit Informationen im digitalen Zeitalter kompetent umzugehen. Er zeigt auf, wie der reflektierte Zugang zu digitalen Diskursen im Netz gelingen kann.
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Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen (2019)
Johannes Wild/Alfred Wildfeuer (2019): Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8202-7. (28. Mai 2019)
Inhalt: Das Buch stellt wichtige Themenbereiche der Erst- und Zweitsprachdidaktik übersichtlich und einsteigerfreundlich dar, bietet aber auch vertiefende Informationen. Es eignet sich damit hervorragend für Studium, Examensvorbereitung, Referendariat und Schulpraxis. Die Kapitel des Buches berücksichtigen durchgängig die Perspektive von DaZ-Lernenden und gehen auf wichtige Voraussetzungen sowie auf mögliche Stolpersteine beim Erwerb des Deutschen ein. Potenziell unbekannte Fachausdrücke werden durch so genannte »Infokästen« erklärt und mit weiterführenden Informationen vernetzt.
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Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung (2019)
Jörg Roche (2019): Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8219-5. (03. Mai 2019)
Inhalt: Wissenschaftliches Denken, Lernen und Arbeiten erfordern in einer stark differenzierten und technologisierten Studien- und Forschungslandschaft vielfältige Grundkompetenzen in der Organisation und im Management von Wissen, in einer Vielzahl von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, in Datenmanagement und Datenanalyse, in Statistik, in den Lern- und Arbeitsmedien und in der Kommunikation von Ergebnissen. Dieser Band liefert dazu eine grundlegende Einführung in gut verständlicher Sprache und mit Beispielen aus der aktuellen Erforschung des Spracherwerbs und der Sprachvermittlung.
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Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft (2019)
Volker Harm/Anja Lobenstein-Reichmann/Gerhard Diehl (Hgg.) (2019): Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063212-5. (19. April 2019)
Inhalt: Der Sammelband führt vor, wie Wörterbücher historische ›Wortwelten‹ erschließen, und reflektiert Voraussetzungen, Methoden und Probleme des historisch-lexikographischen Arbeitens. Er zeigt damit, welchen Beitrag die Lexikographie für die Historische Semantik leisten kann. Neben grundlegenden Beiträgen zu Methodik und Geschichte werden Einblicke in aktuelle Fragen des Forschungsfeldes gegeben, die an konkrete Probleme aus der Wörterbucharbeit anknüpfen. Vertreten sind die Sprachstadienwörterbücher des Deutschen, die Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs sowie das historische Spezialwörterbuch Deutsches Rechtswörterbuch vertreten. Ferner werden zwei neue lexikographische Projekte vorgestellt. Der Band bietet damit einen guten Überblick über das Forschungsfeld.
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Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch (2019)
Ludwig M. Eichinger/Albrecht Plewnia (Hgg.) (2019): Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062065-8. (19. April 2019)
Inhalt: Neben ihrer Bandbreite im gesprochenen Deutsch und in spezifischen Kontexten oder in verschiedenen Teilen des deutschen Sprachgebiets geht es auch um die damit verbundenen Einstellungen in der Öffentlichkeit, ihre Folgen für die Identität und um entsprechende Normvorstellungen. Grundsätzlichere Fragen medial üblicher und angemessener Kommunikation stellen sich auch bei dem Neuen, das die Kommunikation in und um das Internet mit sich bringt. Zum anderen geht es um neue Methoden innerhalb der Sprachwissenschaft. Seit sich die Sprachwissenschaft bei ihrer empirischen Arbeit auf große Datenmengen, auf elektronisch auswertbare Korpora geschriebener Sprache und gesprochener Interaktion stützen kann, sind die Entwicklungen des Sprachgebrauchs der Forschung noch zugänglicher geworden.
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Präpositionalobjekt vs. Adverbial. Die semantischen Rollen der Präpositionalobjekte (2019)
Dagobert Höllein (2019): Präpositionalobjekt vs. Adverbial. Die semantischen Rollen der Präpositionalobjekte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062657-5. (19. April 2019)
Inhalt: Die Studie macht produktive Präpositionalobjekte (PO) für die funktionale Unterscheidung von präpositionalen Strukturen in PO und Adverbiale nutzbar und integriert grammatiktheoretisch Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik. Die These ist, dass PO-Präpositionen nicht – wie in der Forschung angenommen – semantisch leer sind, sondern signifikativ-semantische Nischen indizieren. Diese Gegenposition besagt, dass PO-spezifische semantische Nischen Bedeutung kodieren und über diese Nischen eine funktionale Beschreibung des PO-Bereichs möglich wird. An die Stelle des bislang inhaltlich ungeordneten PO-Bereichs tritt ein inhaltlich deutlich konturiertes System signifikativ-semantischer Nischen.
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Semantik und Diskursstruktur. Die mäßig-Adverbiale im Deutschen (2018)
Fabienne Salfner (2018): Semantik und Diskursstruktur. Die mäßig-Adverbiale im Deutschen. Tübingen: Stauffenburg Verlag. ISBN: 978-3-95809-547-2. (11. April 2019)
Inhalt: Seit den 1960er Jahren stehen Ad-hoc-Bildungen mit -mäßig (jobmäßig) in der Kritik der Sprachpfleger und werden als Zeichen eines fortschreitenden Sprachverfalls gedeutet. Während andere Phänomene als »Modeerscheinungen« aus dem allgemeinen Sprachgebrauch wieder verschwinden, halten sich die mäßig-Bildungen jedoch hartnäckig. Offensichtlich erfüllen sie eine essentielle Funktion, die dieses Buch unter Berücksichtigung von morphologischen, syntaktischen, semantischen und informationsstrukturellen Faktoren analysiert. Unter der Annahme eines fragebasierten Diskursmodells wird vorgeschlagen, dass mäßig-Adverbiale eine diskursorganisierende Funktion haben.
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Dialektgrenzen – Grenzdialekte. Die Struktur der itzgründischen Dialektlandschaft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze (2018)
Verena Sauer (2018): Dialektgrenzen – Grenzdialekte. Die Struktur der itzgründischen Dialektlandschaft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-055596-7. (01. April 2019)
Inhalt: In dieser Studie werden die traditionellen Methoden aus der Dialektgeographie (Variablenanalyse auf Basis des mhd. Bezugssystems) mit denen der Wahrnehmungsdialektologie (Hörurteilstests) und Dialektsoziologie (Fragebogen) kombiniert. Die Verbindung von Methoden aus der Dialektgeographie und der Wahrnehmungsdialektologie ermöglicht es, Modifikationen in der objektiven Struktur, bspw. die Ausprägung neuer Isoglossen, mit der wahrgenommenen, subjektiven Struktur des itzgründischen Dialektraumes zu vergleichen.
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Formelhafte Sprache in Text und Diskurs (2018)
Sören Stumpf/Natalia Filatkina (Hgg.) (2018): Formelhafte Sprache in Text und Diskurs. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060101-5. (01. April 2019)
Inhalt: Der Band versammelt theoretische und empirische Beiträge, die sich mit formelhafter Sprache aus text- und diskurslinguistischer Perspektive beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen die Verwendungsweisen und Funktionen von formelhaften Wendungen und Phrasemen in unterschiedlichen Textsorten sowie einzeltextübergreifenden Diskursen. Mit der Verbindung von formelhafter Sprache und Diskurslinguistik führt der Band die Diskussion an der Schnittstelle zwischen den beiden Forschungsrichtungen weiter.
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Ökonomie und Bildmedien. Bilder als Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen (2019)
Eva Gredel/Iuditha Balint/Patrick Galke-Janzen/Thomas Lischeid/Markus Raith (Hgg.) (2019): Ökonomie und Bildmedien. Bilder als Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060230-2. (15. März 2019)
Inhalt: Der Band zeigt für die Wissensdomäne Ökonomie, dass Bilder eine zentrale Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen darstellen und sie in sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Analysen Rückschlüsse auf ihren historischen und diskursiven Kontext zulassen. Die Beiträge fragen nach diskursiv geprägten Bildinventaren, nach medienspezifischen Text-Bild-Relationen und nach domänentypischen Zurichtungen von Bildern. Dabei werden drei Perspektiven auf die Thematisierung ökonomischer Zusammenhänge in Bildmedien eingenommen.
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Phorische Verkettung im Deutschen. Eine exemplarische Untersuchung anhand von Diskursrelationen der kausalen Gruppe (2018)
Markus Frank (2018): Phorische Verkettung im Deutschen. Eine exemplarische Untersuchung anhand von Diskursrelationen der kausalen Gruppe. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062085-6. (15. März 2019)
Inhalt: Die vorliegende Studie macht grundlegende kognitive Prozesse korpuslinguistisch greifbar, welche die Wahl phorischer Ausdrücke (vor allem Anaphern) und die referentielle Informationsentfaltung beeinflussen. Die Studie untersucht in einer kontrollierten korpuslinguistischen Umgebung, welche Prinzipien (u. a. die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses und Interferenzeffekte) sich auf die Wahl von Anaphern auswirken, und wie diese Wahl auf allgemeine kognitive Prinzipien, einer Maxime der Formenökonomie sowie einer Maxime der Maximierung von Textkohärenz, zurückgeführt werden kann.
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Die an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS). Studien zur Veränderung der Lehrer/-innensprache von der Grundschule bis zur Oberstufe (2018)
Katrin Kleinschmidt-Schinke (2018): Die an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS). Studien zur Veränderung der Lehrer/-innensprache von der Grundschule bis zur Oberstufe. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-056610-9. (14. März 2019)
Inhalt: Verändern Lehrpersonen ihre an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS) von der Grundschule bis zur Oberstufe? Diese Frage steht im Zentrum der vorliegenden Studie zum adaptiven sprachlichen Handeln von Lehrer/-innen. Es wird unter Rückgriff auf die input- und interaktionsfokussierte Spracherwerbsforschung untersucht, inwieweit die teilnehmenden Deutsch- und Biologielehrpersonen ihre Sprache von der Grundschule über die Unter- und Mittelstufe bis zur Oberstufe immer mehr in Richtung konzeptioneller Schriftlichkeit verändern. Die Studie zeigt für den Unterrichtsdiskurs einen hochgradig verdichteten Kontext zum Erwerb bildungssprachlicher Struktur- und Ausdrucksformen auf, der adaptiv an die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler/-innen angepasst ist.
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