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Aktuelle Rezensionsangebote

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Rezensionsangeboten der von uns redaktionell betreuten Fachzeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund. Mit NEU sind Titel gekennzeichnet, die in den letzten eineinhalb Monaten (aktuell also nach dem 20.10.2020) eingetragen worden sind.

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TIPP Linguistik der Eigennamen (2020)
Luise Kempf/Damaris Nübling/Mirjam Schmuck (Hgg.) (2020): Linguistik der Eigennamen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-068583-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: Eigennamen genießen im Sprachsystem einen Sonderstatus, dem erst in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit zukam. Personennamen stehen an der Spitze der Belebtheitshierarchie, müssen als spezielle, rein identifizierende Sprachzeichen erkennbar sein und bedürfen besonderer Schonung ihres Wortkörpers. Abweichungen vom 'Normalwortschatz' betreffen alle sprachlichen Ebenen und werden (im Deutschen) diachron ausgebaut. Die Beiträge beleuchten datenbasiert (syn- und diachron) onymische Sonderwege in den verschiedenen Bereichen der Grammatik. Das Spektrum reicht von der Phonologie bis zur Pragmatik. Im Fokus stehen u.a. Prozesse der (De-)Onymisierung, der onymischen (De-)Flexion, kreative Wortbildungen sowie soziopragmatische Steuerungen von Genus und Definitartikel.
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TIPP Basiswissen deutsche Wortbildung (2020)
Elke Hentschel (2020): Basiswissen deutsche Wortbildung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8252-5367-7. (09. Juni 2020)
Inhalt: Dieser Band bietet grundlegendes Wissen zur Wortbildung des Deutschen. Er ist so konzipiert, dass die einzelnen Kapitel zur Wortbildung bei den verschiedenen Wortarten auch unabhängig voneinander verwendet werden können. Intern sind die Kapitel nach den jeweils verwendeten Wortbildungsverfahren gegliedert. In den entsprechenden Unterkapiteln werden sowohl heimische als auch entlehnte Wortbildungsmorpheme alphabetisch aufgelistet und kurz besprochen. Auf diese Weise kann man sich rasch einen Überblick über die grundsätzlichen Möglichkeiten verschaffen, aber auch umgekehrt bei Bedarf ein einzelnes Morphem schnell auffinden und seine Verwendung nachlesen. Der Band schließt mit einem Glossar der wichtigsten Fachbegriffe und einem Register der Wortbildungsmorpheme.
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TIPP Orthografie (2020)
Wolfgang Steinig/Karl Heinz Ramers (2020): Orthografie. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8176-1. (19. Mai 2020)
Inhalt: Die Beherrschung der Orthografie gehört zu den Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche Schul- und Berufslaufbahn. Dieses Buch soll dazu beitragen, diese Kompetenz zu erwerben und zu festigen, zum einen durch eine systematische Rekonstruktion der linguistischen Grundlagen der einzelnen orthografischen Regelungen, zum anderen durch eine Reflexion der didaktischen Möglichkeiten zur Erleichterung des Erwerbs und der Stabilisierung der Rechtschreibfertigkeiten. Thematisiert werden die zentralen Bereiche der Orthografie des Deutschen: Graphem-Phonem-Beziehungen, Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung.
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NEU Die Schülerpräsentation im Gymnasium. Eine theoretische und historische Untersuchung visuell gestützten Sprechens (2020)
(2020): Die Schülerpräsentation im Gymnasium. Eine theoretische und historische Untersuchung visuell gestützten Sprechens. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-18817-8. (03. Dezember 2020)
Inhalt: Das softwaregestützte und multimodale Präsentieren insbesondere unter Einsatz des ubiquitären Präsentationsprogramms »PowerPoint« prägt heute die Face-to-face-Wissenskommunikation. Vor diesem Hintergrund erscheint es vordergründig sinnvoll, dass Schüler/-innen bereits in der Institution Schule lernen, Wissen multimodal zu präsentieren. Für das Verständnis der multimodalen Schülerpräsentation in der gymnasialen Oberstufe entscheidender sind die zum Teil didaktisch tradierten sprachlichen Normen, Erwartungen und Bildungsziele der literalen Institution Schule. Die vorliegende Untersuchung ordnet die Geschichte des Präsentierens in der Schule in die Geschichte der Schulrhetorik ein und zeigt die didaktische Rationalität des Präsentierens in der Institution Schule auf.
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NEU Dialekt und Standardsprache in der Deutschdidaktik. Eine Einführung (2020)
Frank Janle/Hubert Klausmann (2020): Dialekt und Standardsprache in der Deutschdidaktik. Eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8415-1. (03. Dezember 2020)
Inhalt: Dialekte sind in den letzten Jahren wieder in das Blickfeld von Politik, Medien und Werbung gerückt. So steht auch die Schule vor der Aufgabe, die Rolle der Dialekte als Teil der Alltagskultur und nicht zuletzt vor dem Hintergrund des »mehrsprachigen Klassenzimmers« zur Kenntnis zu nehmen und Dialekte sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Die vorliegende Einführung bietet Unterrichtenden Hilfestellung, um das Thema »Dialekt« auf dem neuesten Forschungsstand didaktisch angemessen zu vermitteln. Dabei dürfen Dialekt und Standardsprache nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Darstellung setzt sich kritisch mit den aktuellen Schulbüchern und Bildungsplänen auseinander und schließt mit zahlreichen Zusatzmaterialien und Aufgaben mit ausführlichen Lösungshinweisen.
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NEU Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen (2020)
Annelie Bauer (2020): Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18118-6. (25. November 2020)
Inhalt: Im Buch geht es um die normative Regulierung einer bestimmten Sprachpraxis. Es wird der rechtliche Rahmen für die Verwendung geschlechtergerechter Sprache durch die öffentliche Hand sowie Private in Deutschland analysiert, vom Unions- und Völkerrecht über das Grundgesetz bis hin zu einfach- und untergesetzlichen Maßgaben auf der Bundes- und der Landesebene, und zwar unter dem Blickwinkel: Was ›darf‹, was ›muss‹ der Staat tun? Was müssen/dürfen Private? Untersucht werden auch »Schranken« für geschlechtergerechte Sprache, etwa aus kollidierenden Verfassungsrechtsgütern wie dem Gebot der Normenklarheit und -verständlichkeit oder Grundrechten derjenigen, die zu geschlechtergerechter Sprache angehalten werden. Für die Auflösung der Spannungsverhältnisse werden Maßgaben erarbeitet.
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NEU Multimodalität. Grundlagen, Forschung und Analyse – Eine problemorientierte Einführung (2020)
Janina Wildfeuer/John Bateman/Tuomo Hiippala (2020): Multimodalität. Grundlagen, Forschung und Analyse – Eine problemorientierte Einführung. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-049591-1. (13. November 2020)
Inhalt: Dieses Studienbuch liefert eine erste grundlegende und an praktischen Analysen orientierte Einführung in das Thema Multimodalität in deutscher Sprache. LeserInnen lernen anhand zahlreicher Fallstudien, wie Multimodalität in unterschiedlichsten Formen und Situationen begegnet und mit eigenen Methoden zur Analyse und Evaluation untersucht werden kann. Das Studienbuch erarbeitet das notwendige theoretische und methodologische Fundament, um LeserInnen den produktiven Umgang mit heute immer komplexer werdenden Kombinationen multimodaler Artefakte und Darbietungen zu ermöglichen.
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NEU Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt (2020)
Nils Reiter/Axel Pichler/Jonas Kuhn (Hgg.) (2020): Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069385-0. (13. November 2020)
Inhalt: Sprachtechnologische Standard-Werkzeuge stoßen in den Digital Humanities nicht selten an ihre Grenzen: die untersuchten Texte weichen in zentralen Eigenschaften von den gängigen Entwicklungsdaten ab, oder die zugrundeliegende Forschungsfrage erfordert Werkzeuge für spezielle Analyseaufgaben. Der vorliegende Band führt in Einzelanalysen vor, wie eine interdisziplinär entwickelte und reflektierte Methodologie technische Möglichkeiten integrieren und alternative Blickwinkel auf den wissenschaftlichen Umgang mit Texten eröffnen kann. Er bietet so eine Einführung in den methodisch reflektierten algorithmischen Umgang mit literarischen und nicht-literarischen Texten.
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NEU Graphic Novels (= Fremdsprache Deutsch 63) (2020)
Ulf Abraham/Tristan Lay (Hgg.) (2020): Graphic Novels (= Fremdsprache Deutsch 63). Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-19127-7. (02. November 2020)
Inhalt: Der Comic in Form einer längeren bildliterarischen Erzählung (Graphic Novel) hat seit der Jahrtausendwende nicht nur, aber auch im deutschen Sprachraum eine Erfolgsgeschichte mit regem Publikumsinteresse und hohen Absatzzahlen geschrieben. Während die Didaktik des muttersprachlichen Unterrichts auf diese Entwicklung längst reagiert hat, steckt im Bereich der Theorie, Empirie und Praxis von Deutsch als Fremdsprache die Auseinandersetzung damit noch in den Anfängen. Die beträchtlichen sprach-, literatur- und mediendidaktischen Möglichkeiten von Graphic Novels, und nicht zuletzt ihr landeskundliches Potenzial, harren noch der Entdeckung und Nutzung im Unterricht. In diesem Heft machen bewährte Autor(inn)en unterrichtspraktische Vorschläge, wie Graphic Novels genutzt werden können.
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NEU Rahel Beyer/Albrecht Plewnia (Hgg.) (2020)
Handbuch der Sprachminderheiten in Deutschland (2020): Rahel Beyer/Albrecht Plewnia (Hgg.). Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8261-4. (28. Oktober 2020)
Inhalt: In einer Zusammenschau sowohl autochthoner als auch ausgewählter allochthoner Minderheitensprachen nimmt dieses Handbuch die Mehrsprachigkeitssituation in Deutschland in den Blick. Einen dritten Fall stellen die sog. (Spät-)Aussiedler dar. Gemein ist all diesen Sprachgemeinschaften, dass sie sich im deutschen Diasystem befinden und durch Andersartigkeit zur Umgebungssprache auszeichnen. Zehn Überblicksartikel geben ausführliche Informationen über Demographie, Geschichte sowie politische und rechtliche Lage der jeweiligen Minderheiten. Zusätzlich wird für jede Minderheit eine Darstellung der Kompetenz- und Sprachgebrauchssituation wie auch der soziolinguistischen Situation mit ihren je spezifischen Sprachrepertoires geboten.
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NEU Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels (2020)
Anne-Laure Daux-Combaudon/Anne Larrory-Wunder (Hgg.) (2020): Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8386-4. (22. Oktober 2020)
Inhalt: Als kurz kann etwa ein verbloser Satz betrachtet werden. Besonders kurze, nicht zerlegbare sprachliche Einheiten erhalten als »Partikeln« eine Sonderstellung in der Sprachbeschreibung. Kurz sind aber auch in der modernen Kommunikation Textformate wie Tweets, Wahlplakate und verschiedenste Kommunikationsangebote im öffentlichen Raum. In diesem Sammelband werden – hauptsächlich an deutschen und französischen Beispielen und zahlreichen unterschiedlichen Korpora (sprachtheoretische Texte, Literatur, Comics, gesprochene Sprache, SMS, soziale Medien, Wahlslogans, Verkehrsschilder) – vielfältige Erscheinungen und Aspekte sprachlicher Kürze beleuchtet sowie grundlegende Fragestellungen rund um Ellipse, Satzbegriff und Bedeutungskonstitution untersucht.
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Englisch in europäischen Sprachen (2020)
Barbara Kaltz/Gerhard Meiser/Horst Haider Munske (Hgg.) (2020): Englisch in europäischen Sprachen. Erlangen: FAU University Press. ISBN: 978-3-96147-318-2. (07. Oktober 2020)
Inhalt: Der Sammelband widmet sich dem Einfluss des Englischen auf elf germanische, romanische und slawische Sprachen in Europa. Fachwissenschaftler, darunter engagierte Sprachpolitiker, stellen zwei Themen in den Mittelpunkt: (1) Art und Umfang der englischen Entlehnungen in ihrer Muttersprache und (2) die Rolle des Englischen als Unterrichtssprache in Schule und Hochschule ihres Landes. In den Beiträgen zum Deutschen, Niederländischen, Schwedischen, Dänischen und Isländischen werden die Verdrängung indigener Lexik und die Einbuße als Wissenschaftssprache vor allem sprachpolitisch bewertet. In den Beiträgen zum Französischen, Italienischen und Spanischen sowie zum Russischen, Polnischen und Tschechischen stehen die verschiedenen Wege der Integration englischer Lexik im Vordergrund.
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Relativsatzstrategien im Alemannischen (2020)
Iris Bräuning (2020): Relativsatzstrategien im Alemannischen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8356-7. (06. Oktober 2020)
Inhalt: Im Gegensatz zu Standardsprachen verfügen Dialekte selten über ein niedergeschriebenes Regelwerk, eine Grammatik. Dabei sind Dialekte nicht weniger »grammatisch«. Untersucht werden Unterschiede zwischen Dialekten im Vergleich zur Standardsprache und innerhalb der Varianten eines Sprachraums. Auch historische Sprachstufen werden in die Datenerhebung und Analyse einbezogen. Die vorliegende Studie befasst sich mit dem grammatischen System, der Syntax des Alemannischen. Basierend auf einer standardisierten Datenerhebung, durch Befragung von Dialektsprecher*innen in der deutschsprachigen Schweiz, in Vorarlberg, im Elsass und den alemannischen Sprachgebieten in Baden-Württemberg werden gezielt die grammatischen Unterschiede von Relativsätzen zunächst systematisch erfasst und analytisiert.
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Adjektiv (2020)
Lirim Selmani (2020): Adjektiv. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. (23. September 2020)
Inhalt: In diesem Band wird das Adjektiv syntaktisch definiert, wonach Adjektive Ausdrücke sind, die sich mit Substantiven kombinieren lassen und flexivische Merkmale tragen. Das Buch führt in die Grammatik des Adjektivs ein und geht auf die Morphologie sowie die Wortbildung des Adjektivs ein. Die syntaktische Mehrfachnutzung der Adjektivphrase und die Adjektivvalenz bilden hierbei einen wichtigen Teil. Die semantische Hauptleistung des Adjektivs erschöpft sich nicht im Ausdruck der Restriktion des nominal aufgebauten Bezugsgegenstandes. So drücken appositive Adjektive keine Restriktion aus, sondern geben eine Zusatzinformation wieder. Wichtige semantische Subklassen sind Qualitätsadjektive, Zugehörigkeitsadjektive und Quantitätsadjektive.
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Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht (2020)
Michael Rödel (2020): Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht. Tübingen: Stauffenburg Verlag. ISBN: 978-3-95809-353-9. (15. September 2020)
Inhalt: Wie können wir schulisches Schreiben denken? Der Band erörtert jene fachlichen Grundlagen, die souveräne Entscheidungen zum Schreiben in der Schule erst möglich machen. Um konzeptuelle Folgerungen für den Deutschunterricht ziehen zu können, werden daher Themen wie Normorientierung (Wie wichtig ist die Norm beim digitalen Schreiben? Verändert Digitalität die Norm?), Schreibtechnik (Wie verhalten sich Hand- und Tastaturschreiben zueinander? Welche Konsequenzen hat es, wenn uns Programme die Schreibarbeit abnehmen?) und digitale Textualität aufeinander bezogen und miteinander gedacht. In anschaulicher Weise arbeitet dieses Buch Forschungsergebnisse auf und diskutiert ihre didaktische Relevanz.
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Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen (2020)
Mirja Bohnert-Kraus (2020): Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen. Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag. ISBN: 978-3-487-15841-9. (17. August 2020)
Inhalt: Der mittelalemannische oder auch bodenseealemannische Raum steht unter deutlichem Einfluss der benachbarten Dialektregionen Schwäbisch und Hochalemannisch. Der umstrittene Status des Mittelalemannischen sowie die große sprachliche Heterogenität und Dynamik in der Region machen das Gebiet für variationslinguistische Untersuchungen besonders interessant. In der vorliegenden Arbeit werden auf Basis von Sprachaufnahmen mit Sprechern aus drei Generationen in unterschiedlichen Situationen die regionalsprachlichen Spektren für die Untersuchungsorte Bräunlingen, Tuttlingen und Ravensburg ermittelt. Die Untersuchung berücksichtigt Variationsphänomene aus den Bereichen Vokalismus, Konsonantismus sowie Morphologie und Nebensilben.
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Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen (2020)
Waldemar Fraschke (2020): Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen. Norderstedt: Books on Demand. ISBN: 978-3-7504-9258-5. (14. August 2020)
Inhalt: Wie eine italienische Lebensart zum Familiennamen wurde und sich in Europa ausbreitete: Waldemar Fraschke verbindet Namenforschung mit der Kultur-, Migrations- und Religionsgeschichte Europas. Ursprung, Herkunft und Bedeutung der Familiennamen Fraschke, Fraske und vieler ähnlicher Namen wie Wraske, Wraschke, Frasch, Frasche, Frache, Fratzke, Wratzke werden erforscht. Darüber hinaus sind über 1000 Familiennamen aus verschiedenen Ländern aufgeführt, die ebenfalls aus frasca oder frasche bzw. den daraus entstandenen Begriffen hervorgegangen sind. Es wird beschrieben, wie diese Begriffe und Familiennamen entstanden, wie sie sich in Europa verbreiten konnten und welche Rolle die Glaubensflüchtlinge, z.B. die protestantischen Waldenser aus dem Piemont, dabei spielten.
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The Linguistics of Humor. An Introduction (2020)
Salvatore Attardo (2020): The Linguistics of Humor. An Introduction. Oxford: Oxford University Press. ISBN: 978-0-19-879128-7. (29. Juli 2020)
Inhalt: This book is the first comprehensive and systematic introduction to the linguistics of humor. Salvatore Attardo takes a broad approach to the topic, exploring not only theoretical linguistic analyses, but also pragmatic and semantic aspects, conversation and discourse analysis, ethnomethodology, and interactionist and variationist sociolinguistics. The volume brings together the multiple strands of current knowledge about humor and linguistics, both theoretical and applied; it assumes no prior background in humor studies, and will be a valuable resource for students from advanced undergraduate level upwards, particularly those coming to linguistics from related disciplines.
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Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium (2020)
Winfried Ulrich (2020): Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. ISBN: 978-3-8340-2015-4. (05. Juli 2020)
Inhalt: Anfang diesen Jahres oder Anfang dieses Jahres, Speisekarte oder Speisenkarte, wir Deutsche oder wir Deutschen? Immer wieder rufen konkurrierende sprachliche Ausdrücke Zweifel hervor, welcher von ihnen den Regeln entspricht und „richtig" ist bzw. welcher „falsch" ist. Oder sollte es noch etwas dazwischen geben, eingeschränkt akzeptable Varianten? Solche sprachlichen Zweifelsfälle zeigen am besten an, dass und wo sich gerade ein Sprachwandel vollzieht. Der Sprachwandel ist als Geschichte der deutschen Sprache wissenschaftlich gut erforscht und beschrieben. Sprachdidaktisch handelt es sich dagegen um ein weitgehend unbestelltes Feld. Diese Lücke soll die vorliegende Didaktik des Sprachwandels und der sprachlichen Zweifelsfälle füllen.
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Einführung in die Konversationsanalyse (2020)
Karin Birkner/Peter Auer/Angelika Bauer/Helga Kotthoff (2020): Einführung in die Konversationsanalyse. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-019612-2. (18. Juni 2020)
Inhalt: Das Studienbuch führt konzise und aktuell in die linguistische Gesprächsanalyse ein. Dargestellt werden die Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der modernen Konversationsanalyse. Die Einführung richtet sich nicht nur an Studierende der Linguistik, sondern auch der Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaften sowie an Praktiker wie Kommunikationstrainer und Sprachtherapeuten. Eckdaten: - Umfassende Einführung für Studium und Praxis anhand deutscher Transkripte - Die Klassiker der Konversationsanalyse mit Ausblicken in die neuere Forschung - Mit zahlreichen authentischen Interaktionsausschnitten aus Alltag und Institutionen
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Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon (2020)
Vito Pirrelli/Ingo Plag/Wolfgang U. Dressler (Hgg.) (2020): Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-051748-4. (18. Juni 2020)
Inhalt: Word storage and processing define a multi-factorial domain of scientific inquiry whose thorough investigation goes well beyond the boundaries of traditional disciplinary taxonomies, to require synergic integration of a wide range of methods, techniques and empirical and experimental findings. The present book intends to approach a few central issues concerning the organization, structure and functioning of the Mental Lexicon, by asking domain experts to look at common, central topics from complementary standpoints, and discuss the advantages of developing converging perspectives. The book will explore the connections between computational and algorithmic models of the mental lexicon, word frequency distributions and information theoretical measures of word families, etc.
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Das Gegenwort-Wörterbuch. Ein Kontrastwörterbuch mit Gebrauchshinweisen (2020)
Wolfgang Müller/Jakob Ebner (2020): Das Gegenwort-Wörterbuch. Ein Kontrastwörterbuch mit Gebrauchshinweisen. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-061164-9. (18. Juni 2020)
Inhalt: Müllers Gegenwort-Wörterbuch hat in der 1. Auflage eine begeisterte Aufnahme gefunden. Zu vielen in der deutschen Sprache wichtigen Wörtern werden Gegenwörter aufgelistet, z. B. Stier / Kuh, Stier / Ochse, Cyber money / Bargeld, Matrixsatz/Konstituentensatz, und durch Bedeutung oder Zuordnung zu Wortfeldern erläutert. Die vorliegende, von Jakob Ebner bearbeitete 2. Auflage ist – neben den üblichen Aktualisierungen – durch die Einführung von Belegen aus Presse und Literatur sowie ca. 1.200 neuen Wortpaaren im Umfang deutlich erweitert und umfasst ca. 16.000 Wortpaare. Das Wörterbuch ist in Unterricht und Studium sowie beim Verfassen von Texten in Journalismus und Werbung einsetzbar und schärft es unser Verständnis für die Eigentümlichkeiten der deutschen Sprache.
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Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications (2020)
Nina-Kristin Pendzich (2020): Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-066800-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: The book presents an empirical and theoretical investigation of lexical nonmanuals in German Sign Language including torso, head and facial expressions. Three empirical studies demonstrate the relevance of nonmanuals for the wellformedness of signs, their meaning, and lexical processing. Moreover, implications for the theoretical implementation of lexical nonmanuals concerning, e.g., articulation patterns and phonological status are discussed.
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Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms (2020)
Katharina Jacob/Klaus-Peter Konerding/Wolf-Andreas Liebert (Hgg.) (2020): Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067960-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: Empathie hat sich zu einem Leitbegriff in den Kognitions-, Sozial- und Kulturwissenschaften entwickelt. Die Linguistik hat sie bisher nur unzureichend thematisiert, obwohl Sprache und sprachliche Interaktion in menschlicher Kommunikation und Verständigung das grundlegende Mittel und Medium für Empathie sind. Empathie wird in diesem Band als eine komplexe kommunikative Praktik konzeptualisiert. Der Band enthält grundlegende Beiträge aus Philosophie, Ethnologie, Psychologie und Linguistik in den Wissensdomänen Mensch-Tier-Kommunikation, Recht, Politik, Bildung, Wirtschaft, Medizin, Literaturwissenschaft, Kunst, Interkulturalität, Wissenschaftskommunikation und Sprachreflexion und umreißt so den Rahmen für eine zukünftige Linguistik der Empathie.
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Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig (2020)
Konstanze Marx/Henning Lobin/Axel Schmidt (Hgg.) (2020): Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067886-4. (24. April 2020)
Inhalt: Die Beiträge des Bandes untersuchen, wie Soziale Medien Kommunikation und Sprache verändern und welche neuartigen kommunikativen Formen der Gebrauch sozialer Medien hervorgebracht hat. Kommunikationsmedien sind nie bloß technische Errungenschaften, sondern schreiben sich über ihren Gebrauch in unsere Kultur ein und verändern so unsere Verhaltensweisen und Wertvorstellungen. Soziale Medien vereinen sprachliche Aspekte mit multimodalen Kommunikationsformen wie Emojis und Hashtags, mit denen verflochten uns die deutsche Sprache in Sozialen Medien begegnet. Die Beiträge des Bandes fragen sowohl nach den wissenschaftlichen Möglichkeiten der Erfassung dieser Modi als auch nach dem Zusammenspiel von sprachlichen und anderen semiotischen Ressourcen.
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Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen (2019)
Lirim Selmani (2019): Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen. München: IUDICIUM Verlag. ISBN: 978-3-86205-630-9. (16. März 2020)
Inhalt: Untersucht wird die synchrone Grammatik der deutschen Präpositionen, in erster Linie die Syntax der topologisch flexiblen Präpositionalphrase als Ausdrucksform des Präpositionalobjekts, des präpositionalen Attributs und Adverbials. Nicht die Abgrenzung der einzelnen syntaktischen Rollen steht im Zentrum, sondern vielmehr ihre Grammatik. Der abstrakten, rekonstruktiv zugänglichen Bedeutung der Präpositionalobjekte konstituierenden Präpositionen wird nachgegangen, um zu zeigen, dass Präpositionen nicht „bedeutungsleer“ sind. Auch sprachenübergreifend bestätigt sich diese Annahme, wie am Beispiel des Albanischen skizziert wird. In der auch diachrone Aspekte berücksichtigenden Analyse wird ein funktionalgrammatischer Zugang eröffnet.
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Linguistic Landscape als Spiegelbild von Sprachpolitik und Sprachdemografie? Untersuchungen zu Freiburg, Murten, Biel, Aosta, Luxemburg und Aarau (2020)
Philippe Moser (2020): Linguistic Landscape als Spiegelbild von Sprachpolitik und Sprachdemografie? Untersuchungen zu Freiburg, Murten, Biel, Aosta, Luxemburg und Aarau. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8363-5. (18. Februar 2020)
Inhalt: Wie äußert sich die Mehrsprachigkeit einer Stadt in ihrem Straßenbild? Lassen sich Rolle und Status der präsenten Sprachen erahnen? Zeigt sich ein Einfluss der lokalen Bevölkerungsstruktur und Sprachpolitik? Mit solchen Fragen befasst sich die vergleichende Untersuchung zur geschriebenen Sprache im öffentlichen Raum (der sogenannten „Linguistic Landscape“) der Schweizer Ortschaften Freiburg, Murten und Biel sowie der Städte Aosta und Luxemburg. Anhand von quantitativen und qualitativen Analysen der insgesamt mehr als 5500 erhobenen Einheiten liefert sie einen empirisch fundierten Beitrag zur Soziolinguistik.
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Zur Theorie des lexikographischen Beispiels. Die Beispielangaben in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie des Deutschen (2019)
Khrystyna Lettner (2019): Zur Theorie des lexikographischen Beispiels. Die Beispielangaben in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie des Deutschen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062786-2. (11. Dezember 2019)
Inhalt: Das Buch widmet sich dem Desiderat einer Theorie des lexikographischen Beispiels. Als theoretischer Rahmen für die Untersuchung der Beispielangaben werden metalexikographische Grundlagen zur Gestaltung des semantischen Kommentars im einsprachigen und zweisprachigen Wörterbuch behandelt. Neben dem Themenbereich der Funktionalität werden auch Aspekte der Abgrenzung, der Typologien der Beispielangaben und der Kriterien für die Beurteilung ihrer Qualität in der ein- und zweisprachigen pädagogischen Lexikographie behandelt. Die Auseinandersetzung mit den lexikographischen Beispielangaben relativiert eine in der Forschungsliteratur verbreitete Auffassung dieses Angabetyps als illustratives Beiwerk mit Hilfsfunktion in Bezug auf andere Angabetypen.
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Jobben oder arbeiten? Anglizismen ein bisschen anders (2020)
Katarína Seresová (2020): Jobben oder arbeiten? Anglizismen ein bisschen anders. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. ISBN: 978-3-339-11354-2. (22. November 2019)
Inhalt: Die Monographie widmet sich der Problematik von Anglizismen in der deutschen Sprache aus mehreren Sichtweisen. Sie bringt die orthographische, phonetische, morphologische, syntaktische und lexikologische Integration der Anglizismen näher und es werden auch die stärksten Faktoren, die den immer wachsenden Einfluss der englischen Sprache unterstützen, analysiert, und zwar die sprachlichen, historischen, wirtschaftlichen, kulturellen, politischen Faktoren und Faktoren, die mit der Computertechnologie zusammenhängen. Es wird auch die Antwort auf die Frage gesucht, ob die Anglizismen eine Sprachbereicherung bedeuten und welche Vorteile und Nachteile die Benutzung von Anglizismen für die deutsche Sprache bringt.
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Der Verein ›Muttersprache‹ Wien unter Vorsitz von Karl Tekusch und Erwin Mehl (1949–1984) (2019)
Falco Pfalzgraf (2019): Der Verein ›Muttersprache‹ Wien unter Vorsitz von Karl Tekusch und Erwin Mehl (1949–1984). Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-6935-4. (07. November 2019)
Inhalt: Der Verein ›Muttersprache‹ Wien ist heute noch der größte und einflussreichste österreichische Sprachverein. Bereits 1949 als Nachfolger des Deutschen Sprachvereins mit ganz ähnlichen Zielsetzungen (neu) gegründet, erlebte der Verein bis 1984 seine Höhepunkte unter den Vorsitzenden Karl Tekusch und Erwin Mehl. Was waren die Hauptanliegen und Ziele dieses Vereins? Wer engagierte sich im Vorstand? Um wen handelte es sich bei den Vortragenden? Mit welchen anderen Organisationen war der Verein verbunden? Und schließlich: Welche Schlussfolgerungen können daraus hinsichtlich des Vereins gezogen werden? Dies sind die Hauptfragen, auf die die vorliegende Monographie – die erste, die sich mit dem Verein beschäftigt – Antworten gibt.
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Sprache und Raum – Ein Internationales Handbuch der Sprachvariation. Bd. 4: Deutsch (2019)
Joachim Herrgen/Jürgen Erich Schmidt (Hgg.) (2019): Sprache und Raum – Ein Internationales Handbuch der Sprachvariation. Bd. 4: Deutsch. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-018003-9. (21. Oktober 2019)
Inhalt: Der vorliegende Band zeigt die areale Sprachvariation im Deutschen in neuer Sicht. Das gesamte regionalsprachliche Spektrum vom Basisdialekt über den Regionaldialekt bis hin zum Regionalakzent wird behandelt. Dargestellt werden nicht allein die sprachlichen Eigenschaften der Varietäten, sondern es wird nach der Sprachdynamik der Regionalsprachen gefragt, einschließlich der damit einhergehenden Bewertungs- und Umwertungsprozesse.
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Moderationsstile aus Rezipientensicht. Ein metalinguistisches Beschreibungsprofil (2019)
Grit Böhme (2019): Moderationsstile aus Rezipientensicht. Ein metalinguistisches Beschreibungsprofil. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062393-2. (21. Oktober 2019)
Inhalt: Medienschaffende versuchen, ihrem Produkt eine kohärente, unverwechselbare Markenidentität zu verleihen. Bei Radioprogrammen geschieht dies vor allem über die Art und Weise, den Stil, in dem die Moderator(-inn)en sich selbst darstellen und ihr Publikum ansprechen. Doch was nehmen die Hörer/-innen eigentlich als typisch für den Moderationsstil eines Senders wahr, sodass sie ihn anderen Programmen unterscheiden können? Mit dem entwickelten Ansatz kann untersucht werden, wie ein Sprechstil im Kontext zu anderen Sprechstilen wahrgenommen wird, wo und nach welchen Kriterien die Grenzen zwischen Stilen gezogen werden. Zudem können dahinterliegende normative Vorstellungen („Sprachideologien“) rekonstruiert und Rückschlüsse auf saliente Merkmale gezogen werden.
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Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik (2019)
Christiane Fäcke/Franz-Joseph Meißner (Hgg.) (2019): Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8200-3. (19. September 2019)
Inhalt: Dieses Handbuch bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung und zur Praxis der Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Die über 120 Artikel behandeln u. a.: Sprachenpolitik (national und EU), Interkomprehension, Erst-, Zweit- und Mehrsprachenerwerb, Tertiärsprachendidaktik, lebensweltliche Vielsprachigkeit, Herkunftssprachen, bilingualen Sachfachunterricht, autochthone Mehrsprachigkeiten, Kompetenzorientierung, Didaktik der Grenzregionen, interkulturelles Lernen, Translanguaging, Unterricht an mehr- oder vielsprachigen Lerngruppen u. v. a. m.
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Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen (2019)
Kristian Berg (2019): Die Graphematik der Morpheme im Deutschen und Englischen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060485-6. (20. August 2019)
Inhalt: Wie werden Wörter im Deutschen und im Englischen geschrieben? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo sind Unterschiede? Diese Fragen werden aus morphologisch-graphematischer Perspektive bearbeitet. Es geht hier also nicht um Bezüge zwischen Schrift und Lautform (traditionell oft im Fokus der Graphematik), sondern um Korrespondenzen zwischen Schrift und Morphologie. Das betrifft zum einen den Aufbau von Morphemen (Beschränkungen, minimale und prototypische Stämme und Affixe) Zum anderen geht es um Fragen der Einheitlichkeit (Uniformität) und Eindeutigkeit (Distinktivität). Insgesamt zeigt sich, dass im Englischen eher Affixe (oft eindeutig und einheitlich), im Deutschen häufig Stämme einheitlich kodiert werden – zwei grundsätzlich unterschiedliche Strategien der Leseerleichterung.
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Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum (2019)
Nicole Palliwoda/Verena Sauer/Stephanie Sauermilch (Hgg.) (2019): Politische Grenzen – Sprachliche Grenzen? Dialektgeographische und wahrnehmungsdialektologische Perspektiven im deutschsprachigen Raum. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-056872-1. (20. August 2019)
Inhalt: Seit jeher befasst sich die Dialektologie mit Grenzen und Isoglossen sowie mit der Abgrenzung von Dialekten untereinander. Hierbei spielen sowohl natürliche als auch gesetzte Grenzen eine Rolle, das zeigen besonders jüngste Untersuchungen. Der vorliegende Band basiert auf einer gleichnamigen Tagung, die an der Technischen Universität Dresden stattgefunden hat. Ziel des Bandes ist, unterschiedliche Forschungszweige zum Thema »Sprache und Grenze« zusammenzuführen und eine breite synchrone, methodische, strukturelle sowie funktionale Perspektive zu eröffnen. Die folgenden vier Themenschwerpunkte stehen hierbei im Mittelpunkt: Dialektgeographie, Sprachdynamik, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit sowie Wahrnehmungsdialektologie.
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Handbuch Sprache in der Geschichte (2019)
Jochen A. Bär/Anja Lobenstein-Reichmann/Jörg Riecke (Hgg.) (2019): Handbuch Sprache in der Geschichte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-029575-7. (20. August 2019)
Inhalt: Das Handbuch beleuchtet die Rolle, die dem Sprechen und Schreiben in der Sprache Deutsch im Laufe der Sprachgeschichte zugeschrieben wurde. In dieser Perspektive wird die Geschichtlichkeit von Sprache mit all ihren Facetten aus dem überlieferten Sprachbewusstsein bzw. aus dem Gebrauchsspektrum der Sprache erschlossen. Das Handbuch besteht aus zwei konstituierenden Blöcken. Auf den ersten, allgemeinen, an den Gegenstandsbereichen der Sprachgeschichte orientierten Teil schließt sich ein zweiter, auf die verschiedenen Wissensdomänen (alltägliche Sinnwelt, institutionelle Sinnwelt, religiöse Sinnwelt, wissenschaftliche Sinnwelt und dichterische Sinnwelt) bezogener Teil an. Die Beiträge eröffnen in ihrer Gesamtheit eine neue Sicht auf die Geschichte der deutschen Sprache.
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Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts (2019)
Friedemann Vogel (Hg.) (2019): Legal Linguistics Beyond Borders: Language and Law in a World of Media, Globalisation and Social Conflicts. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 78-3-428-15423-4. (31. Juli 2019)
Inhalt: The world of law has changed in the last decades: it has become more globalized, multilingual and digital. The sections and contributions of this volume continue the interdisciplinary discussion about the challenges of this change for theory and practice of law and for the International Language and Law Association (ILLA) 2017. First, the book gives a broad overview to the research field of legal linguistics, its history, research directions and open questions in different parts of the world (US, Africa, Italy, Spain, Germany, Nordic countries, Russia). The 2nd section deals with the relation of language, law and justice in a globalized world with a focus on the EU. The 3rd section focuses on digitalization and mediatization of the law, the last on the discussion at the ILLA conference.
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Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert (2019)
Emanuel Ruoss (2019): Schweizerdeutsch und Sprachbewusstsein. Zur Konsolidierung der Deutschschweizer Diglossie im 19. Jahrhundert. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060885-4. (17. Juli 2019)
Inhalt: Die deutsche Schweiz gilt als typischer Fall einer Diglossiesituation, in der die Dialekte die ausschliessliche Alltagsvarietät aller Bevölkerungskreise darstellen. Die historischen Bedingungen sind bislang jedoch wenig untersucht. Die Studie analysiert die öffentlichen Debatten zum Schweizerdeutschen und zum Verhältnis zwischen Dialekt und Standardsprache in der Deutschschweiz des 19. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage rekonstruiert sie zeitgenössische Spracheinstellungen und dominante Formen kollektiven Sprachbewusstseins. Sie zeigt, wie sich vor dem Hintergrund gesellschaftsgeschichtlicher Entwicklungen ein nationales Sprachbewusstsein ausbildet, aus dem sich die Diglossie als spezifisches Element einer (Deutsch-)Schweizer Sprachkultur konsolidiert, die bis heute anhält.
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Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte (2019)
Ulrich Ammon/Gabriele Schmidt (Hgg.) (2019): Förderung der deutschen Sprache weltweit. Vorschläge, Ansätze und Konzepte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-047670-5. (17. Juli 2019)
Inhalt: Im Gegensatz zu schon vorliegenden Bänden geht es in diesem umfassenden Themenband durchgehend um Fördermöglichkeiten von Deutsch als Fremdsprache und Germanistik sowie Möglichkeiten der Stellungstärkung der deutschen Sprache. Dabei wird auch Bezug genommen auf Deutsch als Zweit- und Muttersprache, soweit es für das jeweilige Thema/Land relevant ist. Die 57 Beiträge sind gegliedert in zwei Teile: der erste (30 Beiträge) befasst sich mit allgemeinen, übergreifenden Fragen, der zweite mit nationalen und regionalen Besonderheiten. Dabei bilden die Fördermöglichkeiten jeweils die Leitfrage, die so umsichtig und präzise wie möglich beantwortet wird – bei allerdings möglichst klarer und ungeschminkter Darstellung von Unsicherheiten/Unwägbarkeiten.
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Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit (2019)
Evghenia Goltsev (2019): Typen und Frequenzen von L2-Merkmalen im Deutschen als Zweitsprache. Wahrnehmung, Bewertung und Verständlichkeit. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063011-4. (17. Juli 2019)
Inhalt: Mehrsprachige Individuen verfügen über vielfältige sprachliche Ressourcen. Dies manifestiert sich oft darin, dass die einzelnen Sprachen der multilingualen Person im Vergleich zur monolingualen Norm Spezifika aufweisen. Diese werden im Zweitspracherwerb u. a. als L2-Merkmale bezeichnet. Hier wird primär die deutsch-erstsprachliche auditive Wahrnehmung solcher DaZ-Merkmale untersucht: ihr Einfluss auf Verständlichkeit und Bewertung der Sprechenden.
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Internetlinguistik (2019)
Konstanze Marx (2019): Internetlinguistik. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-6988-0. (09. Juli 2019)
Inhalt: Der Band enthält neben einem kurzen Abriss über die Entwicklung der Internetlinguistik bibliografische Angaben zu Spezifika des Kommunikationsraums, der Kommunikationsplattformen und der digitalen Kommunikation, zu menschlichen Handlungsweisen im Web 2.0 und zu methodischen Zugängen der linguistischen Onlineforschung mit einem Überblick über Internetkorpora. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu anderen Wissenschaftsdisziplinen aufgezeigt. Der Band gibt außerdem Empfehlungen zu einschlägigen Blogs und Zeitschriften.
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Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (2018)
Nina Janich/Lisa Rhein (Hgg.) (2018): Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Reflexionen aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Bern [u. a.]: Peter Lang. ISBN: 978-3-631-76104-5. (29. Mai 2019)
Inhalt: Das Buch präsentiert eine disziplinäre Vielfalt an Perspektiven auf Unsicherheit in der Wissenschaft. Schwerpunkte sind Klimaforschung, Umweltwissenschaft und Technikfolgenabschätzung. Die Beiträge diskutieren Gründe und Folgen wissenschaftlicher Unsicherheit und einer entsprechenden Verantwortung der Wissenschaft. Vertreten sind Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre sowie Chemie und Klimawissenschaft. Der Band dokumentiert die ungewöhnliche Kooperation zweier Schwerpunktprogramme der DFG – «Wissenschaft und Öffentlichkeit» und «Climate Engineering: Risks, Challenges, Opportunities?» –, die sich auf einer Tagung mit weiteren WissenschaftlerInnen zu Austausch und kritischer Reflexion getroffen haben.
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Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee (2018)
Albrecht Plewnia/Claudia Maria Riehl (2018): Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-6928-8. (29. Mai 2019)
Inhalt: Mit dem »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Übersee« liegt nun ein komplementärer Band zum »Handbuch der deutschen Sprachminderheiten in Mittel- und Osteuropa« vor. Es bietet eine konzentrierte Zusammenschau der Situation der deutschsprachigen Minderheiten außerhalb Europas. Acht Überblicksartikel (USA, Texas, Südamerika, die Mennoniten, Namibia, Südafrika, Australien, ehemalige Kolonialgebiete in der Südsee) liefern ausführliche Informationen über die historischen Entwicklungen der jeweiligen Sprachinseln, die politische und rechtliche Lage der Minderheiten sowie ihre demografische Situation. Für jedes Land: die Kompetenz- und Sprachgebrauchssituation, die soziolinguistische Situation (Standard-Substandard-Verteilungen) und die Spracheinstellungen der Sprecher.
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Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive (2018)
Nadine Schimmel-Fijalkowytsch (2018): Diskurse zur Normierung und Reform der deutschen Rechtschreibung. Eine Analyse von Diskursen zur Rechtschreibreform unter soziolinguistischer und textlinguistischer Perspektive. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8106-8. (29. Mai 2019)
Inhalt: Dieser Band gibt eine ausgreifende und diversifizierte Analyse der Diskurse um die deutsche Rechtschreibung der 1990er und 2000er Jahre. Er nimmt eine differenzierte Verortung der Orthografiediskussion in der sprachpolitisch-sprachpflegerischen Diskussion vor und zieht Vergleiche zu anderen europäischen Orthografiereformen. Der besondere Mehrwert liegt in einer Übersicht über die diskursiven Abläufe in den fachlichen Reformdiskussionen, in denen vielfach dem Leser nicht zugängliche Informationen über politische Zusammenhänge unter einem diskursiven Blick vermittelt werden.
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Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen (2018)
Kathrin Steyer (Hg.) (2018): Sprachliche Verfestigung. Wortverbindungen, Muster, Phrasem-Konstruktionen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8216-4. (29. Mai 2019)
Inhalt: Der Band befasst sich aus unterschiedlichen theoretischen und empirischen Perspektiven mit sprachlicher Verfestigung an der Schnittstelle von Phraseologie und Konstruktionsgrammatik, wobei lexikalische Musterhaftigkeit im Mittelpunkt steht. Kennzeichnend für alle Beiträge ist eine starke korpusempirische Ausrichtung, die es ermöglicht, funktional verfestigte Sprachmuster und Phrasem-Konstruktionen auf der Basis sprachlicher Massendaten zu rekonstruieren/beschreiben. Die Untersuchungen liefern Impulse für sowohl eine neue musterbasierte Phraseologie- und Lexikontheorie als auch Weiterentwicklung gebrauchsbasierter konstruktionsgrammatischer Ansätze. Anhand zahlreicher Fallstudien werden darüber hinaus Vorschläge für die Sprachvergleichs- und Fremdsprachenperspektive unterbreitet.
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Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt (2018)
Eva Gredel (2018): Digitale Diskurse und Wikipedia. Wie das Social Web Interaktion im digitalen Zeitalter verwandelt. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-89308-453-1. (29. Mai 2019)
Inhalt: Die Online-Enzyklopädie Wikipedia dient im Alltag mittlerweile verbreitet zur ersten Orientierung bei Wissensfragen und kann als eines der erfolgreichsten Projekte im Social Web verstanden werden: Rund 17 Jahre nach ihrer Gründung verzeichnet die Wikipedia mehr als 46 Millionen Einträge, die von Tausenden von Freiwilligen gemeinschaftlich verfasst wurden. Nur wenige Internet-Nutzer wissen allerdings, wie die enzyklopädischen Inhalte der Wikipedia in digitalen Diskursen entstehen und welche Rolle Sprache bei der Erarbeitung der Einträge spielt. Der wissenschaftliche Blick hinter die Kulissen soll dabei unterstützen, mit Informationen im digitalen Zeitalter kompetent umzugehen. Er zeigt auf, wie der reflektierte Zugang zu digitalen Diskursen im Netz gelingen kann.
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Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen (2019)
Johannes Wild/Alfred Wildfeuer (2019): Sprachendidaktik. Eine Ein- und Weiterführung zur Erst- und Zweitsprachdidaktik des Deutschen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8202-7. (28. Mai 2019)
Inhalt: Das Buch stellt wichtige Themenbereiche der Erst- und Zweitsprachdidaktik übersichtlich und einsteigerfreundlich dar, bietet aber auch vertiefende Informationen. Es eignet sich damit hervorragend für Studium, Examensvorbereitung, Referendariat und Schulpraxis. Die Kapitel des Buches berücksichtigen durchgängig die Perspektive von DaZ-Lernenden und gehen auf wichtige Voraussetzungen sowie auf mögliche Stolpersteine beim Erwerb des Deutschen ein. Potenziell unbekannte Fachausdrücke werden durch so genannte »Infokästen« erklärt und mit weiterführenden Informationen vernetzt.
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Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung (2019)
Jörg Roche (2019): Propädeutikum wissenschaftliches Arbeiten. Schwerpunkt DaF/DaZ und Sprachlehr-/Spracherwerbsforschung. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8219-5. (03. Mai 2019)
Inhalt: Wissenschaftliches Denken, Lernen und Arbeiten erfordern in einer stark differenzierten und technologisierten Studien- und Forschungslandschaft vielfältige Grundkompetenzen in der Organisation und im Management von Wissen, in einer Vielzahl von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, in Datenmanagement und Datenanalyse, in Statistik, in den Lern- und Arbeitsmedien und in der Kommunikation von Ergebnissen. Dieser Band liefert dazu eine grundlegende Einführung in gut verständlicher Sprache und mit Beispielen aus der aktuellen Erforschung des Spracherwerbs und der Sprachvermittlung.
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Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft (2019)
Volker Harm/Anja Lobenstein-Reichmann/Gerhard Diehl (Hgg.) (2019): Wortwelten. Lexikographie, Historische Semantik und Kulturwissenschaft. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063212-5. (19. April 2019)
Inhalt: Der Sammelband führt vor, wie Wörterbücher historische ›Wortwelten‹ erschließen, und reflektiert Voraussetzungen, Methoden und Probleme des historisch-lexikographischen Arbeitens. Er zeigt damit, welchen Beitrag die Lexikographie für die Historische Semantik leisten kann. Neben grundlegenden Beiträgen zu Methodik und Geschichte werden Einblicke in aktuelle Fragen des Forschungsfeldes gegeben, die an konkrete Probleme aus der Wörterbucharbeit anknüpfen. Vertreten sind die Sprachstadienwörterbücher des Deutschen, die Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs sowie das historische Spezialwörterbuch Deutsches Rechtswörterbuch vertreten. Ferner werden zwei neue lexikographische Projekte vorgestellt. Der Band bietet damit einen guten Überblick über das Forschungsfeld.
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Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch (2019)
Ludwig M. Eichinger/Albrecht Plewnia (Hgg.) (2019): Neues vom heutigen Deutsch. Empirisch – methodisch – theoretisch. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062065-8. (19. April 2019)
Inhalt: Neben ihrer Bandbreite im gesprochenen Deutsch und in spezifischen Kontexten oder in verschiedenen Teilen des deutschen Sprachgebiets geht es auch um die damit verbundenen Einstellungen in der Öffentlichkeit, ihre Folgen für die Identität und um entsprechende Normvorstellungen. Grundsätzlichere Fragen medial üblicher und angemessener Kommunikation stellen sich auch bei dem Neuen, das die Kommunikation in und um das Internet mit sich bringt. Zum anderen geht es um neue Methoden innerhalb der Sprachwissenschaft. Seit sich die Sprachwissenschaft bei ihrer empirischen Arbeit auf große Datenmengen, auf elektronisch auswertbare Korpora geschriebener Sprache und gesprochener Interaktion stützen kann, sind die Entwicklungen des Sprachgebrauchs der Forschung noch zugänglicher geworden.
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Präpositionalobjekt vs. Adverbial. Die semantischen Rollen der Präpositionalobjekte (2019)
Dagobert Höllein (2019): Präpositionalobjekt vs. Adverbial. Die semantischen Rollen der Präpositionalobjekte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062657-5. (19. April 2019)
Inhalt: Die Studie macht produktive Präpositionalobjekte (PO) für die funktionale Unterscheidung von präpositionalen Strukturen in PO und Adverbiale nutzbar und integriert grammatiktheoretisch Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik. Die These ist, dass PO-Präpositionen nicht – wie in der Forschung angenommen – semantisch leer sind, sondern signifikativ-semantische Nischen indizieren. Diese Gegenposition besagt, dass PO-spezifische semantische Nischen Bedeutung kodieren und über diese Nischen eine funktionale Beschreibung des PO-Bereichs möglich wird. An die Stelle des bislang inhaltlich ungeordneten PO-Bereichs tritt ein inhaltlich deutlich konturiertes System signifikativ-semantischer Nischen.
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Semantik und Diskursstruktur. Die mäßig-Adverbiale im Deutschen (2018)
Fabienne Salfner (2018): Semantik und Diskursstruktur. Die mäßig-Adverbiale im Deutschen. Tübingen: Stauffenburg Verlag. ISBN: 978-3-95809-547-2. (11. April 2019)
Inhalt: Seit den 1960er Jahren stehen Ad-hoc-Bildungen mit -mäßig (jobmäßig) in der Kritik der Sprachpfleger und werden als Zeichen eines fortschreitenden Sprachverfalls gedeutet. Während andere Phänomene als »Modeerscheinungen« aus dem allgemeinen Sprachgebrauch wieder verschwinden, halten sich die mäßig-Bildungen jedoch hartnäckig. Offensichtlich erfüllen sie eine essentielle Funktion, die dieses Buch unter Berücksichtigung von morphologischen, syntaktischen, semantischen und informationsstrukturellen Faktoren analysiert. Unter der Annahme eines fragebasierten Diskursmodells wird vorgeschlagen, dass mäßig-Adverbiale eine diskursorganisierende Funktion haben.
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Dialektgrenzen – Grenzdialekte. Die Struktur der itzgründischen Dialektlandschaft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze (2018)
Verena Sauer (2018): Dialektgrenzen – Grenzdialekte. Die Struktur der itzgründischen Dialektlandschaft an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-055596-7. (01. April 2019)
Inhalt: In dieser Studie werden die traditionellen Methoden aus der Dialektgeographie (Variablenanalyse auf Basis des mhd. Bezugssystems) mit denen der Wahrnehmungsdialektologie (Hörurteilstests) und Dialektsoziologie (Fragebogen) kombiniert. Die Verbindung von Methoden aus der Dialektgeographie und der Wahrnehmungsdialektologie ermöglicht es, Modifikationen in der objektiven Struktur, bspw. die Ausprägung neuer Isoglossen, mit der wahrgenommenen, subjektiven Struktur des itzgründischen Dialektraumes zu vergleichen.
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Formelhafte Sprache in Text und Diskurs (2018)
Sören Stumpf/Natalia Filatkina (Hgg.) (2018): Formelhafte Sprache in Text und Diskurs. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060101-5. (01. April 2019)
Inhalt: Der Band versammelt theoretische und empirische Beiträge, die sich mit formelhafter Sprache aus text- und diskurslinguistischer Perspektive beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen die Verwendungsweisen und Funktionen von formelhaften Wendungen und Phrasemen in unterschiedlichen Textsorten sowie einzeltextübergreifenden Diskursen. Mit der Verbindung von formelhafter Sprache und Diskurslinguistik führt der Band die Diskussion an der Schnittstelle zwischen den beiden Forschungsrichtungen weiter.
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Ökonomie und Bildmedien. Bilder als Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen (2019)
Eva Gredel/Iuditha Balint/Patrick Galke-Janzen/Thomas Lischeid/Markus Raith (Hgg.) (2019): Ökonomie und Bildmedien. Bilder als Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-060230-2. (15. März 2019)
Inhalt: Der Band zeigt für die Wissensdomäne Ökonomie, dass Bilder eine zentrale Ausdrucksressource zur Konstruktion von Wissen darstellen und sie in sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Analysen Rückschlüsse auf ihren historischen und diskursiven Kontext zulassen. Die Beiträge fragen nach diskursiv geprägten Bildinventaren, nach medienspezifischen Text-Bild-Relationen und nach domänentypischen Zurichtungen von Bildern. Dabei werden drei Perspektiven auf die Thematisierung ökonomischer Zusammenhänge in Bildmedien eingenommen.
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Phorische Verkettung im Deutschen. Eine exemplarische Untersuchung anhand von Diskursrelationen der kausalen Gruppe (2018)
Markus Frank (2018): Phorische Verkettung im Deutschen. Eine exemplarische Untersuchung anhand von Diskursrelationen der kausalen Gruppe. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-062085-6. (15. März 2019)
Inhalt: Die vorliegende Studie macht grundlegende kognitive Prozesse korpuslinguistisch greifbar, welche die Wahl phorischer Ausdrücke (vor allem Anaphern) und die referentielle Informationsentfaltung beeinflussen. Die Studie untersucht in einer kontrollierten korpuslinguistischen Umgebung, welche Prinzipien (u. a. die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses und Interferenzeffekte) sich auf die Wahl von Anaphern auswirken, und wie diese Wahl auf allgemeine kognitive Prinzipien, einer Maxime der Formenökonomie sowie einer Maxime der Maximierung von Textkohärenz, zurückgeführt werden kann.
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Die an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS). Studien zur Veränderung der Lehrer/-innensprache von der Grundschule bis zur Oberstufe (2018)
Katrin Kleinschmidt-Schinke (2018): Die an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS). Studien zur Veränderung der Lehrer/-innensprache von der Grundschule bis zur Oberstufe. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-056610-9. (14. März 2019)
Inhalt: Verändern Lehrpersonen ihre an die Schüler/-innen gerichtete Sprache (SgS) von der Grundschule bis zur Oberstufe? Diese Frage steht im Zentrum der vorliegenden Studie zum adaptiven sprachlichen Handeln von Lehrer/-innen. Es wird unter Rückgriff auf die input- und interaktionsfokussierte Spracherwerbsforschung untersucht, inwieweit die teilnehmenden Deutsch- und Biologielehrpersonen ihre Sprache von der Grundschule über die Unter- und Mittelstufe bis zur Oberstufe immer mehr in Richtung konzeptioneller Schriftlichkeit verändern. Die Studie zeigt für den Unterrichtsdiskurs einen hochgradig verdichteten Kontext zum Erwerb bildungssprachlicher Struktur- und Ausdrucksformen auf, der adaptiv an die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler/-innen angepasst ist.
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