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Aktuelle Rezensionsangebote

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Rezensionsangeboten der von uns redaktionell betreuten Fachzeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund. Mit NEU sind Titel gekennzeichnet, die in den letzten eineinhalb Monaten (aktuell also nach dem 24.03.2021) eingetragen worden sind.

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TIPP Orthografie (2020)
Wolfgang Steinig/Karl Heinz Ramers (2020): Orthografie. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8176-1. (19. Mai 2020)
Inhalt: Die Beherrschung der Orthografie gehört zu den Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche Schul- und Berufslaufbahn. Dieses Buch soll dazu beitragen, diese Kompetenz zu erwerben und zu festigen, zum einen durch eine systematische Rekonstruktion der linguistischen Grundlagen der einzelnen orthografischen Regelungen, zum anderen durch eine Reflexion der didaktischen Möglichkeiten zur Erleichterung des Erwerbs und der Stabilisierung der Rechtschreibfertigkeiten. Thematisiert werden die zentralen Bereiche der Orthografie des Deutschen: Graphem-Phonem-Beziehungen, Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung.
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NEU Wortschatz (2021)
Goethe-Institut/Christian Fandrych/Britta Hufeisen/Petra Klimaszyk/Imke Mohr/Ingo Thonhauser/Wassilios Klein (Hgg.) (2021): Wortschatz. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-19903-7. (29. April 2021)
Inhalt: Thema ist, wie vor dem Hintergrund theoretischer Grundannahmen und aktueller empirischer Erkenntnisse aus den einschlägigen Bezugswissenschaften ((Psycho-)Linguistik, Sprachlehrforschung, Fremdsprachendidaktik) eine systematische und gezielte Wortschatzarbeit im fremd-/zweitsprachlichen Deutschunterricht erfolgen kann. Ziel ist, die spezifischen Anforderungen des Lehrens und Lernens von Wortschatz bezogen auf das Alltagsleben, auf schulische und berufliche Themen wie den individuellen Erfahrungsbereich der Lernenden mit gezielten didaktisch-methodischen Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht zu verknüpfen. Themen: Wortschatzlernen im fachlichen Kontext, digitale/mobile Lernangebote, Entwicklung von Handlungsfähigkeit durch automatisierte Formulierungen/Konstruktionen.
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NEU Prototypen – Schemata – Konstruktionen. Untersuchungen zur deutschen Morphologie und Syntax (2021)
Anja Binanzer/Jana Gamper/Verena Wecker (Hgg.) (2021): Prototypen – Schemata – Konstruktionen. Untersuchungen zur deutschen Morphologie und Syntax. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071058-8. (20. April 2021)
Inhalt: Die Termini Prototyp, Schema und Konstruktion bezeichnen 3 zentrale Konzepte, anhand derer im Rahmen funktional-kognitiv ausgerichteter Grammatiktheorien die mentale Repräsentation grammatischer Strukturen und Relationen modelliert wird. In diesem Band werden diese Konzepte durch neue linguistische Analysen zur Morphologie und Syntax aus anwendungsbezogenen Disziplinen (Spracherwerbs-, Sprachverarbeitungs- und Sprachwandelforschung) unter der Anwendung eines breiten methodischen Spektrums, das von der Analyse authentischer Texte über Korpusanalysen hin zu Kunstwörtertests und Eye-Tracking reicht, überprüft und eröffnen damit neue Erkenntnisse zur Modellierung kognitiver Mechanismen der Organisation sprachlichen Wissens aus funktional-kognitiver Perspektive.
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NEU Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung (2021)
Michael Breyl (2021): Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073665-6. (20. April 2021)
Inhalt: Diese Monografie verfolgt drei für die einschlägige Forschung relevante Ziele. Erstens werden für die Sprachursprungsforschung notwendige fachliche und methodische Grundlagen einführend aufbereitet. Zweitens wird ein Methodenkatalog erarbeitet, welcher sich aus allgemeinen Prinzipien der Wissenschaftstheorie, Qualitätskriterien etablierter (meta)wissenschaftlicher Vorgehensweisen sowie Leitlinien guter Literaturrezeption ableitet, um ein methodisches Instrument zum leistungsfähigen Umgang mit der einschlägigen Literatur vorzulegen. Drittens wird ebenjener Methodenkatalog exemplarisch auf mehrere Bereiche der multidisziplinären Forschung angewandt.
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NEU Sprache und Bullshit (2021)
Jörg Meibauer (2021): Sprache und Bullshit. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4808-3. (07. April 2021)
Inhalt: Warum gibt es so viel Bullshit? Warum tragen wir alle dazu bei? Wie können wir Bullshit definieren und analysieren? Soll man Bullshit bekämpfen oder tolerieren? Diese Fragen stellen sich, seit Harry G. Frankfurt im Jahr 2005 seinen Bestseller On Bullshit veröffentlichte. Das Phänomen des Bullshittens ist weit verbreitet, wie man täglich an Politikeräußerungen sehen kann. Und seine Analyse ist dringlich, denn das Bullshitten geht oft verhängnisvolle Verbindungen mit anderen Täuschungsphänomenen (Propaganda, Fake News) ein. Da es sich beim Bullshitten um eine sprachliche Aktivität handelt, ist die Sprachwissenschaft gefragt. In dieser Einführung wird der Zusammenhang von Sprache und Bullshit auf Basis des aktuellen Forschungsstands behandelt und zu eigenen Bullshit-Analysen angeregt.
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NEU Ikonizität (2021)
Sonja Taigel (2021): Ikonizität. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4816-8. (07. April 2021)
Inhalt: Dieser Band untersucht die Bildhaftigkeit (Ikonizität) von Sprache. Seit der Antike fragt man sich, ob die Relation zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem motiviert oder willkürlich ist. Die Frage nach dem Zusammenhang von Form und Bedeutung gehört somit zu den ältesten Fragen linguistischer bzw. sprachphilosophischer Beschäftigung. Im Zentrum dieses Buches steht das Aufdecken ikonischer Phänomene in der Grammatik des Deutschen auf den Ebenen von Phonologie, Morphologie und Syntax. Ebenfalls wird untersucht, welche Rolle Ikonizität im Sprachwandel und Erstspracherwerb spielt, sowie ob/wie verschiedene Grammatiktheorien das Phänomen in ihre Modelle integrieren.
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Visuelle Linguistik. Zur Genese, Funktion und Kategorisierung von Diagrammen in der Sprachwissenschaft (2020)
Noah Bubenhofer (2020): Visuelle Linguistik. Zur Genese, Funktion und Kategorisierung von Diagrammen in der Sprachwissenschaft. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069873-2. (18. Februar 2021)
Inhalt: Wie beeinflussen Diagramme die Entstehung von wissenschaftlichen Tatsachen? In welche Handlungen sind sie eingebunden und welche Effekte haben sie auf sprachliche Daten? Wie ermöglichen Sie Transformationen von Daten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen? Das Buch untersucht diagrammatische Praktiken in der Sprachwissenschaft sowohl aus historischer als auch technischer Sicht und zeigt die Einbettung dieser Praktiken in Diagrammkulturen und »Coding Cultures«. Die Vielfalt der Diagramme wird auf fünf diagrammatische Grundfiguren zurückgeführt, deren spezifischen Funktionen und Effekte analysiert werden. Semiotisch und wissenschaftstheoretisch unterfüttert wird sodann eine Methodologie der Visuellen Linguistik entwickelt.
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Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems (2021)
Martin Evertz-Rittich/Frank Kirchhoff (Hgg.) (2021): Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071075-5. (18. Februar 2021)
Inhalt: Die traditionelle Annahme, dass die Schriftsprache direkt von der gesprochenen Sprache abgeleitet ist, hat sich in jüngerer Forschung als problematisch erwiesen. Die neuere Forschung hingegen postuliert ein Schnittstellenmodell, in dem gesprochene und geschriebene Sprache Modalitäten eines übergreifenden Sprachsystems sind. Dieser Sammelband verfolgte die Fragestellung, welche neuen Einsichten aus einer solchen Perspektive folgen können.
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Verfestigungen in der Interaktion. Konstruktionen, sequenzielle Muster, kommunikative Gattungen (2021)
Beate Weidner/Katharina König/Wolfgang Imo/Lars Wegner (Hgg.) (2021): Verfestigungen in der Interaktion. Konstruktionen, sequenzielle Muster, kommunikative Gattungen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-063750-2. (18. Februar 2021)
Inhalt: Die sowohl theoretisch als auch empirisch ausgerichteten Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zu Ehren von Susanne Günthner befassen sich mit unterschiedlichen Verfestigungen auf der Interaktionsebene. Diese reichen von relativ kleinteiligen Formaten wie verfestigten Praktiken oder Handlungen bis hin zu den Großformen der kommunikativen Gattungen. Auch nonverbale Routinemuster wie beispielsweise Gesten werden in den Blick genommen.
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Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland (2021)
Csaba Földes (Hg.) (2021): Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8304-8. (16. Februar 2021)
Inhalt: Der inhaltliche Schwerpunkt der Beiträge liegt auf aktuellen Kontaktkonstellationen, in denen Varietäten des Deutschen mit anderen Sprach(varietät)en außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets koexistieren und interagieren. Ein zentrales Ziel ist es, charakteristische Merkmale solcher Kontaktvarietäten der deutschen Sprache aufzuzeigen, zu beschreiben und zu interpretieren, wobei der Aspekt der Interkulturalität eine vorrangige Rolle spielt. Somit kommt z. B. dem Kommunikationsverhalten deutschsprachiger Minderheiten in traditionellen »Sprachinseln« und in sonstigen inter-/transkulturellen Konfigurationen wie in Migrationskontexten eine hohe Relevanz zu. Fokussiert wird dabei sowohl auf Sprachstrukturen und Sprachverwendungsaspekte als auch auf sozialpsychologische Faktoren.
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Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen (2020)
Sandro M. Moraldo (2020): Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4750-5. (22. Januar 2021)
Inhalt: Der Band setzt sich aus vier Studien zusammen, die im Anschluss an die Untersuchungen zur Funktionserweiterung von »obwohl« in der Gesprochene-Sprache-Forschung und Interaktionalen Linguistik entstanden sind. An authentischen Hörbeispielen konnten diese eine Grammatikalisierungstendenz von »obwohl« als konzessivem Subjunktor zum korrektiven Diskursmarker nachweisen. Dieses Sprachwandelphänomen lässt sich linguistisch sehr genau bestimmen und differenzieren. Die vier Studien schlagen eine Brücke zu medial graphischen Texten, in denen jeweils in Abgrenzung zum »konzessiven obwohl« das »korrektive obwohl« untersucht wird.
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Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen (2020)
Annelie Bauer (2020): Rechtliche Maßgaben für geschlechtergerechte Sprache. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Landes Niedersachsen. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18118-6. (25. November 2020)
Inhalt: Im Buch geht es um die normative Regulierung einer bestimmten Sprachpraxis. Es wird der rechtliche Rahmen für die Verwendung geschlechtergerechter Sprache durch die öffentliche Hand sowie Private in Deutschland analysiert, vom Unions- und Völkerrecht über das Grundgesetz bis hin zu einfach- und untergesetzlichen Maßgaben auf der Bundes- und der Landesebene, und zwar unter dem Blickwinkel: Was ›darf‹, was ›muss‹ der Staat tun? Was müssen/dürfen Private? Untersucht werden auch »Schranken« für geschlechtergerechte Sprache, etwa aus kollidierenden Verfassungsrechtsgütern wie dem Gebot der Normenklarheit und -verständlichkeit oder Grundrechten derjenigen, die zu geschlechtergerechter Sprache angehalten werden. Für die Auflösung der Spannungsverhältnisse werden Maßgaben erarbeitet.
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Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt (2020)
Nils Reiter/Axel Pichler/Jonas Kuhn (Hgg.) (2020): Reflektierte algorithmische Textanalyse. Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-069385-0. (13. November 2020)
Inhalt: Sprachtechnologische Standard-Werkzeuge stoßen in den Digital Humanities nicht selten an ihre Grenzen: die untersuchten Texte weichen in zentralen Eigenschaften von den gängigen Entwicklungsdaten ab, oder die zugrundeliegende Forschungsfrage erfordert Werkzeuge für spezielle Analyseaufgaben. Der vorliegende Band führt in Einzelanalysen vor, wie eine interdisziplinär entwickelte und reflektierte Methodologie technische Möglichkeiten integrieren und alternative Blickwinkel auf den wissenschaftlichen Umgang mit Texten eröffnen kann. Er bietet so eine Einführung in den methodisch reflektierten algorithmischen Umgang mit literarischen und nicht-literarischen Texten.
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Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels (2020)
Anne-Laure Daux-Combaudon/Anne Larrory-Wunder (Hgg.) (2020): Kurze Formen in der Sprache. Syntaktische, semantische und textuelle Aspekte / Formes brèves de la langue. Aspects syntaxiques, sémantiques et textuels. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8386-4. (22. Oktober 2020)
Inhalt: Als kurz kann etwa ein verbloser Satz betrachtet werden. Besonders kurze, nicht zerlegbare sprachliche Einheiten erhalten als »Partikeln« eine Sonderstellung in der Sprachbeschreibung. Kurz sind aber auch in der modernen Kommunikation Textformate wie Tweets, Wahlplakate und verschiedenste Kommunikationsangebote im öffentlichen Raum. In diesem Sammelband werden – hauptsächlich an deutschen und französischen Beispielen und zahlreichen unterschiedlichen Korpora (sprachtheoretische Texte, Literatur, Comics, gesprochene Sprache, SMS, soziale Medien, Wahlslogans, Verkehrsschilder) – vielfältige Erscheinungen und Aspekte sprachlicher Kürze beleuchtet sowie grundlegende Fragestellungen rund um Ellipse, Satzbegriff und Bedeutungskonstitution untersucht.
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Adjektiv (2020)
Lirim Selmani (2020): Adjektiv. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. (23. September 2020)
Inhalt: In diesem Band wird das Adjektiv syntaktisch definiert, wonach Adjektive Ausdrücke sind, die sich mit Substantiven kombinieren lassen und flexivische Merkmale tragen. Das Buch führt in die Grammatik des Adjektivs ein und geht auf die Morphologie sowie die Wortbildung des Adjektivs ein. Die syntaktische Mehrfachnutzung der Adjektivphrase und die Adjektivvalenz bilden hierbei einen wichtigen Teil. Die semantische Hauptleistung des Adjektivs erschöpft sich nicht im Ausdruck der Restriktion des nominal aufgebauten Bezugsgegenstandes. So drücken appositive Adjektive keine Restriktion aus, sondern geben eine Zusatzinformation wieder. Wichtige semantische Subklassen sind Qualitätsadjektive, Zugehörigkeitsadjektive und Quantitätsadjektive.
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Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht (2020)
Michael Rödel (2020): Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht. Tübingen: Stauffenburg Verlag. ISBN: 978-3-95809-353-9. (15. September 2020)
Inhalt: Wie können wir schulisches Schreiben denken? Der Band erörtert jene fachlichen Grundlagen, die souveräne Entscheidungen zum Schreiben in der Schule erst möglich machen. Um konzeptuelle Folgerungen für den Deutschunterricht ziehen zu können, werden daher Themen wie Normorientierung (Wie wichtig ist die Norm beim digitalen Schreiben? Verändert Digitalität die Norm?), Schreibtechnik (Wie verhalten sich Hand- und Tastaturschreiben zueinander? Welche Konsequenzen hat es, wenn uns Programme die Schreibarbeit abnehmen?) und digitale Textualität aufeinander bezogen und miteinander gedacht. In anschaulicher Weise arbeitet dieses Buch Forschungsergebnisse auf und diskutiert ihre didaktische Relevanz.
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Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen (2020)
Mirja Bohnert-Kraus (2020): Regionalsprachliche Spektren im Mittelalemannischen. Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag. ISBN: 978-3-487-15841-9. (17. August 2020)
Inhalt: Der mittelalemannische oder auch bodenseealemannische Raum steht unter deutlichem Einfluss der benachbarten Dialektregionen Schwäbisch und Hochalemannisch. Der umstrittene Status des Mittelalemannischen sowie die große sprachliche Heterogenität und Dynamik in der Region machen das Gebiet für variationslinguistische Untersuchungen besonders interessant. In der vorliegenden Arbeit werden auf Basis von Sprachaufnahmen mit Sprechern aus drei Generationen in unterschiedlichen Situationen die regionalsprachlichen Spektren für die Untersuchungsorte Bräunlingen, Tuttlingen und Ravensburg ermittelt. Die Untersuchung berücksichtigt Variationsphänomene aus den Bereichen Vokalismus, Konsonantismus sowie Morphologie und Nebensilben.
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Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen (2020)
Waldemar Fraschke (2020): Frasca, der Laubzweig. Ursprung europäischer Begriffe und Familiennamen. Norderstedt: Books on Demand. ISBN: 978-3-7504-9258-5. (14. August 2020)
Inhalt: Wie eine italienische Lebensart zum Familiennamen wurde und sich in Europa ausbreitete: Waldemar Fraschke verbindet Namenforschung mit der Kultur-, Migrations- und Religionsgeschichte Europas. Ursprung, Herkunft und Bedeutung der Familiennamen Fraschke, Fraske und vieler ähnlicher Namen wie Wraske, Wraschke, Frasch, Frasche, Frache, Fratzke, Wratzke werden erforscht. Darüber hinaus sind über 1000 Familiennamen aus verschiedenen Ländern aufgeführt, die ebenfalls aus frasca oder frasche bzw. den daraus entstandenen Begriffen hervorgegangen sind. Es wird beschrieben, wie diese Begriffe und Familiennamen entstanden, wie sie sich in Europa verbreiten konnten und welche Rolle die Glaubensflüchtlinge, z.B. die protestantischen Waldenser aus dem Piemont, dabei spielten.
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Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium (2020)
Winfried Ulrich (2020): Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. ISBN: 978-3-8340-2015-4. (05. Juli 2020)
Inhalt: Anfang diesen Jahres oder Anfang dieses Jahres, Speisekarte oder Speisenkarte, wir Deutsche oder wir Deutschen? Immer wieder rufen konkurrierende sprachliche Ausdrücke Zweifel hervor, welcher von ihnen den Regeln entspricht und „richtig" ist bzw. welcher „falsch" ist. Oder sollte es noch etwas dazwischen geben, eingeschränkt akzeptable Varianten? Solche sprachlichen Zweifelsfälle zeigen am besten an, dass und wo sich gerade ein Sprachwandel vollzieht. Der Sprachwandel ist als Geschichte der deutschen Sprache wissenschaftlich gut erforscht und beschrieben. Sprachdidaktisch handelt es sich dagegen um ein weitgehend unbestelltes Feld. Diese Lücke soll die vorliegende Didaktik des Sprachwandels und der sprachlichen Zweifelsfälle füllen.
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Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon (2020)
Vito Pirrelli/Ingo Plag/Wolfgang U. Dressler (Hgg.) (2020): Word Knowledge and Word Usage. A Cross-Disciplinary Guide to the Mental Lexicon. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-051748-4. (18. Juni 2020)
Inhalt: Word storage and processing define a multi-factorial domain of scientific inquiry whose thorough investigation goes well beyond the boundaries of traditional disciplinary taxonomies, to require synergic integration of a wide range of methods, techniques and empirical and experimental findings. The present book intends to approach a few central issues concerning the organization, structure and functioning of the Mental Lexicon, by asking domain experts to look at common, central topics from complementary standpoints, and discuss the advantages of developing converging perspectives. The book will explore the connections between computational and algorithmic models of the mental lexicon, word frequency distributions and information theoretical measures of word families, etc.
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Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications (2020)
Nina-Kristin Pendzich (2020): Lexical Nonmanuals in German Sign Language. Empirical Studies and Theoretical Implications. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-066800-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: The book presents an empirical and theoretical investigation of lexical nonmanuals in German Sign Language including torso, head and facial expressions. Three empirical studies demonstrate the relevance of nonmanuals for the wellformedness of signs, their meaning, and lexical processing. Moreover, implications for the theoretical implementation of lexical nonmanuals concerning, e.g., articulation patterns and phonological status are discussed.
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Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms (2020)
Katharina Jacob/Klaus-Peter Konerding/Wolf-Andreas Liebert (Hgg.) (2020): Sprache und Empathie. Beiträge zur Grundlegung eines linguistischen Forschungsprogramms. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067960-1. (18. Juni 2020)
Inhalt: Empathie hat sich zu einem Leitbegriff in den Kognitions-, Sozial- und Kulturwissenschaften entwickelt. Die Linguistik hat sie bisher nur unzureichend thematisiert, obwohl Sprache und sprachliche Interaktion in menschlicher Kommunikation und Verständigung das grundlegende Mittel und Medium für Empathie sind. Empathie wird in diesem Band als eine komplexe kommunikative Praktik konzeptualisiert. Der Band enthält grundlegende Beiträge aus Philosophie, Ethnologie, Psychologie und Linguistik in den Wissensdomänen Mensch-Tier-Kommunikation, Recht, Politik, Bildung, Wirtschaft, Medizin, Literaturwissenschaft, Kunst, Interkulturalität, Wissenschaftskommunikation und Sprachreflexion und umreißt so den Rahmen für eine zukünftige Linguistik der Empathie.
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Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig (2020)
Konstanze Marx/Henning Lobin/Axel Schmidt (Hgg.) (2020): Deutsch in Sozialen Medien. Interaktiv – multimodal – vielfältig. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-067886-4. (24. April 2020)
Inhalt: Die Beiträge des Bandes untersuchen, wie Soziale Medien Kommunikation und Sprache verändern und welche neuartigen kommunikativen Formen der Gebrauch sozialer Medien hervorgebracht hat. Kommunikationsmedien sind nie bloß technische Errungenschaften, sondern schreiben sich über ihren Gebrauch in unsere Kultur ein und verändern so unsere Verhaltensweisen und Wertvorstellungen. Soziale Medien vereinen sprachliche Aspekte mit multimodalen Kommunikationsformen wie Emojis und Hashtags, mit denen verflochten uns die deutsche Sprache in Sozialen Medien begegnet. Die Beiträge des Bandes fragen sowohl nach den wissenschaftlichen Möglichkeiten der Erfassung dieser Modi als auch nach dem Zusammenspiel von sprachlichen und anderen semiotischen Ressourcen.
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Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen (2019)
Lirim Selmani (2019): Präpositionen des Deutschen. Mit kontrastiven Analysen zum Albanischen. München: IUDICIUM Verlag. ISBN: 978-3-86205-630-9. (16. März 2020)
Inhalt: Untersucht wird die synchrone Grammatik der deutschen Präpositionen, in erster Linie die Syntax der topologisch flexiblen Präpositionalphrase als Ausdrucksform des Präpositionalobjekts, des präpositionalen Attributs und Adverbials. Nicht die Abgrenzung der einzelnen syntaktischen Rollen steht im Zentrum, sondern vielmehr ihre Grammatik. Der abstrakten, rekonstruktiv zugänglichen Bedeutung der Präpositionalobjekte konstituierenden Präpositionen wird nachgegangen, um zu zeigen, dass Präpositionen nicht „bedeutungsleer“ sind. Auch sprachenübergreifend bestätigt sich diese Annahme, wie am Beispiel des Albanischen skizziert wird. In der auch diachrone Aspekte berücksichtigenden Analyse wird ein funktionalgrammatischer Zugang eröffnet.
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