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Aktuelle Rezensionsangebote

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Rezensionsangeboten der von uns redaktionell betreuten Fachzeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund. Mit NEU sind Titel gekennzeichnet, die in den letzten eineinhalb Monaten (aktuell also nach dem 27.06.2022) eingetragen worden sind.

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NEU Wörterbuch deutscher Geheimsprachen. Rotwelschdialekte (2022)
Klaus Siewert (2022): Wörterbuch deutscher Geheimsprachen. Rotwelschdialekte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-019032-8. (08. August 2022)
Inhalt: Das Wörterbuch bietet den Verdunkelungswortschatz von deutschen Geheimsprachen, die in den letzten 20 Jahren im Zuge der Neubelebung der Sondersprachenforschung dokumentiert worden sind. Dabei handelt es sich um sogenannte Rotwelsch-Dialekte, die durch die Integration von Wörtern aus Spendersprachen wie etwa dem Jüdisch-Deutschen, Romanes, romanischen und slavischen Sprachen sowie dem mittelalterlichen Rotwelsch als Geheimsprachen funktionieren konnten. Das Wörterbuch beruht auf Sprecherbefragungen und schriftlichen Quellen und ist nach Wortfamilien geordnet. Die einzelnen Artikel bieten neben dem Kopflemma schreibsprachliche Varianten, Bedeutungsangaben, Verwendungsbeispiele und Angaben zur Herkunft der Wörter.
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NEU Kleines etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Ihre Geschichte in neuer Sicht (2022)
Erich Röth (2022): Kleines etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Ihre Geschichte in neuer Sicht. Hamburg: Buske. ISBN: 978-3-96769-094-1. (28. Juli 2022)
Inhalt: Durch Vergleich mit form- und bedeutungsgleichen Belegen aus dem Baltischen, dem Altgriechischen und dem Lateinischen hat der Sprachwissenschaftler Erich Röth bisher unerkannte vorgermanische Lautgesetze entdeckt. Damit setzt er die Forschungen Jacob Grimms fort. Mit Einbeziehung von Mundart, Sach- und Volkskunde kann nahezu unser gesamter Wortschatz eindeutig und sachgerecht erklärt werden, nicht nur die Hälfte wie bisher. Sogar das noch viel ältere Indoeuropäisch ist in den unteren Sprachschichten nachweisbar bis auf den heutigen Tag. Die in seine Worterklärungen eingefügten historischen und materiellen Fakten dürften beweiskräftige Grundlage für die neue Sicht auf die gesamte mitteleuropäische Sprachentwicklung sein.
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Gesetzesverständlichkeit aus rechtslinguistischer Perspektive. Evaluation der gesetzesredaktorischen Arbeit zur Optimierung von Rechtsvorschriften im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2022)
Friedemann Vogel/Fabian Deus/Janine Luth/Joline Schmallenbach/Ekkehard Felder (2022): Gesetzesverständlichkeit aus rechtslinguistischer Perspektive. Evaluation der gesetzesredaktorischen Arbeit zur Optimierung von Rechtsvorschriften im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18578-8. (02. Juni 2022)
Inhalt: Klagen über die Unverständlichkeit von Rechtsvorschriften sind so alt wie das Rechtssystem selbst. Weitaus jünger in der Bundesrepublik sind praktische Versuche, die Verständlichkeit von Gesetzestexten systematisch zu verbessern. Seit 2009 sind am Bundesjustizministerium zwei Arbeitseinheiten – der »Redaktionsstab Rechtssprache« sowie das »Sprachbüro« – mit der professionellen Redaktion von Normtextentwürfen betraut. Das Buch dokumentiert ein Projekt (2019-2021), das im Auftrag diese linguistische Gesetzesredaktion evaluiert und Empfehlungen erarbeitet. Aus der bisherigen Forschung heraus wird ein holistisches Modell zur Beurteilung der Verständlichkeit von Normtext(entwürf)en entwickelt und die gesetzesredaktionelle Praxis empirisch sowohl qualitativ als auch quantifizierend untersucht.
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Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern (2022)
Beatrice Hofmann-Wiggenhauser/Jacqueline Reber/Rebekka Schifferle (Hgg.) (2022): Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern. Basel: Schwabe. ISBN: 978-3-7965-4405-7. (19. Mai 2022)
Inhalt: Die Bände des Solothurnischen Namenbuches behandeln die Flur- und Siedlungsnamen der jeweiligen Amtei des Kantons Solothurn. Die Lexika umfassen eine Sammlung von insgesamt gegen 30 000 Orts-, Flur-, Siedlungs-, Strassen-, Gewässer- und Bergnamen der Amteien Dorneck-Thierstein, Olten-Gösgen und Thal-Gäu. Der fünfte Band erweitert die Reihe um das Gebiet Solothurn-Lebern. Er enthält die Sammlung von rund 8 000 Namen von Örtlichkeiten (Fluren, Berge, Wälder, Flüsse, Strassen) und Personen (Besitzer, Pächter u. a.). Auf der Grundlage von rund 45 000 handschriftlichen, gedruckten, mündlichen und kartographischen wissenschaftlich transkribierten Belegen aller 16 Gemeinden der Amtei Solothurn-Lebern wird die Orts- und Flurnamenlandschaft dieser Amtei als Lexikon greifbar gemacht.
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Fremdsprache Deutsch: Interaktion – digital und vernetzt (2022)
Vorstand des Goethe-Instituts et al. (Hgg.) (2022): Fremdsprache Deutsch: Interaktion – digital und vernetzt. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20940-8. (12. Mai 2022)
Inhalt: Wir kennen ihn alle – den Ruf nach dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Diese sind längst ein integraler Bestandteil unseres Alltags und ihre Nutzung ist für Jugendliche heutzutage ganz selbstverständlich. Soll Fremdsprachenunterricht nah an der Lebenswelt der Lernenden und somit auch motivierend sein, gehören digitale Medien einfach dazu. Im vorliegenden Heft fragen wir deshalb nicht nach ihrem didaktischen Mehrwert. Uns interessiert vielmehr, wie mithilfe digitaler Medien die Aktivierung der Lernenden sowie ihre Interaktion gestaltet werden können. Hierzu kommen Lehrende aus unterschiedlichen Lernkontexten zu Wort, die dies in der Praxis erprobt und kritisch hinterfragt haben. Die Beiträge möchten den Blick für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien erweitern.
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Empörung, Revolte, Emotion. Emotionsforschung aus der Perspektive der German Studies (2022)
Bénédicte Terrisse/Olivier Baisez/Pierre-Yves Modicom/Bénédicte Terrisse (2022): Empörung, Revolte, Emotion. Emotionsforschung aus der Perspektive der German Studies. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8492-2. (02. Mai 2022)
Inhalt: Ziel dieses Sammelbandes ist es, die Relevanz der aktuellen Emotionsforschung für die verschiedenen Ansätze und Teilbereiche der Germanistik aufzuzeigen. Besonders berücksichtigt wird dabei eine bestimmte Emotion: die Empörung als individueller und als kollektiver Affekt, als ein Gefühl, aber auch Ereignis, das im Phänomen der individuellen und kollektiven Revolte gipfeln kann. Das Spannungsverhältnis zwischen Behauptung und Zerstörung (bzw. Positivität und Negativität) bei Empörung und Revolte gibt zumindest Anlass zur Besprechung von zwei Grundthemen der neueren Affekttheorien: den komplexen Verbindungen zwischen persönlichen Werturteilen und emotionaler Intensität, und dem Verhältnis zwischen Emotionen und der »Virtualität«.
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Sprachvermittlung in den Sozialen Medien. Eine soziolinguistische Untersuchung von DaF-Sprachlernvideos auf Videokanälen (2022)
Akra Chowchong (2022): Sprachvermittlung in den Sozialen Medien. Eine soziolinguistische Untersuchung von DaF-Sprachlernvideos auf Videokanälen. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20921-7. (21. April 2022)
Inhalt: Dieses Buch analysiert zum ersten Mal in umfassender Form Sprachlernvideos zur Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache im partizipativen Videoportal YouTube aus soziolinguistischer Sicht. Neben der technischen und didaktisch-methodischen Vielfalt zeichnen sich derartige Lernangebote durch die sprachreflexive Auseinandersetzung der Produzierenden und des Publikums mit der Zielsprache Deutsch aus. Theoretisch basiert die Arbeit auf dem soziolinguistischen Konzept des Stancetaking. Durch die Analyse von Stance-Akten lassen sich Diskurse über Deutsch in all ihren möglichen Realisierungsformen herausarbeiten. Die Arbeit legt unter anderem dar, welche sprachlichen Ideologien sich hinter solchen kommunikativen Akten verbergen.
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Code-Switching und Script-Switching zwischen Deutsch und Chinesisch. Eine empirische Untersuchung von Postings im sozialen Netzwerk Renren (2021)
Ying Ma (2021): Code-Switching und Script-Switching zwischen Deutsch und Chinesisch. Eine empirische Untersuchung von Postings im sozialen Netzwerk Renren. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20060-3. (12. April 2022)
Inhalt: Welche Bedingungen, Formen und Funktionen zeichnen das Code-Switching, d. h. den Wechsel zwischen den Sprachen Deutsch und Chinesisch, aus? Inwieweit geht mit dem Code-Switching auch ein Script-Switching, d. h. ein Wechsel zwischen den Schriftsystemen des Chinesischen und des Deutschen, einher? Diesen und weiteren Fragen geht die vorliegende Studie nach. Erstmalig wird für die Beschreibung der formalen Eigenschaften des Code-Switchings und/oder Script-Switchings ein Beschreibungsmodell entwickelt. Die Untersuchung trägt zur systematischen Analyse des Zusammenhangs zwischen dem Code-Switching und dem Script-Switching bei und veranschaulicht nicht nur für die Erforschung von Code-Switching neue Aspekte, sondern auch für die Fremdsprachenerwerbsforschung und die DaF-Forschung.
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Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS) (2022)
Elvira Glaser (2022): Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS). 2 Bde. Tübingen: Narr Francke Attempto. (11. April 2022)
Inhalt: Das zweibändige Werk gibt erstmals einen auf zwanzigjähriger Forschung basierenden umfassenden Überblick über den Satzbau der schweizerdeutschen Dialekte und ergänzt damit das Standardwerk »Sprachatlas der deutschen Schweiz«, in dem syntaktische Fragen weitgehend ausgespart blieben. Die Ergebnisse der Befragung von 3187 Gewährspersonen werden in 78 thematischen Kommentaren besprochen (Bd. 1) und auf 216 teilweise farbigen Dialektkarten präsentiert (Bd. 2).
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Orthographieerwerb im Übergang. Perspektiven auf das Rechtschreiben zwischen Primar- und Sekundarstufe (2022)
Hrvoje Hlebec/Said Sahel (Hgg.) (2022): Orthographieerwerb im Übergang. Perspektiven auf das Rechtschreiben zwischen Primar- und Sekundarstufe. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20649-0. (11. April 2022)
Inhalt: Das Buch enthält Beiträge, die den Rechtschreiberwerb in verschiedenen orthographischen Bereichen aus der Perspektive des Übergangs von der Primar- in die Sekundarstufe behandeln. In den teils theoretisch, teils empirisch ausgerichteten Beiträgen wird vor dem Hintergrund der aktuellen Daten- und Forschungslage diskutiert, wie die vorliegenden Erkenntnisse für die Gestaltung und Weiterentwicklung von didaktischen Konzepten zur Vermittlung bzw. Aneignung orthographischer Kompetenzen im Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe nutzbar gemacht werden können.
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Tempus und Temporalität. Empirische Zugänge zum Erwerb von Zeitlichkeit (2022)
Birgit Mesch/Benjamin Uhl (Hgg.) (2022): Tempus und Temporalität. Empirische Zugänge zum Erwerb von Zeitlichkeit. Münster: Waxmann Verlag. ISBN: 978-3-8309-4504-8. (31. März 2022)
Inhalt: Zeit stellt eine universelle Dimension menschlicher Existenz und Kognition dar, die unser Denken, unsere Vorstellungen, Wahrnehmung und damit auch unser Sprechen und unsere Sprache(n) bestimmen. Es ist daher kaum nachvollziehbar, wie wenig empirisch beforscht der Zugang zu und die Verwendung von temporalen Mitteln in der Deutschdidaktik ist und wie undurchlässig didaktische Modellierungen im Hinblick auf innovative Befunde aus der linguistischen Tempus- und Temporalitätsforschung sind. Der Band nimmt dies zum Anlass, empirische Ergebnisse zum Tempus- und Temporalitätserwerb vorzustellen, um somit einen Beitrag zur Implementierung einer linguistisch wie empirisch fundierten Tempusdidaktik für den Deutschunterricht zu leisten.
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Datengeleitete Sprachbeschreibung mit syntaktischen Annotationen. Eine Korpusanalyse am Beispiel der germanistischen Wissenschaftssprachen (2022)
Melanie Andresen (2022): Datengeleitete Sprachbeschreibung mit syntaktischen Annotationen. Eine Korpusanalyse am Beispiel der germanistischen Wissenschaftssprachen. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8514-1. (01. März 2022)
Inhalt: Datengeleitete Sprachbeschreibungen reduzieren Sprache häufig auf eine lineare Abfolge von Wörtern. Diese korpuslinguistische Studie zeigt erstmals, wie der zusätzliche Einbezug syntaktischer Annotationen dabei helfen kann, viele sprachliche Strukturen des Deutschen besser zu erfassen. Als Beispiel dient der Vergleich der Wissenschaftssprachen von Literaturwissenschaft und Linguistik.
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Deutscher Sprachgebrauch im 18. Jahrhundert. Sprachmentalität, Sprachwirklichkeit, Sprachreichtum (2022)
Anna D. Havinga/Bettina Lindner-Bornemann (Hgg.) (2022): Deutscher Sprachgebrauch im 18. Jahrhundert. Sprachmentalität, Sprachwirklichkeit, Sprachreichtum. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4825-0. (18. Februar 2022)
Inhalt: Das 18. Jahrhundert ist in seiner Bedeutung für die Entwicklung des Gegenwartsdeutschen kaum zu überschätzen. Dennoch ist das Jahrhundert, das im Allgemeinen dem ›älteren Neuhochdeutsch‹ zugerechnet wird, verglichen mit anderen Perioden relativ schlecht erforscht. Dieser Sammelband soll das Konzept ›älteres Neuhochdeutsch‹ im Hinblick auf sprachinterne und -externe Kriterien schärfen. Drei Bereiche stehen dabei im Mittelpunkt, die inhaltlich ineinandergreifen und einen möglichst vielseitigen Blick auf den Sprachgebrauch des 18. Jahrhunderts erlauben: Sprachmentalität, Sprachwirklichkeit und Sprachreichtum. Die 15 Beiträge zeigen, wie lohnenswert und vielversprechend die weitere sprachwissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Zeit ist.
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Von ›Gastarbeiterdeutsch‹ zu ›Kiezdeutsch‹. Morphosyntax im Wandel (2022)
David Hünlich (2022): Von ›Gastarbeiterdeutsch‹ zu ›Kiezdeutsch‹. Morphosyntax im Wandel. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4872-4. (18. Februar 2022)
Inhalt: Unter dem Schlagwort ›Kiezdeutsch‹ wurde in den letzten zehn Jahren intensiv über die Herkunft des deutschen Multiethnolekts diskutiert, der von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund genutzt wird. Handelt es sich bei den typischen Merkmalen um altersgebundene Stilisierungen? Oder avanciert die Jugendsprache zu einem neuen Dialekt des Deutschen? Einig war man sich bisher nur darin, dass der Multiethnolekt keine Fortsetzung der Lernermerkmale der Gastarbeitergeneration darstellt. Der vorliegende Band liefert eine Erklärung der Variation in der Morphosyntax, die mit den Schritten der Koinéisierung im Einklang steht und den kollektiven Sprachwechsel ins Deutsche berücksichtigt.
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Koloniale und postkoloniale Mikrotoponyme. Forschungsperspektiven und interdisziplinäre Bezüge (2021)
Verena Ebert/Tirza Mühlan-Meyer/Matthias Schulz/Doris Stolberg (2021): Koloniale und postkoloniale Mikrotoponyme. Forschungsperspektiven und interdisziplinäre Bezüge. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-076872-5. (14. Februar 2022)
Inhalt: Die koloniale und postkoloniale Toponomastik verortet sich an der Schnittstelle von Koloniallinguistik und Onomastik. Toponyme eignen sich in besonderer Weise für die Versprachlichung von Herrschaftswünschen und -ansprüchen und die Fixierung von Macht durch Sprache. Toponymische (Um-)Benennungen waren Teil des Sprachhandelns der Kolonisatoren sowohl im kolonisierten Raum als auch im Ausgangsgebiet der Kolonialmächte. Der Band bietet einen breiten Einblick in aktuelle Forschungsthemen der kolonialen und postkolonialen Mikrotoponomastik. Er zeigt sowohl die interdisziplinären Verbindungen des Forschungsgebietes, z. B. zu Geschichte und Kartographie, als auch vielfältige Fokussierungen in Bezug auf koloniale, kolonial intendierte und postkoloniale Kontexte.
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Linguistik und Medizin. Sprachwissenschaftliche Zugänge und interdisziplinäre Perspektiven (2021)
Marina Iakushevich, Yvonne Ilg und Theresa Schnedermann (2021): Linguistik und Medizin. Sprachwissenschaftliche Zugänge und interdisziplinäre Perspektiven. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-068864-1. (14. Februar 2022)
Inhalt: Aus unterschiedlichen linguistischen, medizinischen, historischen und soziologischen Perspektiven werden Prozesse der Wissenskonstitution, -aushandlung und des -transfers in Bezug auf Gesundheit und (psychische wie somatische) Krankheiten thematisiert. Mit Daten und Methoden der Gesprächs-, Korpus- und Diskurslinguistik, der Medizin und der Soziologie werden aktuelle und gesellschaftsrelevante Fragestellungen in Arzt-Patienten-Kommunikation, massenmedialen Diskursen und Fachkommunikation interdisziplinär bearbeitet. Im Fokus stehen einzelne Krankheitsbilder und deren semiotische Konstruktion (Schizophrenie, Alzheimer, …), mannigfaltige interaktive Praktiken (Empathiebekundung, Aufklärung, …), Prozesse in Online-Foren und Konstruktionen von Vorstellungen zu Normalität und Abweichung.
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Protest, Protestieren, Protestkommunikation (2022)
Mark Dang-Anh/Dorothee Meer/Eva Lia Wyss (2022): Protest, Protestieren, Protestkommunikation. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-075905-1. (14. Februar 2022)
Inhalt: Die Möglichkeit zu protestieren legitimiert demokratische Gesellschaften. Durch Sprache wird Protest nicht lediglich Ausdruck verliehen, vielmehr wird Protest durch den Gebrauch von Sprache und anderen Zeichen überhaupt erst hervorgebracht. In den Fokus der linguistischen Protestforschung rücken somit semiotische Praktiken der Protestkommunikation. Relevanz erhält das Protestieren durch seine Öffentlichkeit und Medialität. Dabei hat sich die Art und Weise, wie Menschen protestieren, mit der Zeit verändert. Zur Debatte steht demnach der Wandel des Verhältnisses von Protestkommunikation, Medien und Öffentlichkeit. Die Vielfalt historischer und medialer Protestpraktiken diversifiziert das Feld der für die linguistische Protestforschung relevanten Daten und anzuwendenden Methoden.
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Plurizentrik. Einführung in die Standardvariation des Deutschen (2022)
Birte Kellermeier-Rehbein (2022): Plurizentrik. Einführung in die Standardvariation des Deutschen. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20601-8. (04. Februar 2022)
Inhalt: Statt eines vermeintlich einheitlichen Hochdeutsch haben sich im deutschsprachigen Raum verschiedene Ausprägungen (Varietäten) entwickelt: deutsches, österreichisches und schweizerisches Standarddeutsch. Jede Varietät enthält spezifische Merkmale (Varianten), die nicht immer für die Sprecher/-innen der jeweils anderen Varietäten unmittelbar verständlich sind. Der Band führt in die Grundlagen der Variationslinguistik ein und präsentiert die Standardvariation im Deutschen. Neben ihrer linguistischen Beschreibung wird ihre Entstehung thematisiert sowie ihre Bedeutung für die persönliche und nationale Identität, Darstellung in Wörterbüchern und Relevanz für den Deutschunterricht. Die 2. Aufl. wurde um Entwicklungen der Forschung ergänzt und durch neue Daten und Literatur aktualisiert.
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Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven (2021)
Toke Hoffmeister/Markus Hundt/Saskia Naths (Hgg.) (2021): Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073195-8. (02. Februar 2022)
Inhalt: Die Frage, was Sprecherinnen und Sprecher von ihrer eigenen Sprache wissen und wie sie ihr gegenüber eingestellt sind, wurde von der Forschung von einigen Seiten beleuchtet. Allerdings steht bisher eine gemeinsame theoretische wie empirische Basis noch aus. Der vorliegende Sammelband gibt deshalb einen Überblick über die aktuellste Forschung auf dem Gebiet der Laienlinguistik und versammelt Beiträge mit neuen theoretischen Impulsen, innovativen methodischen Ansätzen sowie praktischer Forschung.
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Historisches Codeswitching mit Deutsch. Multilinguale Praktiken in der Sprachgeschichte (2021)
Elvira Glaser/Michael Prinz/Stefaniya Ptashnyk (2021): Historisches Codeswitching mit Deutsch. Multilinguale Praktiken in der Sprachgeschichte. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-075271-7. (02. Februar 2022)
Inhalt: Europas Geschichte ist bis in die heutige Zeit geprägt von Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt. Den multilingualen Praktiken der Vergangenheit, die in zahlreichen Textzeugnissen dokumentiert sind, ist die vorliegende Publikation gewidmet. Vierzehn Einzelstudien beleuchten multilinguale Schreibtraditionen aus mehreren historischen Kontexten und diversen geographischen Regionen, in denen Deutsch präsent war bzw. ist. In ihrer Gesamtheit zeigen die Beiträge unterschiedliche Sprachkonstellationen, in den sich das Deutsche neben Latein, Französisch, Polnisch, Ukrainisch und anderen Sprachen vom 8. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert befand. Trotz der historischen Breite ergibt sich dabei in vielerlei Hinsicht eine thematische Kohärenz.
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Angewandte Linguistik für Sprachberufe (2021)
ZHAW School of Applied Linguistics (Hg.) (2021): Angewandte Linguistik für Sprachberufe. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-074866-6. (02. Februar 2022)
Inhalt: Der Band führt ein in Angewandte Linguistik für Sprachberufe. Er fördert wissenschaftlich fundiertes Denken und Handeln in einem Berufsalltag, der immer stärker mitgestaltet wird von künstlicher Intelligenz. Die 12 Kapitel erkunden übergreifende linguistische Zusammenhänge aktueller Sprachberufe in Journalismus, Organisationskommunikation, Übersetzen und Dolmetschen sowie in der sprachlichen Integration. Durch das Lesen, Lernen und Üben mit diesem Buch und dem dazu gehörenden Online-Angebot wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, wo Menschen der künstlichen (Sprach-)Intelligenz überlegen sind.
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Vergleichende Interpunktion – Comparative Punctuation (2022)
Paul Rössler/Peter Besl/Anna Saller (Hgg.) (2022): Vergleichende Interpunktion – Comparative Punctuation. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-075500-8. (02. Februar 2022)
Inhalt: Der Band zeigt die dynamische Entwicklung der Interpunktionsforschung in den letzten Jahren. Er untersucht diese unscheinbaren nichtalphabetischen Zeichen kontrastiv aus unterschiedlichen Perspektiven und etabliert damit die Vergleichende Interpunktion als eigenständige linguistische Forschungsrichtung. Die Beiträge umfassen in vier Bereichen (System, Norm, Gebrauch, Erwerb) unterschiedliche Zugänge (sprachübergreifend, sprachvergleichend, synchron, diachron) zu unterschiedlichen Sprachen (Deutsch, Englisch, Niederländisch, Schwedisch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Chinesisch). Das Buch richtet sich in erster Linie an Interessierte für Schriftlinguistik, Orthographie, Interpunktion, kontrastiver Linguistik und Sprachgeschichte.
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(Afro)Deutschsein. Eine linguistische Analyse der multimodalen Konstruktion von Identität (2021)
Nina-Maria Klug (2021): (Afro)Deutschsein. Eine linguistische Analyse der multimodalen Konstruktion von Identität. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-072727-2. (01. Februar 2022)
Inhalt: Was bedeutet es, »deutsch« zu sein? Wie entstehen Identitäten in der öffentlichen Kommunikation? Die vorliegende Studie versucht, eine Antwort aus der Perspektive einer multimodalen Linguistik zu geben. Ausgangspunkt ist die konstruktivistische Annahme, dass es auf eine solche Frage nicht nur eine richtige Antwort geben kann: Identitäten – und damit auch Konzeptionen des Deutschseins – sind immer an Menschen gebunden, die sie als das, was für sie der Fall ist, kommunikativ entwickeln, umkämpfen und tradieren. Exemplarisch werden in der Arbeit Muster und Strategien der multimodalen Konstruktion von Identität am Beispiel des Afrodeutschseins nachgezeichnet.
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Sprachen und Identitäten (2022)
Anja Wildemann/Mahzad Hoodgarzadeh (Hgg.) (2022): Sprachen und Identitäten. Innsbruck: Studienverlag. ISBN: 978-3-7065-5291-2. (01. Februar 2022)
Inhalt: Eine Vielzahl an subjektiven Ausprägungsformen sprachlicher, sozialer, ökonomischer und biografischer Erlebnisse und Erfahrungen beeinflusst den Einzelnen und dessen Identität. Was bedeutet aber eine solche Erkenntnis für den Deutschunterricht, der sich lange Zeit als hegemonialer Muttersprachenunterricht verstanden hat und dem in der heutigen bildungspolitischen Debatte erneut eine exponierte Position in Bezug auf das zielsprachliche Lernen zugewiesen wird? Um diese Frage zu beantworten, werden in diesem Buch bewusst unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven gewählt, um die Bedeutung und Funktion von Sprachen für die Identitätsbildung darzustellen.
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Deutschunterricht im Zeichen der Digitalisierung (2022)
Stefan Krammer/Matthias Leichtfried/Markus Pissarek (Hgg.) (2022): Deutschunterricht im Zeichen der Digitalisierung. Innsbruck: Studienverlag. ISBN: 978-3-7065-6095-5. (01. Februar 2022)
Inhalt: Digitale Medien stellen die Schule vor neue Herausforderungen, bieten aber auch Chancen zur Initiierung von schulischen Lernprozessen. Für den Deutschunterricht ergeben sich dabei vielfältige Fragen: Wie verändern sich Produktion, Rezeption und Distribution sprachlicher und literarischer Texte unter dem Einfluss digitaler Medien? Welche neuen Kompetenzen erfordert der Umgang mit Sprache und Literatur vor dem Hintergrund dieser Entwicklung? Welche deutschdidaktischen Konzepte berücksichtigen Aspekte des Digitalen? Die in dem Band versammelten Beiträge geben dazu Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und einen Überblick über eine brisante Diskussion, die in der Deutschdidaktik nicht erst seit pandemiebedingtem Homeschooling und Distance Learning geführt wird.
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Attribution in Text, Grammatik, Sprachdidaktik (2021)
Christian Fandrych/Marina Foschi Albert/Marianne Hepp/Maria Thurmair (Hgg.) (2021): Attribution in Text, Grammatik, Sprachdidaktik. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20543-1. (31. Januar 2022)
Inhalt: Attribute sind nicht nur formal und semantisch außerordentlich vielfältig, sie übernehmen auch sehr unterschiedliche kommunikative Funktionen in verschiedenen Textsorten. Diese Funktions- und Verwendungsvielfalt ist in der Sprachdidaktik bisher noch nicht gebührend in den Blick genommen worden. Im vorliegenden Band wird Attribution als syntaktisch komplexer Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Beiträge stammen von Dozent/-innen der deutschen Sprachwissenschaft an deutschen und italienischen Hochschulen. Ihr Blick richtet sich auf das Vorkommen von Attributen in literarischen und nichtliterarischen Textsorten, auf die einschlägigen grammatischen Mittel, die Behandlung in Grammatiken und den frühen Spracherwerb.
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Linguistische Aspekte von Rechtstexten. Ausgewählte Perspektiven mit Fokus auf das Sprachpaar Deutsch – Slowakisch (2022)
Zuzana Gašová (2022): Linguistische Aspekte von Rechtstexten. Ausgewählte Perspektiven mit Fokus auf das Sprachpaar Deutsch – Slowakisch. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. ISBN: 978-3-339-12732-7. (31. Januar 2022)
Inhalt: Die Monografie informiert die Leser über den Bereich der Rechtssprache unter linguistischer Perspektive, wobei Rechtstext und Rechtsstil im Fokus stehen. Die Grundlage dafür bilden die Begriffe Text und Stil in ihrer allgemeinen Bedeutung, d.h. wie sie in der gegenwärtigen Sprachwissenschaft rezipiert werden. Bei deren Erfassung spielen sowohl traditionelle als auch moderne theoretische Ansätze eine wichtige Rolle. Zudem kommt in der Publikation die korpuslinguistische Perspektive zum Tragen, indem die Möglichkeiten der Theorieanwendung auf die Praxis aufgezeigt werden. Die praktische, korpusbasierte Umsetzung geschieht anhand ausgewählter Korpora – DWDS und Slowakisches Nationalkorpus.
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Deutsche Grammatik. Grundlagen für Lehrerausbildung, Schule, Deutsch als Zweitsprache und Deutsch als Fremdsprache (2021)
Ludger Hoffmann (2021): Deutsche Grammatik. Grundlagen für Lehrerausbildung, Schule, Deutsch als Zweitsprache und Deutsch als Fremdsprache. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20575-2. (31. Januar 2022)
Inhalt: Dies ist eine Grammatik für alle, die Deutsch unterrichten, für die Lehrerausbildung und für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Sie ist unter der Perspektive der Vermittlung geschrieben: Was sollten Lehrende und Lernende über Sprache wissen? Diese Grammatik liefert das Wissen, das man für diese Aufgaben braucht. Neu in der 4. Auflage sind Kapitel zur Intonation und zur deutschen Wortbildung sowie Abschnitte zu Beleidigungen, sprachlichem Rassismus und Fake News.
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Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen (2021)
Florian Busch (2021): Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-072874-3. (26. August 2021)
Inhalt: Angesichts der Ausdifferenzierung des kommunikativen Alltags durch digitale Medien untersucht das Buch sozio-situative Schreibvariation. Im Nexus aus Soziolinguistik, Schriftlinguistik und linguistischer Onlineforschung wird ein Forschungsansatz zur Analyse von digitalen Schreibregistern entwickelt, der in der sprachstrukturellen und ethnographischen Untersuchung jugendlicher Schriftlichkeit zwischen Schule und WhatsApp Anwendung findet.
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Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik (2021)
Toke Hoffmeister (2021): Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-074938-0. (26. August 2021)
Inhalt: Die Studie entwirft auf der Basis eines sozio-kognitiven Wissensbegriffs ausgehend von den alltäglichen Lebenswelten ein umfassendes Modell laienlinguistischen Wisssens, das mittels einer empirischen Untersuchung plausibilisiert wird. Zudem findet zum ersten Mal eine umfassende Modellierung des Laien statt. Am Ende stehen damit ein theoretisch fundiertes Bild des linguistischen Laien sowie umfassend analysierte Daten zu Sprachkonzepten im Alltag.
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Sprachdivergenzen im Europäischen Kollisionsrecht. Ein europäisch-rechtslinguistischer Ansatz (2021)
David Cuenca Pinkert (2021): Sprachdivergenzen im Europäischen Kollisionsrecht. Ein europäisch-rechtslinguistischer Ansatz. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18320-3. (02. Juli 2021)
Inhalt: Das Europäische Kollisionsrecht liegt in seinen Verordnungen in 24 verbindlichen Sprachen vor. Die Übersetzungen sind nicht immer gelungen. Es gibt Sprachabweichungen. Untersucht wird am Beispiel ausgewählter Vorschriften des EU-Verordnungsrechts (Art. 22 Abs. 3 Eu-GüVO, Art. 2 Rom II-VO und anhand der sog. Euro-Latinismen) inwieweit Sprachdivergenzen Einfluss auf die Rechtsanwendung haben können. Dabei werden etablierte Methoden und Theorien aus der Linguistik (wie Frame-Semantik und Taxonomie), auf den Rechtstext angewandt und die rechtslinguistische Auslegungsarbeit in die streng juristische Methodenlehre dogmatisch übergreifend eingeordnet. Plädiert wird dafür, dass die Rechtslinguistik zur dogmatischen Auslegungsarbeit der Jurisprudenz beiträgt und herangezogen werden muss.
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Korpora in der Lexikographie und Phraseologie. Stand und Perspektiven (2021)
Michał Piosik/Janusz Taborek/Marta Woźnicka (Hgg.) (2021): Korpora in der Lexikographie und Phraseologie. Stand und Perspektiven. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071680-1. (17. Juni 2021)
Inhalt: Der Einsatz von Korpora ist heutzutage aus der Lexikographie nicht mehr wegzudenken. Im vorliegenden Sammelband zeigen die Autoren, wie Korpora eingesetzt werden (können), um konkrete Fragestellungen in der Lexikographie und Phraseographie zu lösen. Dabei handelt es sich um Referate, die während des 10. Kolloquiums zur Lexikographie und Wörterbuchforschung gehalten wurden, das an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań (Polen) 2018 stattfand.
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Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung (2021)
Michael Breyl (2021): Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073665-6. (20. April 2021)
Inhalt: Diese Monografie verfolgt drei für die einschlägige Forschung relevante Ziele. Erstens werden für die Sprachursprungsforschung notwendige fachliche und methodische Grundlagen einführend aufbereitet. Zweitens wird ein Methodenkatalog erarbeitet, welcher sich aus allgemeinen Prinzipien der Wissenschaftstheorie, Qualitätskriterien etablierter (meta)wissenschaftlicher Vorgehensweisen sowie Leitlinien guter Literaturrezeption ableitet, um ein methodisches Instrument zum leistungsfähigen Umgang mit der einschlägigen Literatur vorzulegen. Drittens wird ebenjener Methodenkatalog exemplarisch auf mehrere Bereiche der multidisziplinären Forschung angewandt.
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Ikonizität (2021)
Sonja Taigel (2021): Ikonizität. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4816-8. (07. April 2021)
Inhalt: Dieser Band untersucht die Bildhaftigkeit (Ikonizität) von Sprache. Seit der Antike fragt man sich, ob die Relation zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem motiviert oder willkürlich ist. Die Frage nach dem Zusammenhang von Form und Bedeutung gehört somit zu den ältesten Fragen linguistischer bzw. sprachphilosophischer Beschäftigung. Im Zentrum dieses Buches steht das Aufdecken ikonischer Phänomene in der Grammatik des Deutschen auf den Ebenen von Phonologie, Morphologie und Syntax. Ebenfalls wird untersucht, welche Rolle Ikonizität im Sprachwandel und Erstspracherwerb spielt, sowie ob/wie verschiedene Grammatiktheorien das Phänomen in ihre Modelle integrieren.
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Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems (2021)
Martin Evertz-Rittich/Frank Kirchhoff (Hgg.) (2021): Geschriebene und gesprochene Sprache als Modalitäten eines Sprachsystems. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071075-5. (18. Februar 2021)
Inhalt: Die traditionelle Annahme, dass die Schriftsprache direkt von der gesprochenen Sprache abgeleitet ist, hat sich in jüngerer Forschung als problematisch erwiesen. Die neuere Forschung hingegen postuliert ein Schnittstellenmodell, in dem gesprochene und geschriebene Sprache Modalitäten eines übergreifenden Sprachsystems sind. Dieser Sammelband verfolgte die Fragestellung, welche neuen Einsichten aus einer solchen Perspektive folgen können.
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Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland (2021)
Csaba Földes (Hg.) (2021): Kontaktvarietäten des Deutschen im Ausland. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8304-8. (16. Februar 2021)
Inhalt: Der inhaltliche Schwerpunkt der Beiträge liegt auf aktuellen Kontaktkonstellationen, in denen Varietäten des Deutschen mit anderen Sprach(varietät)en außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets koexistieren und interagieren. Ein zentrales Ziel ist es, charakteristische Merkmale solcher Kontaktvarietäten der deutschen Sprache aufzuzeigen, zu beschreiben und zu interpretieren, wobei der Aspekt der Interkulturalität eine vorrangige Rolle spielt. Somit kommt z. B. dem Kommunikationsverhalten deutschsprachiger Minderheiten in traditionellen »Sprachinseln« und in sonstigen inter-/transkulturellen Konfigurationen wie in Migrationskontexten eine hohe Relevanz zu. Fokussiert wird dabei sowohl auf Sprachstrukturen und Sprachverwendungsaspekte als auch auf sozialpsychologische Faktoren.
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Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen (2020)
Sandro M. Moraldo (2020): Korrektivsätze. Studien zur Verbzweitstellung nach »obwohl« im Deutschen. Heidelberg: Universitätsverlag Winter. ISBN: 978-3-8253-4750-5. (22. Januar 2021)
Inhalt: Der Band setzt sich aus vier Studien zusammen, die im Anschluss an die Untersuchungen zur Funktionserweiterung von »obwohl« in der Gesprochene-Sprache-Forschung und Interaktionalen Linguistik entstanden sind. An authentischen Hörbeispielen konnten diese eine Grammatikalisierungstendenz von »obwohl« als konzessivem Subjunktor zum korrektiven Diskursmarker nachweisen. Dieses Sprachwandelphänomen lässt sich linguistisch sehr genau bestimmen und differenzieren. Die vier Studien schlagen eine Brücke zu medial graphischen Texten, in denen jeweils in Abgrenzung zum »konzessiven obwohl« das »korrektive obwohl« untersucht wird.
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