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TIPP DER WOCHE 26/2022

Wagen von Pionieren

Konvoi

Das Wort Konvoi wirkt nicht wirklich korrekt geschrieben, ist es aber. Und es wirkt und ist auch nicht nativ, also entlehnt, und auch das ist korrekt. Es wurde von französisch convoi übernommen, das wiederum vom Verb convoyer »begleiten, geleiten« abgeleitet ist – darum ja auch das synonyme Geleit, das aktuell bei Schiffen im Schwarzen Meer praktiziert wird. Die Schreibung wurde also ans Deutsche angepasst – das C wurde zum K (die Schreibung Convoi ist unzulässig). Ganz anders beim Croissant. Dies kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel der Zeitpunkt der Entlehnung, der Gebrauch des Wortes etc. Und anders als das französische Hörnchen ist Konvoi bereits im 15. Jahrhundert entlehnt worden und damit ein sehr altes Wort aus einer Fremdsprache. Und wer es ganz genau wissen möchte: Die französische Sprachgemeinschaft hat das Wort aus dem Lateinischen entlehnt, von conviare. Entdecken Sie, welches Wort enthalten ist? Falls nicht: via ›Weg‹ und con ›mit‹. (27. Juni 2022; Foto: Amy Hyde)

Weitere Tipps der Woche finden Sie beim Sprachwissen.

REZENSIONS­ANGEBOTE

Aktuelle Rezensionsangebote der Redaktion der Zeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher
mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund (mit Masterabschluss) – kostenlos anfordern:

NEU Medial vermittelte und sprachlich ausgehandelte Nähe und Distanz. Eine interdisziplinäre Untersuchung digitaler Kommunikationsvorgänge (2022)
Niklas Gutjahr (2022): Medial vermittelte und sprachlich ausgehandelte Nähe und Distanz. Eine interdisziplinäre Untersuchung digitaler Kommunikationsvorgänge. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. ISBN: 978-3-339-12952-9. (29. Juni 2022)
Wer hat sich nicht bereits die Frage gestellt, warum Diskussionen im Internet häufig hochgradig emotional geführt werden, obwohl die Diskutierenden sich in der Regel nicht kennen? Die Meinung des anderen hat keine Auswirkungen auf den eigenen Alltag. Und dennoch wird geschimpft und beleidigt, geschwärmt und verteidigt – und dies mit einer sprachlichen Deftigkeit, der man eher selten außerhalb digitaler Umgebungen begegnet. Dieses Zusammenspiel von Reiz und Rückkanal schafft eine emotionale Nähe der Rezipienten zu den Sendern. Basierend auf Koch/Oesterreicher wird in dieser Dissertation herausgearbeitet, was genau unter dem Begriff Nähe zu verstehen ist, welche Faktoren sie determinieren und wie sie in konkreten Äußerungen nachgewiesen werden kann. Schwerpunkt: psychologisch-soziale Nähe.
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NEU Gesetzesverständlichkeit aus rechtslinguistischer Perspektive. Evaluation der gesetzesredaktorischen Arbeit zur Optimierung von Rechtsvorschriften im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2022)
Friedemann Vogel/Fabian Deus/Janine Luth/Joline Schmallenbach/Ekkehard Felder (2022): Gesetzesverständlichkeit aus rechtslinguistischer Perspektive. Evaluation der gesetzesredaktorischen Arbeit zur Optimierung von Rechtsvorschriften im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Berlin: Duncker & Humblot. ISBN: 978-3-428-18578-8. (02. Juni 2022)
Klagen über die Unverständlichkeit von Rechtsvorschriften sind so alt wie das Rechtssystem selbst. Weitaus jünger in der Bundesrepublik sind praktische Versuche, die Verständlichkeit von Gesetzestexten systematisch zu verbessern. Seit 2009 sind am Bundesjustizministerium zwei Arbeitseinheiten – der »Redaktionsstab Rechtssprache« sowie das »Sprachbüro« – mit der professionellen Redaktion von Normtextentwürfen betraut. Das Buch dokumentiert ein Projekt (2019-2021), das im Auftrag diese linguistische Gesetzesredaktion evaluiert und Empfehlungen erarbeitet. Aus der bisherigen Forschung heraus wird ein holistisches Modell zur Beurteilung der Verständlichkeit von Normtext(entwürf)en entwickelt und die gesetzesredaktionelle Praxis empirisch sowohl qualitativ als auch quantifizierend untersucht.
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NEU Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern (2022)
Beatrice Hofmann-Wiggenhauser/Jacqueline Reber/Rebekka Schifferle (Hgg.) (2022): Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern. Basel: Schwabe. ISBN: 978-3-7965-4405-7. (19. Mai 2022)
Die Bände des Solothurnischen Namenbuches behandeln die Flur- und Siedlungsnamen der jeweiligen Amtei des Kantons Solothurn. Die Lexika umfassen eine Sammlung von insgesamt gegen 30 000 Orts-, Flur-, Siedlungs-, Strassen-, Gewässer- und Bergnamen der Amteien Dorneck-Thierstein, Olten-Gösgen und Thal-Gäu. Der fünfte Band erweitert die Reihe um das Gebiet Solothurn-Lebern. Er enthält die Sammlung von rund 8 000 Namen von Örtlichkeiten (Fluren, Berge, Wälder, Flüsse, Strassen) und Personen (Besitzer, Pächter u. a.). Auf der Grundlage von rund 45 000 handschriftlichen, gedruckten, mündlichen und kartographischen wissenschaftlich transkribierten Belegen aller 16 Gemeinden der Amtei Solothurn-Lebern wird die Orts- und Flurnamenlandschaft dieser Amtei als Lexikon greifbar gemacht.
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AKTUELLE MEINUNG

Frau Siever ist sehr professionell und effizient, sie ist die beste Lektorin. Nicht nur hat sie meine Arbeit sprachlich verbessert, sondern auch hat sie mir viele fachliche Vorschläge gegeben, die mir sehr hilfreich sind. Ich würde sehr gerne weiter empfehlen.


Anonym, 20. Dezember 2021

»Pushback« ist Unwort des Jahres 2021

Der Ausdruck beschönige einen Prozess der Abschiebung, der Menschen die Möglichkeit nehme, ihr Grundrecht auf Asyl wahrzunehmen, so die Jury.

(12. Januar 2022) Der Ausdruck Pushback stammt aus dem Englischen und bedeutet ›zurückdrängen, zurückschieben‹. Im Migrationsdiskurs bezeichnet das Wort die Praxis von Europas Grenztruppen, Flüchtende an der Grenze zurückzuweisen und am Grenzübertritt zu hindern. Die Jury kritisiert die Verwendung des Ausdrucks, weil mit ihm ein menschenfeindlicher Prozess beschönigt werde, der den Menschen auf der Flucht die Möglichkeit nehme, das Menschen- und Grundrecht auf Asyl wahrzunehmen. Den Flüchtenden werde somit ein faires Asylverfahren vorenthalten. Der Einsatz des Fremdwortes trage zur Verschleierung des Verstoßes gegen die Menschenrechte und das Grundrecht auf Asyl bei. Mit dem Gebrauch des Ausdrucks werde zudem die Gewalt und Folgen wie Tod, die mit dem Akt des Zurückdrängens von Migrant(inn)en verbunden sein können, verschwiegen. Die Jury kritisiert die in den Medien unreflektierte Nutzung dieses Wortes auch bei kritischen Stimmen. Zum zweiten Unwort wurde Sprachpolizei gekürt.

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