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TIPP DER WOCHE 18/2021

Stewardess

Stress wegen -ess?

Wenn wir an die englische Sprache denken, beneiden vermutlich nicht wenige die Sprachgemeinschaft, die sich kaum dem Thema Gender zuwendet, wenn man zumindest von der Diskussion um die Pronomen he, she, her, his sowie mankind und anderen Kleinigkeiten absieht. Alle -er-Wortbildungen nämlich, wie worker, ranger, jogger, werden anders als dt. Arbeiter, Aufpasser, Jogger locker als geschlechtlich unspezifisch betrachtet. Der Unterschied ist schneller erklärt als tatsächlich durchdrungen: Diese Personenbezeichnungen haben kein Genus – weshalb man nur die Artikel the und a benötigt. Allerdings dürften sich auch im englischen Raum nicht alle auf Dauer damit zufriedengeben, denn auch dort gibt es durchaus Marker, die ein Geschlecht festlegen: bei der einfachen mistress (Mrs.), hostess, stewardess oder usherette (›Gerichtsdienerin; Platzanweiserin‹, auf -ette) ebenso wie bei der blaublütigen dukess, baroness und princess. Selbst god ist abgeleitet worden (goddess), um zweifelsfrei eine Göttin bezeichnen zu können. Und das, obwohl der Artikel hier immer noch nicht das Geschlecht unterscheidet. So mag der eine oder die andere die kühne These belächeln, dass auch im Engl. alsbald heiß darüber diskutiert wird, ob nicht die -er-Endung doch eine Erweiterung wie -ess erfahren muss und ohnedies nicht eher männliche als andere Personen bei Wörtern wie officer assoziiert werden. Auch wenn ein Adelstitel, der marquess (von fr. marquis; weibl.: marchioness), der trotz -ess (das sich aber anders spricht: [kwɪs]) ein Mann sein kann, dieser These im Weg zu stehen scheint: Gegangen werden kann dieser dennoch.
Von der Zukunft in die Vergangenheit: Die -ess-Bildungen sind natürlich nicht nativ, sondern aus dem Französischen entlehnt worden (hier: -esse). Auch im Deutschen sind einige Ausdrücke gebräuchlich: Hostess etwa, für die übrigens eine männliche Variante fehlt. Dabei ist das Wort gar nicht so unscheinbar: Mit ihm sind weitere Wörter gebildet (gekreuzt) worden, vorzugsweise mit -esse: Politesse (aus Polizei + Hostess), Ero(s)tess(e) (mit Eros) oder Hospitesse (mit Hospital) – ursprünglich Berufe eher für Frauen, aber es gibt auch den Politeur. (03. Mai 2021; Foto: Sandra Tropp)

Weitere Tipps der Woche finden Sie beim Sprachwissen.

REZENSIONS­ANGEBOTE

Aktuelle Rezensionsangebote der Redaktion der Zeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher
mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund (mit Masterabschluss) – kostenlos anfordern:

NEU Wortschatz (2021)
Goethe-Institut/Christian Fandrych/Britta Hufeisen/Petra Klimaszyk/Imke Mohr/Ingo Thonhauser/Wassilios Klein (Hgg.) (2021): Wortschatz. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-19903-7. (29. April 2021)
Thema ist, wie vor dem Hintergrund theoretischer Grundannahmen und aktueller empirischer Erkenntnisse aus den einschlägigen Bezugswissenschaften ((Psycho-)Linguistik, Sprachlehrforschung, Fremdsprachendidaktik) eine systematische und gezielte Wortschatzarbeit im fremd-/zweitsprachlichen Deutschunterricht erfolgen kann. Ziel ist, die spezifischen Anforderungen des Lehrens und Lernens von Wortschatz bezogen auf das Alltagsleben, auf schulische und berufliche Themen wie den individuellen Erfahrungsbereich der Lernenden mit gezielten didaktisch-methodischen Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht zu verknüpfen. Themen: Wortschatzlernen im fachlichen Kontext, digitale/mobile Lernangebote, Entwicklung von Handlungsfähigkeit durch automatisierte Formulierungen/Konstruktionen.
Rezensionsexemplar anfordern

NEU Prototypen – Schemata – Konstruktionen. Untersuchungen zur deutschen Morphologie und Syntax (2021)
Anja Binanzer/Jana Gamper/Verena Wecker (Hgg.) (2021): Prototypen – Schemata – Konstruktionen. Untersuchungen zur deutschen Morphologie und Syntax. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-071058-8. (20. April 2021)
Die Termini Prototyp, Schema und Konstruktion bezeichnen 3 zentrale Konzepte, anhand derer im Rahmen funktional-kognitiv ausgerichteter Grammatiktheorien die mentale Repräsentation grammatischer Strukturen und Relationen modelliert wird. In diesem Band werden diese Konzepte durch neue linguistische Analysen zur Morphologie und Syntax aus anwendungsbezogenen Disziplinen (Spracherwerbs-, Sprachverarbeitungs- und Sprachwandelforschung) unter der Anwendung eines breiten methodischen Spektrums, das von der Analyse authentischer Texte über Korpusanalysen hin zu Kunstwörtertests und Eye-Tracking reicht, überprüft und eröffnen damit neue Erkenntnisse zur Modellierung kognitiver Mechanismen der Organisation sprachlichen Wissens aus funktional-kognitiver Perspektive.
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NEU Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung (2021)
Michael Breyl (2021): Forschungsfeld Sprachevolution. Methodik, Theorie und Empirie der modernen Sprachursprungsforschung. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073665-6. (20. April 2021)
Diese Monografie verfolgt drei für die einschlägige Forschung relevante Ziele. Erstens werden für die Sprachursprungsforschung notwendige fachliche und methodische Grundlagen einführend aufbereitet. Zweitens wird ein Methodenkatalog erarbeitet, welcher sich aus allgemeinen Prinzipien der Wissenschaftstheorie, Qualitätskriterien etablierter (meta)wissenschaftlicher Vorgehensweisen sowie Leitlinien guter Literaturrezeption ableitet, um ein methodisches Instrument zum leistungsfähigen Umgang mit der einschlägigen Literatur vorzulegen. Drittens wird ebenjener Methodenkatalog exemplarisch auf mehrere Bereiche der multidisziplinären Forschung angewandt.
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AKTUELLE MEINUNG

Meine Maturarbeit wurde von Frau Siever korrigiert. Ihre Korrektur war sehr verständlich und sehr gut. Die Mängel bezüglich Formalitäten hat Sie ebenfalls ergänzt.


Iulia Drumcioglu, 17. November 2020

AKTUELLE MELDUNG

NATOURALE AWARD CEREMONY 2020
Bild: correctura (Torsten Siever)

NATOURALE Film-Festival

Redaktionsarbeit für das Wiesbadener Film-Festival

(4. Februar 2021) Anders als 2018 durften wir 2020 die komplette Redaktionsarbeit und Werbung der NATOURALE betreuen (Programmheft, Web, Shop, Plakate, Poster, Portikus-Banner, Fahnen etc.). Durch die Corona-Pandemie mussten die Filmtage und Preisverleihung verlegt werden – in einen Film. Gehen Sie mit Tamina Kallert und ihren Gästen auf Spurensuche nach den Hessischen Löwen … viel Spaß!

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