Korrektorat & Lektorat

Hinterlassen Sie einen rundum kompetenten Eindruck. Richtig. Perfekt.

Satz & Layout

Wir machen Ihren Text lesbar. Bis zum Druck.

Optimierung & Dialogdesign

Wir sprechen die Sprache Ihrer Kunden. Multiplizieren Sie sie.

Wir sprechen auch formale Sprachen

Datenspeicherung oder -strukturierung: in SQL-Datenbanken und C#.

PROFESSIONELLE TEXTDIENST­LEISTUNGEN

Lektorat / Korrektorat

Sie haben den Text, wir machen
ihn fehlerfrei und stilsicher.
Gern optimieren wir ihn auch.

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Satz / Layout

Wir setzen Ihre Inhalte ins
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auf Wunsch mit Druck.

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Übersetzung NL-DE

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dischen Text ins Deutsche.
Auch fiktionale und Fachtexte.

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wir sprechen auch formale Sprachen.

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Sprachdaten (Korpora)

Erhebung, Aufbereitung, Analysen:
Wir liefern große Datenmengen und
Analysen in einem Format Ihrer Wahl.

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Weitere Dienstleistungen

Recherche, Beratung, Optimierung etc.
Wir bieten fast alle Dienstleistungen
rund um deutschsprachige Texte.

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TIPP DER WOCHE 21/2022

alte Registrierkasse

Ist gebongt, oder?

Die Frage ist zweideutig, aber mit der Kursive wird sie eindeutig. Gemeint ist hier natürlich, ob die Schreibung korrekt ist. Und ja, sie ist es. Aber wirklich richtig sieht das Wort nicht aus, oder? Woran das liegt, ist einfach. Zum einen schreiben wir selten die Floskel ist gebongt – eher nur in digitalen Mitteilungen, denn es handelt sich um eine umgangssprachliche Wendung. Zum anderen handelt es sich um ein recht betagtes Wort nicht nur, weil bongen wohl auch eher an der Kasse mündlich geäußert wird (und hier eher einbongen), sondern auch deshalb, weil der Vorgang heute nicht mehr ganz zutrifft. Früher tippte man zwar tatsächlich die zu zahlenden Beträge ein und dies wurde auf dem Bon vermerkt, heute aber wird an der Kasse doch eher ein Artikel eingescannt. Aber muss es dann nicht gebont und bonen geschrieben werden? Nein, aber tatsächlich führt das (schon recht alte) Große Wörterbuch der deutschen Sprache noch bonen auf. Wer sich in Österreich aufhält, ist fein raus: Dort heißt es bonieren – und hier hat ein g keine Chance. (23. Mai 2022; Foto: Viviane Monconduit)

Weitere Tipps der Woche finden Sie beim Sprachwissen.

REZENSIONS­ANGEBOTE

Aktuelle Rezensionsangebote der Redaktion der Zeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher
mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund (mit Masterabschluss) – kostenlos anfordern:

NEU Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern (2022)
Beatrice Hofmann-Wiggenhauser/Jacqueline Reber/Rebekka Schifferle (Hgg.) (2022): Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Solothurn-Lebern. Basel: Schwabe. ISBN: 978-3-7965-4405-7. (19. Mai 2022)
Die Bände des Solothurnischen Namenbuches behandeln die Flur- und Siedlungsnamen der jeweiligen Amtei des Kantons Solothurn. Die Lexika umfassen eine Sammlung von insgesamt gegen 30 000 Orts-, Flur-, Siedlungs-, Strassen-, Gewässer- und Bergnamen der Amteien Dorneck-Thierstein, Olten-Gösgen und Thal-Gäu. Der fünfte Band erweitert die Reihe um das Gebiet Solothurn-Lebern. Er enthält die Sammlung von rund 8 000 Namen von Örtlichkeiten (Fluren, Berge, Wälder, Flüsse, Strassen) und Personen (Besitzer, Pächter u. a.). Auf der Grundlage von rund 45 000 handschriftlichen, gedruckten, mündlichen und kartographischen wissenschaftlich transkribierten Belegen aller 16 Gemeinden der Amtei Solothurn-Lebern wird die Orts- und Flurnamenlandschaft dieser Amtei als Lexikon greifbar gemacht.
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NEU Fremdsprache Deutsch: Interaktion – digital und vernetzt (2022)
Vorstand des Goethe-Instituts et al. (Hgg.) (2022): Fremdsprache Deutsch: Interaktion – digital und vernetzt. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-20940-8. (12. Mai 2022)
Wir kennen ihn alle – den Ruf nach dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Diese sind längst ein integraler Bestandteil unseres Alltags und ihre Nutzung ist für Jugendliche heutzutage ganz selbstverständlich. Soll Fremdsprachenunterricht nah an der Lebenswelt der Lernenden und somit auch motivierend sein, gehören digitale Medien einfach dazu. Im vorliegenden Heft fragen wir deshalb nicht nach ihrem didaktischen Mehrwert. Uns interessiert vielmehr, wie mithilfe digitaler Medien die Aktivierung der Lernenden sowie ihre Interaktion gestaltet werden können. Hierzu kommen Lehrende aus unterschiedlichen Lernkontexten zu Wort, die dies in der Praxis erprobt und kritisch hinterfragt haben. Die Beiträge möchten den Blick für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien erweitern.
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NEU Empörung, Revolte, Emotion. Emotionsforschung aus der Perspektive der German Studies (2022)
Bénédicte Terrisse/Olivier Baisez/Pierre-Yves Modicom/Bénédicte Terrisse (2022): Empörung, Revolte, Emotion. Emotionsforschung aus der Perspektive der German Studies. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8492-2. (02. Mai 2022)
Ziel dieses Sammelbandes ist es, die Relevanz der aktuellen Emotionsforschung für die verschiedenen Ansätze und Teilbereiche der Germanistik aufzuzeigen. Besonders berücksichtigt wird dabei eine bestimmte Emotion: die Empörung als individueller und als kollektiver Affekt, als ein Gefühl, aber auch Ereignis, das im Phänomen der individuellen und kollektiven Revolte gipfeln kann. Das Spannungsverhältnis zwischen Behauptung und Zerstörung (bzw. Positivität und Negativität) bei Empörung und Revolte gibt zumindest Anlass zur Besprechung von zwei Grundthemen der neueren Affekttheorien: den komplexen Verbindungen zwischen persönlichen Werturteilen und emotionaler Intensität, und dem Verhältnis zwischen Emotionen und der »Virtualität«.
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AKTUELLE MEINUNG

Frau Siever ist sehr professionell und effizient, sie ist die beste Lektorin. Nicht nur hat sie meine Arbeit sprachlich verbessert, sondern auch hat sie mir viele fachliche Vorschläge gegeben, die mir sehr hilfreich sind. Ich würde sehr gerne weiter empfehlen.


Anonym, 20. Dezember 2021

»Pushback« ist Unwort des Jahres 2021

Der Ausdruck beschönige einen Prozess der Abschiebung, der Menschen die Möglichkeit nehme, ihr Grundrecht auf Asyl wahrzunehmen, so die Jury.

(12. Januar 2022) Der Ausdruck Pushback stammt aus dem Englischen und bedeutet ›zurückdrängen, zurückschieben‹. Im Migrationsdiskurs bezeichnet das Wort die Praxis von Europas Grenztruppen, Flüchtende an der Grenze zurückzuweisen und am Grenzübertritt zu hindern. Die Jury kritisiert die Verwendung des Ausdrucks, weil mit ihm ein menschenfeindlicher Prozess beschönigt werde, der den Menschen auf der Flucht die Möglichkeit nehme, das Menschen- und Grundrecht auf Asyl wahrzunehmen. Den Flüchtenden werde somit ein faires Asylverfahren vorenthalten. Der Einsatz des Fremdwortes trage zur Verschleierung des Verstoßes gegen die Menschenrechte und das Grundrecht auf Asyl bei. Mit dem Gebrauch des Ausdrucks werde zudem die Gewalt und Folgen wie Tod, die mit dem Akt des Zurückdrängens von Migrant(inn)en verbunden sein können, verschwiegen. Die Jury kritisiert die in den Medien unreflektierte Nutzung dieses Wortes auch bei kritischen Stimmen. Zum zweiten Unwort wurde Sprachpolizei gekürt.

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