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Wir sprechen auch formale Sprachen

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Lektorat / Korrektorat

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TIPP DER WOCHE 42/2021

Titel, Abstract und Beginn eines wissenschaftlichen Artikels

Genus von Abstract

Bei wissenschaftlichen Texten findet man im besten Fall eine kurze Inhaltsangabe, die quasi die Essenz der Forschungsarbeit präsentiert, sodass man aufgrund dessen entscheiden kann, ob sich die Lektüre des ganzen Textes lohnen könnte. Der Fachausdruck dafür lautet Abstract. Das Wort stammt vom englischen Verb to abstract in der Bedeutung ›einen Auszug machen‹. Abstract kam erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Deutsche und bislang hat sich noch keines der beiden möglichen Genera durchgesetzt: Korrekt ist im Deutschen sowohl das Abstract als auch der Abstract. Tja, und dieser Tipp ist so kurz, dass er kein(en) Abstract benötigt; ein prägnanter Titel genügt. (18. Oktober 2021)

Weitere Tipps der Woche finden Sie beim Sprachwissen.

REZENSIONS­ANGEBOTE

Aktuelle Rezensionsangebote der Redaktion der Zeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher
mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund (mit Masterabschluss) – kostenlos anfordern:

NEU Die Sprache der Populisten. Eine politikwissenschaftliche Sprachanalyse (2021)
Johannes Schaefer (2021): Die Sprache der Populisten. Eine politikwissenschaftliche Sprachanalyse. Baden-Baden: Nomos. ISBN: 978-3-8487-7081-6. (14. Oktober 2021)
Sprache konstituiert die Arena der politischen Auseinandersetzung und ist deswegen selbst Gegenstand des politischen Kampfs. Welche Sprache aber sprechen Populisten? Ihr attestiert die einschlägige Forschung Bedeutung, ohne dies empirisch unterfüttern zu können. Die Studie untersucht die Wahlprogramme der Parteien und die erste „Generaldebatte“ des 19. Deutschen Bundestags, um zu verstehen, was wirklich spezifisch für den Sprachgebrauch von Populisten ist. Ausgehend von einem weiten Sprachverständnis entwickelt sie das theoretische Konzept der Parteiensprache und wendet eine modifizierte Variante der linguistischen Mehr-Ebenen-Diskursanalyse an. So arbeitet sie schlussendlich sechs Merkmale der Sprache der Populisten heraus. [INFO: Dies ist ein Buch eines Politikwissenschaftlers.]
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Das Deutsche als europäische Sprache. Ein Porträt (2021)
Gisela Zifonun (2021): Das Deutsche als europäische Sprache. Ein Porträt. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-061615-6. (26. August 2021)
Das Deutsche ist eine der am besten erforschten Sprachen der Welt; weniger bekannt ist, welche Gemeinsamkeiten es mit den europäischen Nachbarsprachen teilt und wo seine Besonderheiten liegen. Die insgesamt acht Kapitel des Buches stellen prägnant und anhand von anschaulichen Beispielen Wortschatz und Grammatik des Deutschen vor. Dabei verhilft ein Vergleich mit den Optionen etwa im Englischen, Französischen, Polnischen, Ungarischen oder anderen europäischen Sprachen zu einem verschärften Blick. Ausgangspunkt ist dabei ein kurzer Abriss der Facetten von Sprache allgemein sowie die Herleitung der grundlegenden Sprachfunktionen aus einer handlungsbezogenen Perspektive.
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Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen (2021)
Florian Busch (2021): Digitale Schreibregister. Kontexte, Formen und metapragmatische Reflexionen. Berlin/Boston: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-072874-3. (26. August 2021)
Angesichts der Ausdifferenzierung des kommunikativen Alltags durch digitale Medien untersucht das Buch sozio-situative Schreibvariation. Im Nexus aus Soziolinguistik, Schriftlinguistik und linguistischer Onlineforschung wird ein Forschungsansatz zur Analyse von digitalen Schreibregistern entwickelt, der in der sprachstrukturellen und ethnographischen Untersuchung jugendlicher Schriftlichkeit zwischen Schule und WhatsApp Anwendung findet.
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AKTUELLE MEINUNG

Meine Maturarbeit wurde von Frau Siever korrigiert. Ihre Korrektur war sehr verständlich und sehr gut. Die Mängel bezüglich Formalitäten hat Sie ebenfalls ergänzt.


Iulia Drumcioglu, 17. November 2020

AKTUELLE MELDUNG

Asterisk
Foto: Steve Snodgrass

Frauenministerin Lambrecht lehnt Gendersternchen ab

Deutliche Worte von der Frauenministerin: Aus den Bundesbehörden sollen gendersensible Kurzformen mit Sternchen, Doppelpunkt oder Binnen-I verschwinden.

(6. Oktober 2021) Frauen- und Familienministerin Christine Lambrecht (SPD) spricht sich einem Zeitungsbericht zufolge dafür aus, dass Ministerien und Bundesbehörden auf das Gendersternchen verzichten. Sonderzeichen als Wortbestandteile in der offiziellen Kommunikation seien »nicht zu verwenden«, heißt es in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Auch »von der abwechselnden Verwendung von männlicher und weiblicher Form« werde abgeraten. Mit Verweis auf den Rat für deutsche Rechtschreibung sagte die Ministerin, die Schreibungen seien rechtswidrig und womöglich nicht »allgemeinverständlich«. Stattdessen sollten neben der maskulinen Form »weibliche« oder geschlechtsneutrale Formen verwendet werden. Ein »pragmatischer Umgang« wird auch für zusammensetzte Wörter wie »Teilnehmerliste« angeregt. Allerdings sollte man hier eher auf »Teilnahmeliste« ausweichen. Auch bei »gemischten Gruppen« (NOZ) sei die ausschließliche Nennung von weiblicher und männlicher Form »grundsätzlich annehmbar«, da der Anteil anderer Personen »sehr gering ist«. Trotz Absage an ein generisches Maskulinum hat die Ministerin juristische oder abstrakte Personen wie »Arbeitgeber« von ihren Regeln ausgenommen.

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