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Korrektorat, Lektorat

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TIPP DER WOCHE 32/2020

Ćevapčići oder Cevapcici, aber nie allein

Ernsthaft Tschewaptschitschi?

Möchte man die serbisch-kroatische Delikatesse am Tresen bestellen oder jemandem eine Eigenherstellung anbieten, ist man fein raus. Beim Aufschreiben eines Rezeptes hingegen beginnt das Problem schon mit dem ersten Buchstaben. Wer sich auf die Regel »Schreibe, wie man spricht« verlässt, kann sich zwar auf das Duden-Fremdwörterbuch, 4. Auflage 2007, beziehen und tatsächlich Tschewaptschitschi schreiben. Doch ist dies nicht ganz unproblematisch, da man im Wörterverzeichnis des Rats für deutsche Rechtschreibung nur unter C fündig wird. Auch im offiziellen Regelwerk ist bei Fremdwörtern für [tʃ] kein ⟨tsch⟩ aufgeführt. Anders als das früher einmal zulässige *Majonäse hat es Tschewaptschitschi also womöglich niemals offiziell gegeben. Ergo bleibt nur noch Cevapcici, so man auf die Aussprachekennzeichnung (Diakritika) verzichtet. Will man diese erhalten, muss man auf ein paar Sonderzeichen zurückgreifen, um Ćevapčići zu realisieren – und zeigt sich dafür als chef de cuisine und chef de l’orthographe in einem. Wenn Sie sich übrigens fragen, a) ob das Cevapcici ein Pluralwort ist und b) wie denn ein einzelnes Röllchen heißt, haben Sie a) recht und b) die falsche Einstellung; die Röllchen sind so klein und schmackhaft, dass die singuläre Form einer einsamen Minirolle ganz und gar nicht vorstellbar ist. Zudem handelt es sich hierbei schon um die Verkleinerungsform (Diminutiv) von Ćevapi – das übrigens nicht nur klanglich zur Kebab-Familie gehört, vgl. bulgarisch кебапче (Kebabtsche). (03. August 2020; Foto: RitaE)

Weitere Tipps der Woche finden Sie beim Sprachwissen.

REZENSIONS­ANGEBOTE

Aktuelle Rezensionsangebote der Redaktion der Zeitschrift Muttersprache für Besucherinnen und Besucher
mit sprachwissenschaftlichem Hintergrund – kostenlos anfordern:

NEU The Linguistics of Humor. An Introduction (2020)
Salvatore Attardo (2020): The Linguistics of Humor. An Introduction. Oxford: Oxford University Press. ISBN: 978-0-19-879128-7. (29. Juli 2020)
This book is the first comprehensive and systematic introduction to the linguistics of humor. Salvatore Attardo takes a broad approach to the topic, exploring not only theoretical linguistic analyses, but also pragmatic and semantic aspects, conversation and discourse analysis, ethnomethodology, and interactionist and variationist sociolinguistics. The volume brings together the multiple strands of current knowledge about humor and linguistics, both theoretical and applied; it assumes no prior background in humor studies, and will be a valuable resource for students from advanced undergraduate level upwards, particularly those coming to linguistics from related disciplines.
Rezensionsexemplar anfordern

NEU Ideas, Concerns and Expectations (ICE) in der Arzt-Patienten-Kommunikation. Untersuchungen zu einem patientenorientierten Kommunikationsmodell Vorstellungen, Ängste und Erwartungen auf Seiten der Patienten (2020)
Sascha Bechmann (2020): Ideas, Concerns and Expectations (ICE) in der Arzt-Patienten-Kommunikation. Untersuchungen zu einem patientenorientierten Kommunikationsmodell Vorstellungen, Ängste und Erwartungen auf Seiten der Patienten. Tübingen: Narr Francke Attempto. ISBN: 978-3-8233-8394-9. (10. Juli 2020)
Vorstellungen, Ängste und Erwartungen auf Seiten der Patienten spielen in der Erforschung der Arzt-Patient-Kommunikation eine bislang kaum beachtete Rolle. In der vorliegenden Untersuchung wird das sog. ICE-Modell (ideas, concerns and expectations) auf der Folie kommunikationstheoretischer, linguistischer und gesundheitswissenschaftlicher Überlegungen näher beleuchtet. Ziel ist es, dieses in Deutschland unbekannte Kommunikationsmodell vorzustellen und einzuordnen, die wesentlichen kommunikativ-interaktionalen Vorzüge anhand von Studienergebnissen herauszuarbeiten und das Modell einzubinden in ein kommunikatives Gesamtkonzept.
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NEU Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium (2020)
Winfried Ulrich (2020): Sprachwandel, sprachliche Zweifelsfälle und Entwicklungstendenzen der Gegenwartssprache im Deutschunterricht und im Studium. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. ISBN: 978-3-8340-2015-4. (05. Juli 2020)
Anfang diesen Jahres oder Anfang dieses Jahres, Speisekarte oder Speisenkarte, wir Deutsche oder wir Deutschen? Immer wieder rufen konkurrierende sprachliche Ausdrücke Zweifel hervor, welcher von ihnen den Regeln entspricht und „richtig" ist bzw. welcher „falsch" ist. Oder sollte es noch etwas dazwischen geben, eingeschränkt akzeptable Varianten? Solche sprachlichen Zweifelsfälle zeigen am besten an, dass und wo sich gerade ein Sprachwandel vollzieht. Der Sprachwandel ist als Geschichte der deutschen Sprache wissenschaftlich gut erforscht und beschrieben. Sprachdidaktisch handelt es sich dagegen um ein weitgehend unbestelltes Feld. Diese Lücke soll die vorliegende Didaktik des Sprachwandels und der sprachlichen Zweifelsfälle füllen.
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Ihr Wunschtitel ist nicht unter den Angeboten? Weitere Rezensionsangebote finden Sie hier.

AKTUELLE MEINUNG

Die Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten ist aufwendig. Gerade wenn man fremdsprachig ist, wird es noch aufwendiger. Frau Christina Siever lektoriert die Arbeiten nicht nur grammatikalisch, sondern gibt auch Tipps, wie man durch bessere Ausdrucksweise die Arbeit verbessern kann. Ich bin sehr zufrieden gewesen mit der Korrektur.


Yasemin Acer, 29. Januar 2020

AKTUELLE MELDUNG

Vornamen
Foto: Bildprinz

Vornamen 2019: Hanna(h)/Emma, Noah

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die häufigsten Vornamen des Jahres 2019 ermittelt. Auf den ersten Plätzen landen Hanna(h), Emma und Noah. Während bei den Mädchen mehr Monotonie herrscht, sind

(17. Mai 2020) Bei den Spitzenpositionen der weiblichen Erstvornamen darf man sowohl Hanna(h) als auch Emma auf Platz 1 setzen, denn der Unterschied könnte nicht geringer sein: Hanna(h) wurde 5.274-mal und Emma 5.273-mal als Erstname vergeben. Auf Emma folgen lautlich auffallend ähnliche Namen wie Mia (3), Emilia (4), Lina (6), Ella (8) und Mila (9). Sophia landet bei der neuen Rechnung erst auf Platz 5 und Marie auf Platz 10. Bei den Jungen führt Noah mit 4.922 registrierten Erstnamen die Liste an, gefolgt von Ben und Paul. Dabei erweist sich ein grundsätzlicher Geschlechtsunterschied: Jungennamen können einsilbig sein, während bei den Mädchennamen selbst in den Top 100 kein einziger Einsilber vorkommt.

Die beliebtesten Vornamen für Mädchen (Vorjahresplatz in Klammern):
1. Hannah/Hanna (2)/1. Emma (1), 3. Mia (3), 4. Emilia (5), 5. Sophia/Sofia (4), 6. Lina (6), 7. Clara/Klara (9), 8. Ella (8), 9. Mila (7), 10. Marie (12)

Die beliebtesten Vornamen für Jungen (Vorjahresplatz in Klammern):
1. Noah (4), 2. Ben (1), 3. Paul (2), 4. Leon (3), 5. Luis/Louis (5), 6. Henry/Henri (8), 7. Felix (9), 8. Elias (7), 9. Jonas (6), 10. Finn (11)

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