Wissen

Tipp der Woche: 10 Wochen im Rückblick

Rechtschreibfehler oder Schreibvarianten? Oder nur eine stilistische Variante? Wir klären wöchentlich einen Zweifelsfall auf. – Sie haben eine Frage zur Orthografie? Schreiben Sie uns, gern mit Fotobeleg der Auffälligkeit, an info@correctura.com.

KW 28/2020

Lecker, lecker, lecker

Tetrapack mit Aufschrift Wer freut sich im Sommer nicht über ein gekühltes leckeres Getränk? Oder über leckeres Essen vom Grill? Alles, was im deutschen Sprachraum lecker ist, ist ›besonders wohlschmeckend‹, und in der Tat geht das Adjektiv auf das Verb lecken zurück. Speisen und Getränke können natürlich auch lecker aussehen oder lecker erscheinen, ohne lecker zu schmecken, und nur, weil lekker (im Niederländischen wird es so geschrieben!) oder lecker draufsteht, muss etwas natürlich noch lange nicht lecker schmecken. Während das Adjektiv im Deutschen hauptsächlich im gustatorischen Bereich verwendet wird, kennen die Niederländer auch een lekker babytje. Damit ist zwar gemeint, dass sie das Baby zum Fressen gernhaben, weil sie es ›süß‹ finden, aber wenn die Niederländer een lekker bad nehmen, probieren sie natürlich nichts vom Badewasser, sondern genießen einfach ihr wohliges Bad. Spätestens beim lekker weer, also beim herrlichen Wetter, dürfte klar geworden sein, dass im Niederländischen damit generell angenehme Dinge gemeint sind. Im Duden findet sich allerdings mit dem Vermerk Übertragung, bildlicher Gebrauch der Eintrag ein leckeres (nett anzusehendes) Mädchen, und Mädchen wiederum kann man ja tatsächlich auch zum Fressen gernhaben. (06. Juli 2020; Foto: Christina Siever)

KW 27/2020

Ein paar Wörter über ›gute‹ Worte

Lachender JungeMit der Redewendung »Kultur ist, was der Metzger hätte, wäre er Chirurg« hat uns Conrad Singer ein Bonmot beschert, also ein ›geistreich-witziges Wort‹ – Wort deshalb, weil Bonmot eine Zusammenziehung (Univerbierung) von frz. bon ›gut‹ und mot ›Wort‹ ist. Ausgesprochen und geschrieben wird die Wortverbindung französisch, also [bõˈmoː]. Mit diesem Wissen sollte das orthografische Wort keine große Herausforderung mehr darstellen, aber wie steht es mit dem semantischen (also der Bedeutung)? »Kürze ist des Witzes Seele«, soll William Shakespeare einmal gesagt haben, doch meinte er damit Einwort-Witze? Handelt es sich bei Bonmots nur um Äußerungen, die aus einem einzelnen Wort bestehen? Selbst mit der Beherzigung der Anregung Mark Twains »Was Adjektive angeht: Im Zweifelsfalle streiche sie aus« sollte ein Bonmot immer noch aus mehreren Wörtern bestehen. Und das ist auch gänzlich unproblematisch: Ein Wort hat nämlich (mindestens) zwei Bedeutungen, ein ›einzelnes (lexikalisches) Wort‹ und die ›Äußerung‹ (man denke etwa an das »Wort Gottes«). Beide Bedeutungen finden in dem jüdischen Sprichwort »Man soll Worte wägen, nicht Wörter zählen« ihren Niederschlag, an dem erkennbar ist, dass der Plural im Regelfall die Bedeutung spiegelt (Wort1/Wörter [selten Worte] vs. Wort2/Worte). In der zweiten Bedeutung ist also das Bonmot und auch das dt. Pendant Scherzwort zu verstehen. — Wenn Sie jetzt denken, dass diese Trennung aber nicht immer sauber vorgenommen wird, dann liegen Sie nicht schlecht: Der berühmte Satz »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte« sollte eigentlich Wörter enthalten. (29. Juni 2020; Foto: StockSnap)

KW 26/2020

Der Halbmast

Fahne auf halbmast zur TrauerDie Angelegenheit mit dem Halbmast ist nur auf den ersten Blick kompliziert. Wenn man eine Fahne auf einen Halbmast – oder halben Masten – setzen würde, würde sie tatsächlich ganz oben geflaggt (der Mast wird halbiert, dann aufgestellt und dann beflaggt). Gemeint ist jedoch, dass sie nur auf die halbe Höhe des Mastes (engl. eindeutiger half-mast) hinaufgezogen wird. Damit kann der *Halbmast also gar nicht großgeschrieben werden, da er in dieser Form als Substantiv gekennzeichnet wäre. Vielmehr handelt es sich um ein Adverb. Wenn Sie also schon bei der Überschrift gestutzt haben, sind Sie entweder ziemlich rechtschreibfit oder womöglich Seefahrer. In der Seemannssprache (oder politisch korrekter: Seeleutesprache) ist nämlich neben halbmast auch das Wort halbstocks gebräuchlich (irisch maide ›Stock‹), das über das -s am Ende die Deutung als Adverb recht nahelegt. Folglich setzt man Fahnen auf halbmast, wenn offiziell Trauer signalisiert werden soll, und eben nicht auf Halbmast. (22. Juni 2020; Foto: wgappens5)

KW 25/2020

Rost auf dem Rost

Grillen auf dem RostSommerzeit ist Grillzeit. Hier kommen Würstchen, Rippchen, Fischfilets, Tofu, Gemüse und andere Leckereien auf den Rost. Ja, richtig: Ob mit dem Wort Rost korrodiertes Metall gemeint ist oder das (ebenfalls gern rostende) metallene Gitter, lässt sich nur über den Kontext oder weitere Wortbestandteile, nicht jedoch über das Genus ausdrücken. Sämtliche Rost-Arten – ob Bratrost, Lattenrost, Pflanzenkrankheit oder Eisenoxid – sind maskulin. Vermutlich geht die mitunter zu vernehmende Phrase […] auf das Rost auf den Gedanken an das Gitter zurück – oder gar auf den Wunsch, den schmachtenden Mitmenschen unmissverständlich klar zu machen, dass nicht der Rostfraß am Würschtl nagt, sondern das Grillgut den Feuerrost erreicht hat. Das schon im Althochdeutschen bekannte Wort bedeutete unschönerweise ›Rost; Scheiterhaufen; Glut‹; dessen Herkunft ist allerdings unklar. Abgeleitet ist hiervon das Verb rösten und aus der französischen Entsprechung rôtir die Restaurantgattung Rotisserie. Wohl bekannt ist aber die Herkunft des Rost-Schadens: Die Zersetzungsschicht hat ihren Namen von ihrer rötlichen Farbe erhalten. In diesem Sinne: Erst den Rost vom Rost, dann das Grillgut drauf. (15. Juni 2020; Foto: RitaE)

KW 24/2020

Heuer ohne Büffet

Buffet oder BüfettDie großen Schulferien rücken näher und damit für viele der Sommerurlaub. So mancher dürfte hierbei an ein Hotel am Meer, viel Sonne und meterlange Büfetts denken. Doch dürfte sich ebenfalls vor dieses Bild ein großes Fragezeichen oder Coronavirus schieben, da es noch einige Unsicherheiten bezüglich der Reisemöglichkeiten gibt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit dürfte es in Österreich keine Büffets, in der Schweiz keine Buffets und in Deutschland keine Büfetts geben. Wenn Sie nun denken, dass der Autor bezüglich der Schreibung hat vage bleiben wollen, dann haben Sie nicht ganz unrecht. Ursache hierfür ist allerdings die regionale Abhängigkeit sowie die Tatsache, dass alle Orthografien korrekt sind, wenngleich die österreichische nur dort gewählt werden sollte. Dabei ist sie die spannendste! Während bei Buffet die Schreibung von franz. buffet beibehalten worden ist, wurde bei Büfett die Orthografie stark ans Deutsche angepasst (mitunter auch artikulatorisch: [bʏˈfεt]). Büffet schließlich ist eine Mischung aus beidem: Das Doppel-⟨ff⟩ und einzelne ⟨t⟩ bewahrt die ursprüngliche Schreibung, der Umlaut ⟨ü⟩ stellt eine Anpassung (Assimilation) an die deutsche Orthografie dar, die beim ⟨et⟩ fehlt. Dem gegenüber steht eine Vielzahl an Aussprachevarianten – in der Schweiz etwa mit dem typischen Akzent auf der ersten Silbe: [ˈbʏfε]. Unsicherheit bei der Schreibung mag es also geben, eine der korrekten Varianten wird man aber schon erwischen. Einzig nicht erlaubt ist die Schreibung Büffett (vgl. ital. buffetto). Ob nun Büfett, Büffet oder Buffet – spätestens im Corona-Folgejahr wird es die kulinarischen Verführungskünstler wieder allerorts geben. (08. Juni 2020; Foto: MonikaP)

KW 23/2020

Da fehlt doch was …!

Karikatur zum FlüchtlingsdealWie gut haben es Karikaturisten und andere Mit-der-Hand-Schreibende! Sie können bei Auslassungspunkten insofern schummeln, als sie einfach einen minimalen, streitbaren Abstand zwischen Buchstabe und Punkt setzen und es den Betrachtenden überlassen, ein Leerzeichen zu erkennen oder eben nicht. Aber auch ihnen möchten wir mit dem dieswöchigen Tipp Handlungssicherheit geben. Die Monate Juni und Juli etwa haben nicht nur (üblicherweise) hohe Temperaturen gemeinsam, sondern beginnen beide mit Ju… Die Auslassung von Buchstaben kann also mit drei Punkten angezeigt werden, typografisch meist mit einem Dreipunkt – ein eigenes Zeichen, das aus drei Punkten besteht. Im Regelfall werden jedoch Auslassungen in Form von Satzabbrüchen – also Worttilgungen – mit einem Dreipunkt kenntlich gemacht, wie beispielsweise in Frühling, Sommer, Herbst und … Es gibt also eine einfache Regel: Auslassungspunkte für Buchstaben eines Wortes werden unmittelbar angeschlossen (Ju…), die für fehlende Wörter eines Satzes mit Leerzeichen (und …). Auslassungen in Zitaten werden zusätzlich als solche gekennzeichnet, um sie von den Dreipunkten im Zitat selbst zu unterscheiden: »Wer andern eine Grube gräbt […]« bedeutet, dass im Original das Sprichwort fortgesetzt wird. Zurück zur Karika… – Halt: Muss im Anschluss an den Dreipunkt eigentlich ein Satzabschlusszeichen stehen? Also vier Punkte? Nein. Um eine allzu große Ansammlung an Punkten zu vermeiden, wird ein weiterer Punkt ausgelassen. Frage- oder Ausrufezeichen, Kommata etc. müssen hingegen gesetzt werden.

Doch nun endlich zurück zur Karikatur: Ihnen ist sicherlich schon aufgefallen, dass es sich hier gar nicht um Auslassungs-, sondern um Fortsetzungspunkte handelt. Und dies – wie die Schrift überhaupt – kreativ (auf die Höhe bezogen). Dennoch sind die Regeln dieselben, also ja, wenn Sie einen Leerraum zwischen Uhr/wird und dem Dreipunkt erkennen, erkennen Sie ihn richtig. (01. Juni 2020; Illustration: Jürgen Janson)

KW 22/2020

Omelett(e)

Ein rundum gelungenes Omelette – guten Appetit!Gemeinhin schiebt man gefürchtete Arbeiten eher auf den 35. als auf den 30. Mai. Man tut dies – da sich endlich ein Termin für die Erledigung gefunden hat – mit großer Erleichterung, obwohl es die Logik besser weiß. In Erich Kästners Konrad reitet in die Südsee wäre dies jedoch fatal, denn hier gibt es den 35. Mai: An diesem Tag gehen Onkel Ringelhuth und Konrad durch den Wandschrank auf eine große Abenteuerreise: zur »Stadt der Zukunft« und »Verkehrten Welt« und ins »Schlaraffenland«, in dem es »Omeletten« gibt. Wer die Reihe der nichtexistenten Dinge unterbrochen sieht, lebt offensichtlich im Süden des deutschsprachigen Raumes. Wie in Konrads Welt der 35. Mai existiert, gibt es zahlreiche Wörter in manchen Regionen und in anderen nicht. Im Fall von Omelette ist dies aber diffiziler, da es in der Schweiz dem Lautwert nach ausgesprochen wird (also mit e am Ende), anders also als das französische Original. Im deutschsprachigen Norden isst man eher ein Omelett, wenn man nicht »zum Franzosen« geht, wobei hier auch das erste e oft nicht artikuliert wird ([ɔmlɛt]). Zudem kann man an verschiedenen Orten auch im wörtlichen Sinn anderes essen: Ein Omelett ist ein eilastiges dünnes Fladenbrot, während das dickere Pendant Pfannkuchen heißt (in Österreich auch noch Palatschinken etc.). In einer deutsch-schweizerischen Familie kann dies schon mal zu Verwirrungen führen – doch immer noch besser, als Peperoni zu verwechseln: Was in Teilen der Schweiz die süße Paprika bezeichnet, ist in anderen Regionen die scharfe Chilischote. (25. Mai 2020; Foto: RitaE)

KW 21/2020

Covid-19 vs. COVID-19

LungeFür die Lungenerkrankung, die durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, existieren vor allem zwei Schreibungen: Covid-19 und COVID-19. Dabei gäbe es eine weitere Möglichkeit, die wie beim Virus an der Vollform orientiert wäre – schließlich handelt es sich bei CoV und COVID um Kurzwörter, die aus dem Wort (resp. der Wortgruppe) Corona Virus (Disease) gebildet worden sind. Der Orthografie des Virus entspräche also CoViD-19; so wird orthografisch auch bei einigen anderen Kurzwörtern verfahren (IdW, LfV, KiTa, GfdS). Auf welche Schreibung sollte nun also die Wahl fallen? Am transparentesten ist zweifelsohne CoViD-19, da die Großbuchstaben auf Wortanfänge hindeuten. Folgt man der WHO bzw. ihrer ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems), verwendet man die Großschreibung COVID-19. Kleingeschrieben ist das Wort am auffälligsten, da nur wenige Kurzwörter, die auf Wortgruppen basieren, kleingeschrieben werden (Destatis, Haribo); selten, aber üblicher ist diese Orthografie bei Kurzwörtern, die auf einem einzelnen Wort basieren, bei denen also die Schreibung der Originalschreibung entspricht (Lkw, Kfz, Awo). Covid hat allerdings einen Vorgänger: Auch bei SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) wurde die Kleinschreibung Sars – nach anfänglicher Großschreibung – bevorzugt verwendet. Womöglich fand hier eine Anpassung an die grundlegende Orthografie der deutschen Sprache statt, begünstigt durch die Aussprachemöglichkeit der Kurzform, eine typografische Abschwächung und/oder die Unkenntnis der Vollform. Der DUDEN differenziert übrigens zwischen standardsprachlich Covid-19 und »fachsprachlich meist« COVID-19. (18. Mai 2020; Foto: kalhh)

KW 20/2020

Distance, Home, Schooling

Social Distancing und Distance SchoolingOb Social Distancing, Distance Schooling oder Home Schooling: Offensichtlich sind nicht nur die Coronaviren um die Welt gegangen, sondern auch die Ausdrücke rund um deren Folgen. Zweifelsohne hat die Internationalisierung gewisse Vorteile, doch handelt die deutsche Sprachgemeinschaft nicht konsequent: So ist zwar von Social Distancing die Rede, nicht jedoch von Disease, sondern von Erkrankung. Dem aufgehobenen Präsenzunterricht wurde Distance Schooling gegenübergestellt, womit das Gegensatzpaar nun deutsch- und englischsprachig ist. Was also bewegt uns dazu, einmal einen englisch-, ein anderes Mal einen deutschsprachigen Ausdruck zu verwenden? Werden etwa Heimunterricht und Fernunterricht dem Anspruch nicht gerecht, Unerwünschtes zu verhüllen? Möglich. Allerdings erscheint eine Überschrift wie Daheim bleiben und Social Distancing diesbezüglich zweifelhaft, da Daheimbleiben durchaus gesellschaftlich unerwünscht ist und sich Stay [at] home zu einem prominenten Ausdruck entwickelt hat. Die Vermischung der Sprachen spiegelt sich in der Vermischung zweier syntaktischer Strukturen: Verbunden wird ein imperativischer Infinitiv auf Deutsch mit einer progressive form in English – oder würden Sie hier auch Verlaufsform im Englischen bevorzugen? Kennen Sie horrible Sprachmixtures? Posten Sie uns diese gern auf Facebook oder Instagram. (11. Mai 2020; Screenshot: Torsten Siever)

KW 19/2020

Schon lange nicht mehr im Restaurant gespiesen?

leeres Restaurant mit gedeckten TischenTrotz Krise: Essen kann man in unseren Breitengraden noch immer, aber nicht überall: In Restaurants kann man derzeit leider nicht speisen. Da mag mancher denken: Ach, war das schön, als wir noch beim Italiener und beim Griechen gespeist haben! Oder etwa gespiesen? In der Bedeutung ›gegessen‹ wird die Form gespiesen nur scherzhaft verwendet, standardsprachlich wird das Verb schwach flektiert: speiste, gespeist. In der Schweiz übrigens wird speisen auch in der Bedeutung ›eine Sache mit etwas (Notwendigem) versorgen‹ verwendet: Der Soforthilfefonds wird von freiwilligen Spenden gespiesen. Insbesondere auch im Bereich der Technik und den erneuerbaren Energien findet man das stark flektierte Verb ebenfalls: Die Waschmaschine und die WCs werden mit Regenwasser gespiesen. (04. Mai 2020; Foto: Tama66)

KW 18/2020

Koryphäe

KonifereSo beeindruckend eine Koryphäe als Mensch sein mag, so schrecklich ist die Schreibung. Dabei ist das ⟨k⟩ nah am Griechischen (der Duden verzeichnet hier übrigens das Gegenteil), was eine Hilfe wäre. Doch bedeutet das Wort neben ›Experte auf einem Gebiet‹ eben auch ›Chorführer im antiken Drama‹ im Speziellen. Chor, Choral allerdings schreiben sich unzweifelhaft mit ⟨ch⟩ … also? Verwirrung perfekt! Vielleicht taugt als Eselsbrücke, dass mit ›Chorleitung‹ eine sehr spezielle Bedeutung gegeben ist und die hauptsächliche Bedeutung in der Sachkunde in irgendeinem Gebiet liegt. Und womöglich erinnert man sich an den letzten Kreta-Urlaub, bei dem es allmorgendlich καλημέρα (kalimera) hieß! Dann ist doch koryphaĩos nicht weit. Naja. Womöglich hilft am ehesten der Scherzsatz »Er ist auf dem Gebiet eine Konifere« – die schreibt sich nun wirklich eindeutig mit ⟨k⟩. (27. April 2020; Foto: Nennieinszweidrei)

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