News

Nachrichtenarchiv

Hier finden Sie eine Auswahl an archivierten Mitteilungen.

Klimahysterie ist Unwort des Jahres 2019

Unter 671 Einsendungen waren 397 verschiedene Ausdrücke, von denen die Unwort-Jury knapp 50 auswählte, die den Unwort-Kriterien entsprachen.

(15. Januar 2020) Mit dem Wort Klimahysterie werden, so die Jury, Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert. Der Ausdruck sei 2019 von vielen in Politik, Wirtschaft und Medien – von der FAZ über Unternehmer bis hin insbesondere zu AfD-Politikern – verwendet worden. Er pathologisiere pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als eine Art kollektiver Psychose. Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel sei das Wort zudem irreführend und stütze in unverantwortlicher Weise wissenschaftsfeindliche Tendenzen. Auf Platz 2 landete das Wort Ethikmauer. Zu den häufigsten Einsendungen (10 und mehr), die allerdings nicht zwingend den Kriterien der Jury entsprachen, zählten Verschissmus (22x), Deals (16x), Umweltsau (16x), Alte weiße Männer (13x), Verschmutzungsrechte (11x), Klimaleugner (11x), Lkw-Vorfall (10x) und Flugscham (10x).

Weitere Informationen: Aktionswebsite des Unwortes des Jahres.

Auszug aus der Der Sprachdienst 6/2019 (correctura)
Screenshot: Satz: correctura; © GfdS

Redaktion der Zeitschrift »Der Sprachdienst«

Neben dem Satz hat correctura nun auch die Redaktion übernommen.

(29. November 2019) Die Zeitschrift »Der Sprachdienst« ist das Veröffentlichungblatt der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden (bekannt durch die »Wörter des Jahres«). Wir freuen uns, dass neben dem Satz nun auch die Redaktion in den Händen von correctura liegt. Die Zeitschrift enthält (für Laien verständliche) wissenschaftliche Beiträge zur deutschen Sprache (Linguistik), Interviews, Pressespiegel, Informationen aus den weltweiten Zweigstellen, Antworten der Sprachberatung und das Zeit-Wort – ein aktuelles Wort im Fokus.

Weitere Informationen: zur Landingpage der Zeitschrift.

Zeitung/Newspaper
Foto: Andrys

Respektrente ist Wort des Jahres 2019

Zum 43. Mal wurden die Wörter des Jahres bekannt gegeben, die das zu Ende gehende Jahr in besonderer Weise charakterisieren sollen.

(27. November 2019) Das Wort des Jahres 2019 ist Respektrente. Diese Entscheidung traf am Mittwoch eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Das Wort bezeichnet die Einführung einer Grundrente für Personen, die 35 Jahre erwerbstätig waren und dennoch eine Rente unterhalb des Existenzminimums beziehen. Aus sprachlicher Sicht handelt es sich um die Neubildung eines Hochwertwortes in der politischen Debatte, die der Selbstaufwertung durch Fremdaufwertung dient. Es gehe bei dem Projekt nicht ausschließlich um einen Beitrag zur Bekämpfung von Altersarmut, so der Bundesarbeitsminister, sondern vor allem um Respekt, die »Anerkennung der Lebensleistung«.

Auf Platz 2 wählte die Jury Rollerchaos. Thematisiert wurde mit diesem Wort die 2019 erfolgte Zulassung von mietbaren E-Rollern. Diese entwickelten sich in vielen deutschen Städten rasch zu einem Problem, da sie häufig rücksichtslos und verkehrswidrig benutzt und unkontrolliert überall abgestellt werden.

Der Anglizismus Fridays for Future (Platz 3), ein Wort im weiteren Sinne, steht wie kein anderer Ausdruck für eine junge Generation, die bereit ist, für ihre Zukunft auf die Straße zu gehen. Die vielerorts freitags zur Schulzeit stattfindenden Demonstrationen, hauptsächlich mit dem Ziel, auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen, waren eines der beherrschenden Themen des Jahres 2019.

Interessant ist auch der 4. Platz: Mit Schaulästige, einer originellen Zusammenziehung aus schaulustig und lästig, bezeichnete eine Rundfunkmoderatorin des SWR 3 die Gaffer an einer Unfallstelle. Das Wort wurde vielfach aufgegriffen; es steht für die immer mehr zum Problem werdenden Behinderungen von Rettungsmaßnahmen durch Voyeure.

Weitere Informationen: zur allen Wörtern des Jahres [GfdS].

Neues Buch erschienen

Eine von correctura erfolgte Übersetzung ist erschienen.

(21. Februar 2019) Erstmals liegt eine deutschsprachige Ausgabe des Buches »Liturgiek« (1946) des reformierten Theologen Gerardus van de Leeuw (1890–1950) vor. Die von Dr. Christina Siever angefertigte Übersetzung ist in der Reihe »Praktische Theologie im reformierten Kontext« beim Theologischen Verlag Zürich erschienen.

Auch Sie benötigen eine Übersetzung vom Niederländischen ins Deutsche? Wir bieten Ihnen eine exzellente Übersetzung Ihres Textes an – sprechen Sie uns gern für ein unverbindliches Angebot an.

Weitere Informationen: weitere Informationen beim Verlag.

Screenshot der correctura-Website bis 2018
Screenshot: correctura

Website überarbeitet

correctura.com in neuem Gewand: Seit dem 18. Februar 2019 hat correctura ein neues Gesicht im Netz.

(18. Februar 2019) Marienkäfer adé, aber das Glück sollen unsere Kunden behalten. Wir haben nämlich nicht nur unser Webangebot optimiert (u. a. Responsive Design für mobile Geräte), sondern sind nun auch unser eigener Webhoster. Mehr Sicherheit geht nicht: wieder ein Punkt für unsere Kunden.

Dabei haben wir auch den Workflow-Bereich erweitert, um Ihnen ein besseres Erlebnis zu bieten. Viel Freude mit den neuen Seiten!

Broschur zur NATOURALE

Für die NATOURALE in Wiesbaden hat correctura das Programmheft gestaltet.

(11. September 2018) Die NATOURALE ist ein einzigartiges Festival im Herzen Europas, das dazu einlädt, in faszinierenden Bildern die Welt zu entdecken – mit Filmproduktionen aus den Sparten Umwelt, Natur, Tourismus und Reisen. Correctura freut sich, mit dem Programmheft (48-Seiten-Broschur) an dem unvergleichlichen Festival beigetragen zu haben.

Weitere Informationen: auf den Festivalseiten.

Cover von Muttersprache und Der Sprachdienst
Screenshot: Satz: correctura; © GfdS

Satz und Redaktion

correctura freut sich über das Vertrauen der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), die uns den Satz ihrer Zeitschriften anvertraut hat.

(28. Januar 2017) Die sprachwissenschaftliche Fachzeitschrift »Muttersprache« betreuen wir darüber hinaus redaktionell. Interesse? Wir bieten auch Ihnen eine exzellente Redaktion Ihrer Zeitschrift – sprechen Sie uns an.

Weitere Informationen finden Sie hier.